Die Anbieter von Lichtplanungssoftware Dial und Relux wollen gemeinsam ein neues, offenes Datenformat für Leuchten und Sensoren entwickeln, das unter anderem in den beiden Lichtplanungsprogrammen der Unternehmen eingesetzt werden kann. In digitalen Prozessen liegt die Zukunft: Deswegen steigen auch die Anforderungen an elektronische Produktdaten seitens der Nutzer und der Industrie. Digitale Planungsmethoden, wie beispielsweise BIM, verlangen nach einheitlich zu verarbeitenden Daten. Diese Herausforderungen wollen die beiden Unternehmen mit einem offenen Datenformat zu Import- und Weiterverarbeitungszwecken abdecken. Im Vergleich zu den häufig verwendeten IES und LDT-Formaten soll das neue Datenformat umfassendere Informationen über das Produkt erhalten. Das können beispielsweise Parameter wie Geometrie, Fotometrie, textuelle Beschreibung, Produktbilder, dynamische Regelung und Steuerbarkeit sein. Das offene Datenformat soll Lichtplanern aber auch Herstellern viele Vorteile eröffnen. Hersteller, die aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen werden, müssen durch die Kooperation nur noch ein Format für die beiden Lichtplanungsprogramme Dialux und Relux bereitstellen. Hierdurch wird die auf dem Markt verfügbare Datenqualität verbessert und aktueller. Außerdem können Produkte im Planungsprozess noch realistischer simuliert werden. »Dialux ist ein leistungsfähiges und offenes Produkt – dazu gehört auch ein offenes Datenformat. Wir wollen den Planern und Herstellern mit Dialux das Leben einfacher machen«, sagt Dieter Polle, CEO Dial GmbH. »Es gilt die Erstellung von Produktdaten zu vereinheitlichen und den Bedürfnissen laufend anzupassen um eine reibungslose Weiterverarbeitung auf hohem Qualitätsniveau sicherzustellen. Dabei erhalten Hersteller wie Anwender einen großen Mehrwert«, so Markus Hegi, CEO & Partner der Relux Informatik AG. Die Kooperationspartner werden in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen und über den jeweiligen Stand der Kooperation gemeinsam berichten.