06.05.2009 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Hardware & IT, Technik

Neue Version der Simulationsplattform ANSYS

ANSYS, Inc. ein global tätiges Unternehmen, das seine Kunden mit Simulationstechnologien dabei unterstützen will, bessere und innovative Produkte schneller herzustellen, hat heute die neue Version seiner Simulationsplattform ANSYS 12.0 vorgestellt. Die Lösung ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Realisierung des Simulation-Driven Product Development. In nahezu jedem Industriebereich ist die technische Simulation zu einem Schlüsselinstrument bei der Produktentwicklung geworden, da sich mit Hilfe von Simulationsverfahren innovative Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt bringen lassen. Vorausschauende Unternehmen führen deshalb neue Strategien ein, um die Wertschöpfung aus ihren Investitionen in die technische Simulation noch weiter zu erhöhen. Smart Engineering Simulation mit ANSYS 12.0 unterstützt dieses Vorhaben, indem es Entwurfszyklen weiter komprimiert, Parameterstudien und Optimierung quer über unterschiedliche Disziplinen hin ermöglicht, die Realitätsnähe von virtuellen Prototypen erhöht und Simulationsprozesse und -daten erfasst und so eine effiziente Wiederverwendung ermöglicht.

ANSYS 12.0 ist eine umfassende Simulationssoftware für Ingenieure. Sie unterstützt schnelles Produktdesign und Validierung in einer anwenderfreundlichen virtuellen Umgebung, die komplexe und gekoppelte physikalische Phänomene einschließt. Ingenieure haben mit ANSYS 12.0 Zugang zu einer einmaligen Anwendungsbreite und -tiefe. Sie können mit der Lösung ihren Designprozess komprimieren und die teure und zeitaufwändige Herstellung und das Testen von Prototypen minimieren.

Als Fundament von ANSYS 12.0 dient die ANSYS Workbench 2.0-Plattform, eine flexible Simulationsumgebung, die es Ingenieuren erlaubt Simulationen einfach aufzusetzen, auszuführen und die Ergebnisse zu visualisieren. ANSYS Workbench erfasst und automatisiert wiederholbare Prozesse, ermöglicht dadurch hohe Produktivitätssteigerungen und lässt Ingenieure schneller die besseren Entwürfe eingrenzen. Anwender können problemlos vielfältige Szenarien untersuchen, ihre Entwürfe quer über unterschiedliche physikalische Phänomene hin optimieren und Design for Six Sigma-Analysen ausführen.

ANSYS 12.0 bietet eine Anwendungsbreite, die es Kunden gestattet, eine Vielzahl physikalischer Phänomene zu untersuchen–von Frequenzanalysen bis hin zu Bewegungen nichtlinearer, flexibler Mehrkörpersysteme. Die Software enthält ein umfassendes Portfolio von Lösungsalgorithmen, das Funktionalitäten von der Strukturmechanik über die Strömungsdynamik und die thermische Analyse bis hin zu Elektromagnetismus einschließt. Die einzelnen Softwaremodule von ANSYS 12.0 für sind nahtlos miteinander verknüpft. Durch diese Konnektivität bietet die Applikation eine hohe Funktionalität im Multiphysikbereich und kann wirklichkeitsgetreues Produktverhalten genau simulieren, sowie  gekoppelte physikalische Effekte darstellen. Die Technologie in der Software erlaubt es dem Anwender, gekoppelte Berechnungen einfach aufzusetzen und auszuführen. Damit soll ANSYS 12.0 einen neuen Standard bei der Lösung von umfassenden und komplexen Multiphysikproblemen setzen.

Der CFD-Löser ANSYS FLUENT ist in der neuen Version in die ANSYS Workbench-Plattform integriert. FLUENT-Anwender können nun von einer parametrischen und durchgängigen Umgebung profitieren und erlangen Zugang zu Schlüsseltechnologien, wie der bidirektionalen CAD-Anbindung, fortschrittlichen Vernetzungsalgorithmen und leistungsfähigem Postprocessing.

ANSYS 12.0 ist eine skalierbare und an Kundenwünsche anpassbare Lösung und gestattet Anwendern, moderne Software genau auf ihren Bedarf angepasst einzusetzen. Die Software kann genauso für Anfänger wie für Experten konfiguriert werden, für einen einzelnen Arbeitsplatz wie firmenweit lizenziert werden und auf einem Laptop oder auf großen und massiv parallelen Compute-Clustern laufen.

Die neue Version wurde im Hinblick auf eine dynamische und weltweite CAE-Kollaboration hin entworfen. Lokale und globale Entwicklungsteams können damit effizient bei der Produktentwicklung zusammenarbeiten. Innerhalb eines einzelnen Projekts können Ingenieure den Entwurf in verschiedenen Disziplinen überprüfen oder auf einfache Weise Multiphysiksimulationen koordinieren. Um den Arbeitsfluss von Teams und einer Vielzahl von Projekten zu verwalten und steuern, stellt der ANSYS Engineering Knowledge Manager (EKM) Funktionen zum Prozess- und Datenmanagement bereit. EKM gestattet Anwendern  es, ihre Simulationsdaten schnell und sicher zu archivieren, zu suchen, wiederherzustellen und auf deren Basis Berichte zu erstellen. Mit ANSYS 12.0 kann von der ANSYS Workbench direkt auf ein ANSYS EKM-Archiv zugegriffen werden. Die EKM-Technologie wird sowohl unternehmensweiten als auch Anforderungen von Arbeitsgruppen gerecht. Mit EKM können aber auch Simulationsdaten auf einem lokalen Desktop-Rechner verwaltet werden.

Weitere Informationen unter: http://www.cadfem.de/updateV12


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