Motorsport: 3D-Druck macht Tempo

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Die Rennwagenschmiede Rodin Cars und das Motorsport-Team Stewart-Haas Racing nutzen 3D-Druck-Systeme, um ihre Autos noch leichter, aerodynamischer und schneller zu machen.

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Die Rennwagenschmiede Rodin Cars und das Motorsport-Team Stewart-Haas Racing nutzen 3D-Druck-Systeme, um ihre Autos noch leichter, aerodynamischer und schneller zu machen.

3D Systems, Anbieter von Lösungen für die additive Fertigung, präsentiert zwei neue Kunden: Rodin Cars und Stewart-Haas Racing. Sie nutzen 3D-Druck-Lösungen für Plastik und Metall, um die Leistung ihrer Rennwagen zu steigern. Rodin Cars und Stewart-Haas Racing stellen haltbare Bauteile für Design, Prototypen und Produktion her. Dieser Ansatz erlaubt eine kürzere Zeit bis zum Einsatz der Bauteile und niedrigere Betriebskosten

Design- und Produktionsprozesse beschleunigen

Rodin Cars aus Neuseeland verwendet die Verfahren Direct Metal Printing (DMP), selektives Laser-Sintern (SLS) und Stereolithographie (SLA), um Open-Wheel-Autos für die Rennstrecke zu entwerfen, zu entwickeln und zu bauen. David Dicker, Gründer des Unternehmens, erklärt: „Die extremen Verhältnisse auf der Strecke verzeihen keine Fehler. Viele Bauteile, die wir intern fertigen, sind geometrisch so komplex, dass sie sich nur mit 3D-Druck fertigen lassen. Was wir mit den vielseitigen Lösungen erreichen konnten, die mit den Druckern von 3D Systems möglich waren, kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. Fertigungstempo und Designvorteile sind schwerlich zu übertreffen.“

Das Unternehmen nutzt den sPro 230 für die SLS-Produktionsbauteile, den ProX 800 für den Werkzeugbau mit SLA für Karbonfaser-Formen mit dem Accura Bluestone-Werkstoff und den ProX DMP 320 mit 3DXpert für die mit Titan gefertigten Bauteile für Auspuffrohre, Dämpfer, Verstrebungen und Naben, aber auch für eine Vielzahl von Halterungen. So kann Rodin Cars sowohl lebensgroße Prototypen als auch Produktionsbauteile ohne Werkzeuge fertigen. Zudem kann das Unternehmen komplexe Designkonzepte voranbringen und leichtere Metallteile fertigen, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren so nicht möglich wären.

Reverse Engineering und aerodynamisch optimierte Bauteile

Stewart-Haas Racing (Kannapolis, North Carolina) verwendet die Software Geomagic Wrap für das Reverse Engineering und den Drucker ProX 800, um aerodynamische Bauteile für die Entwicklung und die Windkanalmessungen zu fertigen.  Mit Geomagic Wrap werden die Scandaten der Bauteile gesammelt, bearbeitet und dann für Formvergleiche zu STL-Dateien konvertiert. Die Software 3D Sprint kommt zum Einsatz, um die CAD-Daten aufzubereiten und zu optimieren, und um die additive Fertigung mit dem ProX-800-System zu steuern. Mit dem Accura 25-Material lassen sich schnell große Bauteile mit glatten Oberflächen und hoher Maßgenauigkeit produzieren.

„Wir tun alles, um mehr Tempo in unsere Autos zu bringen“, sagt Reneau Van Landingham, Aerodynamic Design Group Manager, Stewart-Haas Racing. „Zeit ist unser wertvollstes Gut. Je schneller wir Konzepte entwickeln können, um die Leistung unserer Autos zu steigern, je besser. Dabei spielt der ProX 800 eine wichtige Rolle, denn er ermöglicht uns, Teile effizient und genau im  Entwicklungsprozess zu produzieren.“

Bild oben: Stewart-Haas Racing (Kannapolis, North Carolina) verwendet den Drucker ProX 800. Bild: 3D Systems

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