Obsoleszenz-Management: Wie sich Ausfallrisiken minimieren lassen

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Obsoleszenz-Management: Wie sich Ausfallrisiken minimieren lassen

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Sensor-Technik Wiedemann erarbeitete bereits vor der aktuellen Krise einen Service, der durch Bauteile- und Obsoleszenz-Management Ausfallrisiken minimiert.
Obsoleszenz-Management von Sensor Technik Wiedemann

Quelle: Pusteflower9024/Shutterstock.com

  • Die Corona-Krise belastet die Wirtschaft
  • Die Langzeitverfügbarkeit von Bauteilen gewinnt daher noch weiter an Bedeutung.
  • Ein Bauteile- und Obsoleszenzmanagement hilft, nicht nur die aktuelle Krisensituation zu meistern.

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) belastet die deutsche und internationale Wirtschaft extrem. STW erarbeitete bereits lange vor der aktuellen Krise einen Service, der durch ein Bauteile- und Obsoleszenz-Management Ausfallrisiken auf ein Minimum reduziert und eine Langzeitverfügbarkeit von STW-Komponenten sicherstellt. Das Unternehmen bleibt dadurch weiterhin lieferfähig.

Als Hersteller von elektronischen Baugruppen für den harten und rauen Einsatz ist eine Langzeitverfügbarkeit der Produkte essenziell. Mit über zehn Jahren STW-Produktlebensdauer liegt diese über dem Standard im Automobilsektor. Dennoch unterliegt STW, wie auch alle anderen Hersteller von elektronischen Baugruppen, den Änderungen im elektronischen Bauteilemarkt und wie aktuell, unvorhersehbaren Krisensituationen. Immer kürzere Lebens- und schnellere Innovationszyklen der Hersteller stehen erst einmal gegen den Wunsch der langen Verfügbarkeit. Zusätzlich verändern einige Bauelemente-Hersteller ihre Produkte über die Lebensdauer hinweg in zum Beispiel Farbe, Form, Funktion, Herstellungs- und Testort, usw. Einige Produkte werden gänzlich abgekündigt und sind dann nicht mehr erhältlich (obsolet). Im Extremfall müssen Firmen ihren Betrieb aufgrund von drastischen wirtschaftlichen Veränderungen gänzlich einstellen.

Solche Änderungen gelangen in Form von PCNs (Product Change Notifications) oder PDNs (Product Discontinuation Notifications) zu STW. Für unvorbereitete Hersteller stellen gerade Abkündigungen eine große Herausforderung dar. Der dadurch verursachte Aufwand durch Ersatztypsuche, Redesigns oder Bauteilelagerung bewirkt hohe Kosten.

Vorausschauendes Obsoleszenz-Management

Um für solche Herausforderungen gewappnet zu sein, setzt das „Bauteil- und Obsoleszenz-Management“ bei STW bereits früher an. Für eine derartig vorausschauende Handlungsweise sind stabile Prozesse innerhalb des Unternehmens unabdingbar. Zur weiteren Unterstützung gehören auch der Zugriff auf eine professionelle Datenbank sowie die Mitgliedschaft bei der COG Deutschland e.V. (Component Obsolescence Group), der deutschlandweit über 150 Mitglieder angehören.

So werden Kunden schon von Beginn eines Projektes in die Lebenszyklusplanung des zukünftigen Produktes einbezogen, in der strategische Bauteilentscheidungen getroffen werden, um ein langes Leben der Baugruppe zu garantieren. Wiederholte Überprüfungen während der Produktlebensdauer stellen sicher, dass das Risiko einer plötzlichen Bauteilabkündigung minimiert wird. STW gewährleistet ihren Kunden dadurch Funktionalität, Qualität und Lieferfähigkeit über Jahre hinaus.

Die aktuell unklare und kritische Lage aufgrund der Corona-Pandemie wird auch bei STW mit großer Sorge betrachtet. Bislang kann das Unternehmen keine wirtschaftlich bedingten Lieferschwierigkeiten verzeichnen und kann ihren Kunden trotz angepasster Arbeitsverhältnisse einen weiterhin guten und zuverlässigen Service bieten.

Weitere Informationen: https://www.stw-mobile-machines.com/

Erfahren Sie hier mehr über: „Geplante Obsoleszenz in der Produktentwicklung: Was wirklich dran ist“.

Lesen Sie auch: „Dreh- und Frästeile: Parker Hannifin setzt auf schnelle Online-Fertigung“.

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