Neue Version Adams/Machinery verspricht kürzere Entwicklungszeiten im Maschinenbau

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Neueste Version von Adams/Machinery mit erweitertem Funktionsumfang zur Modellierung und Simulation mechanischer Systeme und Komponenten aus dem Maschinenbau: MSC Software, Anbieter von Simulationssoftware und Dienstleistungen, gab heute die Veröffentlichung von Adams/Machinery 2013.2. bekannt. Adams/Machinery ist ein maßgeschneidertes und vollständig in die Umgebung von Adams integriertes Softwarepaket zur Modellierung mechanischer Komponenten im Maschinenbau. Mit Adams/Machinery können Anwender in kürzester Zeit funktionstüchtige virtuelle Prototypen aus mechanischen Komponenten wie Getriebe, Lager, Riemenantriebe, Kettentriebe, Seile und Motoren modellieren und Aussagen über das dynamische Verhalten von Systemen treffen.

Adams/Machinery 2013.2 ist eine robuste Virtual-Prototyping-Lösung im Bereich Maschinendesign, ausgestattet mit einer umfassenden Palette an Maschinenteil-Bibliotheken für Ketten, Getriebe, Riemen, Lager, Seile sowie mit einem neu entwickelten Elektromotor-Modul. Die Lösung wurde für Ingenieure verschiedener Branchen wie Maschinenbau, Schwerindustrie, Fahrzeugbau oder Luft- und Raumfahrt entwickelt.

Ingenieure können mithilfe von Adams/Machinery bereits vorhandene Konstruktionen optimieren oder die Systemleistung von Neuentwicklungen vorab beurteilen. Der erforderliche Zeitaufwand für die Modellierung von Maschinenteilen und Systemen wurde durch integrierte Assistenten und die Automatisierung unterschiedlichster Elementtypen und Bauteilverknüpfungen, die Ingenieure in der Vergangenheit noch von Hand erstellen mussten, um bis zu 80 Prozent erheblich reduziert.

Neu in Adams/Machinery 2013.2 sind folgende Module und Funktionen:

  • Elektromotoren: Das neue Modul ‚Electric Motor‘ ermöglicht die Berechnung der Motorauslegung, die Ermittlung und Einschätzung von Auswirkungen des Motordrehmoments auf das Gesamtsystem, präzise Lageregelung und vieles mehr.
  • Riemen: Das Modul ‚Belt‘ erlaubt eine Bewertung über Spannung und Last sowie die Analyse des Riemenschlupfs und Konformitätsstudien. Eine neue 3D-Methode ermöglicht die Simulation nicht planarer Riemenantriebe wie beispielsweise Versatz oder Schrägstellung der Rollen.
  • Kettensysteme: Das Modul ‚Chain‘ wird eingesetzt bei Vibrations- und Lastanalysen, Berechnung der Belastungshistorie von Kettenrädern und zum Vermeiden von Überlastbruch. Die aktuelle Version bietet eine neue Methode zur räumlichen Diskretisierung von Kettenmodellen und ermöglicht mittels neuer 3D-Technologie die Simulation nicht planarer Kettentriebe in gleicher Weise wie für Riementriebe.
  • Zahnräder und Getriebe: Mit dem Modul ‚Gear‘ können das Zahnflankenspiel analysiert, Kontaktkräfte zwischen Zahnradpaaren, Getrieberasseln sowie mechanische Verluste durch Getriebereibung untersucht werden. Zusätzlich zu den bereits unterstützten gerad- und schrägverzahnten Stirnrad- und Kegelradgetrieben können in der neuesten Version drei weitere Getriebearten modelliert werden: Schneckenrad, Zahnstange und Hypoidverzahnungen.
  • Wälzlager: Mit dem Modul ‚Bearing‘ werden Lastszenarien analysiert, die Effekte variabler Parameter untersucht sowie Vorhersagen zur Lebensdauer getroffen.
  • Seile: Mit dem Modul ‚Cable‘ werden Seilspannungen berechnet, der Belastungsverlauf an Seilrollen bewertet, die Wahrscheinlichkeit von Seilschlupf analysiert sowie Seilaufrolleffekte vorausgesagt.

Neben den bereits erwähnten neuen Funktionen wurde Adams/Machinery insgesamt verbessert und deutlich erweitert. Diese Verbesserungen betreffen insbesondere die erhöhte Flexibilität bei der Modellierung und die erweiterte Unterstützung von Parameterstudien.

Adams/Machinery zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass es vor dem Einsatz von CAD- und eingebetteten kinematischen Analysewerkzeugen zur Beurteilung des dynamischen Verhaltens von Systemen verwendet werden kann. Mithilfe der automatisierten, bauteilspezifischen Modellierung in Adams/Machinery lassen sich bereits zu Beginn der Auslegungsphase präzise Aussagen über das Leistungsvermögen des Designs treffen. In der assistentengesteuerten Modellierungsumgebung entstehen Maschinenmodelle bevor CAD-Daten verfügbar sind. Die Lösung bietet sowohl vor als auch nach der Erstellung des CAD-Layouts wertvolle Unterstützung bei der Beurteilung mechanischer Probleme, die zu Produktversagen und hohen Garantiekosten führen können.

Bild: Simulation eines Hypoid-Getriebes, um die Lastverteilung des Antriebssystems zu berechnen.

 

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