SCENECT 5.2 ist die neue Version der kostenfreien 3D-Scan-App, die FARO nun auf den Markt bringt – sie ist noch leistungsstärker und schneller. SCENECT ermöglicht es, mit Hilfe der gängigen Bewegungssensoren Microsoft Kinect und Asus Xtion PRO LIVE in 3D zu scannen. Mit den neuen Features können Anwender noch professioneller präzise 3D-Modelle erzeugen.

Genauer, schneller, leistungsfähiger – so lautete das Credo von FARO bei der Entwicklung der SCENECT Version 5.2. Laut Angaben des Unternehmens, weltweit führend bei portabler 3D-Messtechnik, hat der Anwender nun die Möglichkeit, seinen Bewegungssensor selbst zu kalibrieren: Dazu nimmt er ein selbst ausgedrucktes Test-Muster aus verschiedenen Positionen auf und die Software korrigiert automatisch die Aufnahmen. Ergebnis ist eine noch exaktere Punktewolke, die sich aus präzisen Messpunkten zusammensetzt. Außerdem wird das Überlappen mit bereits gescannten Bereichen erkannt, so werden Fehler von langen Aufnahmen reduziert. Zudem kommt SCENECT mit schwächerer Computer-Hardware für die Datenaufnahme aus und erlaubt auch auf solchen Systemen die Nachbearbeitung; auf schnellen Systemen wird die Aufnahme robuster. Die bereits bisher hohe Farbqualität der 3D-Daten kann durch eine neue automatische Nachbearbeitung noch weiter verbessert werden.

Außerdem neu ist die Unterstützung der Microsoft Kinect für Windows. Damit erfüllt FARO den von Anwendern häufig geäußerten Wunsch, auch diese neue Variante der Kinect nutzen zu können.

Die praktische SCENECT App basiert auf der hochprofessionellen Scan-Verarbeitungssoftware SCENE von FARO. Mit der Weiterentwicklung von SCENECT setzt FARO die Idee des 3D-Scannens für jedermann konsequent fort und bringt das 3D-Scannen sogar ins heimische Wohnzimmer. Mit geringem Aufwand können Personen, nicht bewegte dreidimensionale Objekte und Räume in 3D gescannt und daraus digitale 3D-Modelle erzeugt werden. Dafür werden die verbreiteten Bewegungssensoren Kinect und Xtion PRO LIVE einfach an einen Laptop oder Computer angeschlossen und die Software gestartet. Anschließend wird der Sensor um das zu scannende Objekt geführt. Die 3D-Punktewolke wird in Echtzeit am Bildschirm aufgebaut und sichtbar – und somit auch der Scanfortschritt. Dabei nutzt die App – wie schon die Vorgängerversion – die Tiefeninformationen und Farbbilder, welche die Sensoren liefern. Daraus konstruiert die SCENECT App ein vollständiges 3D-Modell. Dieses können die Anwender mit Hilfe der Maus und Tastatur auf ihrem Bildschirm drehen und aus allen Winkeln betrachten. Schließlich ermöglicht SCENECT auch, in den dreidimensionalen Modellen direkt Maße zu nehmen oder die Scans in unterschiedlichen Dateiformaten in andere Software zu exportieren – beispielsweise in zahlreiche CAD-Programme.

In einem nächsten Schritt lässt sich das 3D-Modell beispielsweise über moderne Verfahren dreidimensional ausdrucken – eine Technik, die derzeit sehr populär in der so genannten Maker Szene ist und die zum Trend weit darüber hinaus zu werden scheint. Auch für den Bau von Prototypen, innerhalb der Medizin sowie im Architektur- und Grafikdesign-Bereich können digitale oder gedruckte 3D-Modelle genutzt werden. Mit SCENECT öffnet FARO allen Interessenten die Tür in die dreidimensionale Welt – noch leichter wird der Zutritt mit der neuen Version 5.2.

Die App ist ab Anfang April im FARO App Center kostenfrei unter http://www.faro.com/scenect verfügbar.