Nachlese EuroMold 2007

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Nachlese EuroMold 2007

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Die EuroMold, Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, hat auch im 14. Jahr das kritische Fachpublikum überzeugt. 61.720 Fachbesucher aus 83 Ländern sind nach Frankfurt gekommen, um sich auf der diesjährigen EuroMold über die neuesten Produkte, Konzepte und Strategien zu informieren, die für die Branche von substanzieller Bedeutung sind und die tägliche Arbeit erleichtern. Damit ist es der DEMAT GmbH, Veranstalter der EuroMold gelungen, die Besucherzahl im Vergleich zum vergangenen Jahr noch um 2,1 Prozent zu steigern. Da die EuroMold mit ihrem Erfolgskonzept „Von der Idee über den Prototyp bis zur Serie“ die gesamte Prozesskette der Produktentwicklung abbildet und durch Aussteller aus den unterschiedlichen Industriebereichen besetzt, potenziert sich der Nutzen der Messe für den Fachbesucher.

Er kann mit Designern über die mögliche Umsetzung einer Idee sprechen, mit Experten aus dem Bereich Simulation über die Optimierung von Prozessabläufen und eine mögliche Reduzierung der Kosten sowie zum Beispiel mit Fachleuten aus dem Bereich Werkstoffe über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Materialien.

Der Bereich Design ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen

Im vergangenen Jahr kamen acht Prozent aller Besucher aus dem Bereich Design – damit bildete diese Besuchergruppe insgesamt die fünft größte. Diesem Umstand wurde in diesem Jahr wieder Rechnung getragen; mit dem Sonderthema design+engineering und der Plattform Design Talents, wo junge Designer oder Firmen, die es erst kurze Zeit gibt, sich, ihre Ideen und ihre Produkte präsentieren konnten. Für diese aufstrebenden Designer und jungen Design-Unternehmen bot die EuroMold die einmalige Chance, Kontakte zu knüpfen und Kooperationen und Geschäfte auf den Weg zu bringen. Dr. Eberhard Döring, Messeleitung EuroMold, sagte in seiner Eröffnungsrede, „es werde jedes Jahr alles daran gesetzt, die Messe noch besser zu machen. Das Feedback und die kritischen Anmerkungen der Aussteller spielten dabei eine entscheidende Rolle“. Reinhard Bolz von der EDAG sagte: „Viele Fachbesucher waren an unserem Stand – daraus sind viel versprechende Kontakte entstanden.“ Uwe Vieregge von OneCNC war ebenfalls sehr zufrieden mit der Messe. „Die EuroMold war für uns fantastisch; zirka 25 Prozent mehr Kontakte als im Jahr zuvor und das war auch schon gut.“ Für Uwe Vieregge steht schon jetzt fest: „Wir sehen uns nächstes Jahr in Frankfurt!“

Dieses Jahr ist es der DEMAT GmbH erneut gelungen, die Interessen der Fachbesucher zu erspüren und gelungen abzubilden. Zahlreiche Sonderthemen, Foren, Expertenrunden und Konferenzen trugen dazu bei, aber auch die Vielzahl der Aussteller aus den unterschiedlichen Bereichen der Prozesskette.

Zusätzlich wurde in diesem Jahr mit den Foren China und Indien ein Focus auf die beiden Länder gesetzt, die im Weltmarkt bereits jetzt eine führende Position besetzen und weiter auf dem Vormarsch sind. Die Gepflogenheiten in diesen Ländern zu kennen, ist entscheidend für alle Geschäftsleute, die in diesem Märkten erfolgreich sein wollen. Die EuroMold hat den Fachbesuchern in diesem Jahr die Möglichkeit geboten, sich über die Märkte zu informieren und im Rahmen von Vorträgen von den Geschäftsleuten zu lernen, die bereits seit Jahren erfolgreich in diesen Märkten agieren.

Über 1.654 Aussteller aus 43 Ländern waren Aussteller auf der EuroMold und sie waren sehr zufrieden mit der Messe – qualifiziertes Fachpublikum, interessante Gespräche und Geschäftskontakte; so lautete ihr erstes Fazit. Michael Schedler von der Dörries Scharmann Technologie GmbH ergänzt: „Die EuroMold 2007 hat unsere ohnehin schon hohen Erwartungen übertroffen. Die Qualität und Internationalität der Fachbesucher war hervorragend. Der guten konjunkturellen Entwicklung folgend waren die Fachgespräche sehr werthaltig und verheißen ein ausgezeichnetes Nachmessgeschäft. Die EuroMold hat eindrucksvoll ihren Anspruch als Leitmesse rund um den Werkzeug- und Formenbau unterstrichen.“

Die meisten ausländischen Aussteller kamen in diesem Jahr aus China (21,36%), dann folgten die Länder Italien (10,23%) und Südkorea (6,58%). Die weitere Verteilung sieht wie folgt aus:

Großbritannien (4,94%), Schweiz (4,75%), Frankreich (4,02%), Spanien (4,02%), Niederlande (3,83%), Türkei (3,83%), USA (3,83%), Österreich (3,10%), Taiwan (3,10%), Indien (2,92%), Hong Kong (2,55%) und Portugal (2,55%). Die verschiedenen Bereiche waren wie folgt vertreten: Werkzeug- und Formenbau (25,08%), gefolgt vom Bereich Modell- & Prototypenbau (9,58%) und dem Industriesektor Rapid Prototyping & Tooling (8,60%). Danach folgen die Industriebereiche Engineering (8,40%), Software & Hardware (7,76%), Werkzeugmaschinen (6,88%), Werkzeuge (6,58%), Design (6,54%), QS & Automatisierung (4,57%), Werkstoffe (4,37%), Zubehör (3,73%), Ver- & Nachbearbeitung (2,41%), Beschichtung (1,72%), Peripheriegeräte (0,59%), Sonstige 3,0%).

Besucher, die sich die gesamte Prozesskette vom ersten bis zum letzten Schritt betrachten und in ihrer Komplexität verstehen wollten, waren bei der Sonderschau Mold + Die Center richtig.

Auf dieser Sonderfläche haben dreißig Unternehmen in enger Zusammenarbeit die Prozesskette vom Design über den Prototyp bis zur Serie abgebildet und die „Koralle“ produziert. Dieser Stiftehalter für den aufgeräumten Schreibtisch zeigte auf anschauliche Art, wie wichtig Perfektion vom ersten bis zum letzten Schritt ist. Nur durch absolute Präzision in jedem einzelnen Schritt des Prozessablaufes kann ein Produkt von hoher Qualität entstehen.

Im Rahmen des Messefestes am Nikolausabend wurden auch die EuroMold-Awards verliehen. Der Preis in Gold, Silber und Bronze ehrt die Unternehmen, die mit einem besonders innovativen Produkt, Konzept oder Service überzeugen konnten. In diesem Jahr freute sich die Oskar Frech GmbH + Co. KG über den Preis in Bronze. Das Unternehmen wurde für eine innovative Technologie für angussarmes Druckgießen von Zink ausgezeichnet, welche verbesserte Gussqualität bei geringeren Prozesskosten liefert. Der EuroMold Award in Silber ging an die BBG GmbH & Co. KG, die in Kooperation mit dem Solarzentrum Allgäu das Kombi-Modul PV-Therm 160 entwickelt hat. Es besteht sowohl aus einem Solarkollektor als auch aus einem Photovoltaikmodul und ermöglicht dadurch die gleichzeitige Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung und Stromerzeugung – auf einer Fläche. Der EuroMold Award in Gold ging an Objet Geometries Ltd. für das Produkt Connex500, das erste 3D-Drucksystem, das die simultane Verwendung mehrerer Materialien mit unterschiedlichen mechanischen oder physikalischen Eigenschaften erlaubt. Überreicht wurden die Preise von Winfried Krack, dem Vorsitzenden des Ausstellerbeirats der EuroMold 2007. (rt)

Weitere Informationen finden Sie unter www.euromold.com

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