Modernste Produktionsmethoden für eine Spezialität

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In den kompletten Produktionslinien, die Anselmo für die Herstellung von Pasta entwickelt, fungiert „u-remote“ als Schlüsselkomponente der dezentralen Automatisierung. Die hohe Performance des Remote-I/O-Systems macht sich in den Anlagen des italienischen Maschinenbauers durch Ineinandergreifen der Produktionsprozesse geltend. Von Andreas Hoffmann

In den kompletten Produktionslinien, die Anselmo für die Herstellung von Pasta entwickelt, fungiert „u-remote“ als Schlüsselkomponente der dezentralen Automatisierung. Die hohe Performance des Remote-I/O-Systems macht sich in den Anlagen des italienischen Maschinenbauers durch Ineinandergreifen der Produktionsprozesse geltend.  Von Andreas Hoffmann

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Hartweizengrieß und Wasser – dass diese einfachen Grundzutaten Köche weltweit zu kreativen Rezepten anregen, ist wohl vor allem der Formenvielfalt von Pasta zu verdanken: Ob Spaghetti in perfekter Dicke und Länge oder Farfalle mit ihrem präzisen Mittelknick und den zwei symmetrischen Flügeln“– jede Pastasorte hat ihren eigenen Charakter, der sie für bestimmte Gerichte prädestiniert. In ihren unzähligen Variationen kommt Pasta heute in aller Welt auf den Tisch. Kein Wunder also, dass Anlagenbauer Anselmo seine Systeme von Italien aus in insgesamt 25 Länder auf vier verschiedenen Kontinenten liefert. Der weltweit führende Spezialist für Design, Konstruktion und Installation von Maschinen für die Pastaproduktion bietet schlüsselfertige Lösungen, die bis hin zu speziellen Verpackungs- und Lagerungssystemen für die traditionellen Teigwaren reichen.

Redesign der Produktionsanlagen

Das Erfolgsrezept für schmackhafte Pasta sind hochwertige Zutaten und für die Produktion fortschrittliche Technologien. „Neben hochwertigen Rohstoffen zählen in der Pastaproduktion vor allem auch modernste Technologien. Damit unsere Kunden perfekte Pasta herstellen können, verschreiben wir uns fortschrittlichen Produktionsprozessen mit höchsten Qualitätsstandards“, fasst Valter Clerico von „Anselmo“ den Anspruch des italienischen Automatisierungsexperten zusammen.
Jüngst wurde vor diesem Hintergrund das Redesign der Automatisierungsarchitektur für die kompletten Produktionsanlagen in Angriff genommen. Ausgehend von ehemals lokalen Eingaben und Ausgaben im Hauptschaltschrank, setzt Anselmo künftig auf Systeme mit dezentraler Struktur. Verteilte Remote-I/Os entlang der Produktionslinien sollen einen noch flexibleren Anlagenaufbau ermöglichen, um so jeglichen Kundenanforderungen optimal gerecht zu werden. „Bei der Auswahl eines für das Redesign geeigneten Remote-I/O-Systems hatte Anselmo drei klare Anforderungen: Reduktion der Verdrahtung, Minimierung der Installationszeit und Verkleinerung des Bauraums“, erinnert sich Francesco Papa von Weidmüller, der dem italienischen Anlagenbauer beratend zur Seite steht. „Unser u-remote-System hat es uns leicht gemacht, diese Erwartungen zu erfüllen. Nach einer gemeinsamen Analyse der Automatisierungsstruktur konnten wir mit Anselmo eine Lösung entwickeln, die direkt auf ganzer Linie überzeugt hat.“

u-remote-Stationen

Entlang der Produktionslinien von „Anselmo“ kommen je nach Anlagentyp zwischen sechs und neun „u-remote“-Stationen zum Einsatz. Die hohe geforderte Kommunikationsleistung stellen Feldbuskoppler gemäß Profinet-IRT-Standard sicher, die eine besonders präzise und schnelle Synchronisierung zwischen den I/Os, der Steuerung und den beweglichen Teilen der Anlage zulassen. Der Feldbuskoppler ist von der Profibus-Nutzerorganisation zertifiziert und besitzt unter anderem zwei Ethernet-Ports mit integriertem Switch zur Umsetzung einer Liniennetzwerkstruktur. Über die USB-Serviceschnittstelle wie auch über die Ethernet-Ports lässt sich der Koppler mithilfe einer systemunabhängigen Webserver-Applikation ansprechen. Alle Informationen wie Diagnosen,  Statuswerte und Parameter sind damit auslesbar. Zudem können alle angeschlossenen Eingänge simuliert oder Ausgänge gesetzt werden.

Schnell ansprechbar

Der leistungsstarke u-remote-Stationsbus erreicht bis zu 256 DI/Dos in 20 Mikrosekunden. Die hierdurch bedingte kurze Reaktionszeit, schnelle Ansprechbarkeit sowie präzise Abbildung von Vorgängen in der Anlage sorgen für ein reibungsloses Ineinandergreifen der Produktionsschritte. Zusätzlich spielen die eingesetzten SIL-3-Einspeisemodule ihre Vorzüge aus, die Anselmo den unkomplizierten Aufbau dezentraler Safety-Lösungen ermöglichen. Die Einspeisemodule besitzen Features wie die Einbindung von Not-Aus-Kreisen und Drahtbruch- beziehungsweise Kurzschlusserkennung. Sie erfüllen sämtliche Anforderungen nach SIL 3 gemäß IEC 62061 und EN ISO 13849-1, Kategorie 4, PL e und unterstützen den sicheren Betrieb der Anlage. Unter Verwendung einer Standard-SPS und mit Standard-Stationsmodulen können Statusmeldungen ausgetauscht und Aktoren in Notsituationen sicher abgeschaltet werden. Eine komplexe Funktionalität wird somit sehr einfach und flexibel realisiert.

Lösungspartner für Verbindungen

„Wir haben u-remote von Anfang an als ausgesprochen innovative Lösung empfunden. Der kompakte, modulare Aufbau des Systems unterstützt uns ideal bei unserer Anlagenauslegung, die trotz aller Standardisierungsmöglichkeiten immer auch kundenspezifische Bestandteile hat“, berichtet Valter Clerico von Anselmo. „Die Experten von Weidmüller haben uns sehr gut dazu beraten, wie wir die I/O-Stationen für unsere verschiedenen Anlagentypen am besten aufbauen, konfigurieren und platzieren. So konnten wir uns voll und ganz auf die Netzwerkkonfiguration konzentrieren.“ Auch über das Remote-I/O-System hinaus setzt „Anselmo“ auf Weidmüller als ganzheitlichen Lösungspartner für industrielle Verbindungen: von der dauerhaften Versorgung durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgungslösung über anpassungsstarke Switche für die Ethernet-Kommunikation bis hin zu Überspannungsschutzsystemen und abgestimmten Komponenten für die Schaltschrank- und Feldverdrahtung. Die mit diesem Lösungsspektrum geschaffenen Verbindungen verhelfen den Produktionslinien von „Anselmo“ zur Höchstform – für perfekte Pasta auf Tellern in aller Welt. (anm)

 

info: u-remote

Weidmüller stellt mit „u-remote“ ein modular konzipiertes Remote-I/O-System vor. Alle Vorteile adressieren direkt den Anwender: „u-remote“ zeichnet sich durch eine steckbare Anschlussebene, hohe Packungsdichte gleichwie beste Performance aus und steht für hohe Effizienz und Produktivität. Der integrierte Web-Server vereinfacht die Inbetriebnahme und beschleunigt Wartungsarbeiten. Markante Eigenschaften sind schlanke Planung, einfache Installation, schnelle Inbetriebnahme und Vermeidung von Stillständen. Eine werkzeuglose Installation und vorkonfektionierbare Verkabelung beschleunigen den zuverlässigen Einbau im Schaltschrank sowie an der Maschine und Anlage. Der Verdrahtungs-, Installations- und Servicefreundlichkeit dient die einreihige Anschlussebene. Die steckbare Anschlussebene ermöglicht den schnellen und sicheren Anschluss von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen bei gleichzeitiger Minimierung der Fehlerquote in der Systemverdrahtung. Dank schmalster Bauweise von nur 11,5 Millimetern Modulbreite und einer geringen Anzahl an Einspeisemodulen lassen sich Schaltschränke mit „u-remote“ deutlich kleiner auslegen und erhöhen die Flexibilität bei ihrer Gestaltung.
Zusätzliche Informationen: www.weidmueller.com

 

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