PDM/PLM mit Inventor-Schnittstelle: Für sichere Prozesse

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

PDM/PLM mit Inventor-Schnittstelle: Für sichere Prozesse

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Es könnte alles so einfach sein: Im digitalen Zeitalter sind Unternehmen in der angenehmen Situation, jederzeit und überall auf die gesamten relevanten Informationen zugreifen zu können. Sollte man meinen. Tatsächlich wird jedoch die tägliche Arbeit im Unternehmen durch Suchen, Konvertieren von Dateien, Drucken und ähnlichen wenig produktiven Tätigkeiten bestimmt. Das lässt sich aber ändern. Von Olivera Razmovska

Es könnte alles so einfach sein: Im digitalen Zeitalter sind Unternehmen in der angenehmen Situation, jederzeit und überall auf die gesamten relevanten Informationen zugreifen zu können. Sollte man meinen. Tatsächlich wird jedoch die tägliche Arbeit im Unternehmen durch Suchen, Konvertieren von Dateien, Drucken und ähnlichen wenig produktiven Tätigkeiten bestimmt. Das lässt sich aber ändern.  Von Olivera Razmovska

ivm_2015_07_12_01

Die Fülle der heute im gesamten Produktlebenszyklus anfallenden Informationen, verbunden mit der Vielfalt der IT-Systeme von Office über CAD- bis zu ERP-Systemen, führen zu erheblichen Schwierigkeiten in der Prozessorganisation und der abteilungsübergreifenden Kommunikation. Die steigende Komplexität und Individualisierung der Produkte potenziert dieses Problem noch weiter. Dies ist umso gravierender als die gleichzeitig wachsenden Anforderungen durch das Qualitätsmanagement und gesetzliche Vorgaben zum Beispiel zur Produkthaftung die Nachvollziehbarkeit von Prozessen, die Vermeidung von Fehlern und die ideale Nutzung des Unternehmens-Know-hows erfordern.
Dies ist der Punkt, an dem im Unternehmen die Entscheidung reift, dass „etwas geschehen“ muss. Die Lösung versprechen Anbieter von PDM/PLM-Systemen. Die Komplexität des Themas führt allerdings dazu, dass manche Verantwortliche vor einem umfassenden PLM-Projekt zurückschrecken und sich mit einer Lösung für das Dokumentenmanagement begnügen. Dass PDM/PLM aber viel mehr kann, als nur Dokumente zu verwalten und die enormen Vorteile den anfänglichen Aufwand bei weitem überwiegen, wird im Folgenden am Leistungsumfang von HELiOS, der PDM-Software der ISD Group, beschrieben.

Ausgabe von Konstruktions­unterlagen

Mit dem HELiOS-Dokumentenmanagement haben Anwender die Möglichkeit, schnell und ohne viel Aufwand Dokumente (zum Beispiel eine Konstruktionszeichnung) direkt vom eigenen Arbeitsplatz aus aufzurufen und mittels Plotmanagement in beliebigem Format am beliebigen Standort ausgeben zu können. Der Plotmanager erzeugt aus CAD-Daten auch Austauschformate wie PDF, DXF oder STEP. Damit werden die Mitarbeiter der Produktentwicklung von lästigen Routinearbeiten wie dem Konvertieren und Plotten von Konstruktionen für andere Abteilungen entlastet.

Suche von Informationen

Außerhalb der Konstruktion erlaubt HELiOS den Zugriff auf Informationen, unabhängig davon, ob dem Suchenden die Existenz und der Inhalt von Dokumenten bekannt sind oder nicht. Alle auftragsrelevanten Dokumente werden zentral gespeichert und können abteilungsübergreifend genutzt werden. Dadurch entfallen interne Abstimmungen, aufwändiges Suchen und auch Doppelarbeiten werden mit HELiOS konsequent vermieden.

Versionierung und Änderungsverfolgung

HELiOS dokumentiert, welcher User zu welcher Zeit und aus welchem Grund eine Änderung vorgenommen hat. Die Nachvollziehbarkeit aller Änderungen wird hierdurch gewährleistet. So lassen sich Kons­truktions- und Fertigungsfehler reduzieren und insbesondere im Hinblick auf das Qualitätsmanagement wird eine umfassende Sicherheit geschaffen.
Mit dem Zugriffs- und Versionsmanagement wird außerdem garantiert, dass ausschließlich berechtigte Personen auf Dokumente zugreifen können und dass stets die aktuelle Produktversion genutzt wird. Gleichzeitig werden Dokumente, die sich in Bearbeitung befinden, für die Bearbeitung durch andere Benutzer gesperrt. So können Konstruktionsaufgaben effizient in Teams aufgeteilt werden, ohne die Gefahr, dass Teammitglieder ihre Ergebnisse gegenseitig überschreiben.

Klassifizierung

Die Reduzierung von Doppelarbeiten gehört auch in der Konstruktion zu den wichtigsten Themen. Die Verwendung von Ähnlich- oder Wiederholteilen scheitert viel zu häufig an mangelnder Klassifizierung und Strukturierung der Teile. Aufgrund der somit notwendigen sehr schwierigen Suche nach ähnlichen oder identischen Teilen wird häufiger als nötig eine Neukonstruktion vorgenommen.
Die Klassifizierung der Produktpalette, zum Beispiel durch Bildung von Sachmerkmalleisten, ist ein effektives Werkzeug, mit dem eine hohe Wiederholrate bereits vorhandener Bauteile realisiert werden kann. Auf dieser Basis lässt sich eine Standardisierung und Modularisierung der Produktpalette erreichen. Der interne Wiederverwendungsanteil steigt und die Kosten werden gesenkt.

Die Verbindung: der Workflow

Die Beschäftigung mit den Prozessen steht am Anfang eines jeden PDM-Projekts. Nur so können wie beschrieben Zugriffsberechtigungen, Versionsverfolgung, Dokumentverteilung usw. geregelt werden. Denn nur wenn man weiß, wer wann wie im Produktlebenszyklus eingebunden ist, können diese Funktionen genutzt werden. Mithilfe des Workflowmanagements lassen sich diese Abläufe abbilden. So können Auftragsschritte, Arbeitsanweisungen und sonstige Informationen im Rahmen von Workflows automatisch generiert und an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet werden. Prozessabläufe sind zeit- oder ereignisgesteuert auslösbar, das heißt zum Beispiel „Weiterleitung erst nach Freigabe durch Mitarbeiter M“ oder „Automatische Weiterleitung um 19:00 Uhr an Standort A“. Die Aufgaben werden automatisch in die To-do-Listen der Mitarbeiter eingetragen und dieser via E-Mail informiert. Mit dem Mappenworkflow können in HELiOS auch komplexe Abläufe mit allen beteiligten Bereichen abgebildet werden. Gleich einer Mappe wandert der Vorgang durch das Unternehmen, wobei jede Abteilung ihren Beitrag quasi hineinlegt und die Mappe weiterreicht, um sie zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise wieder zurückzubekommen. Diese systematische Vorgehensweise und Nachvollziehbarkeit der Prozesse unterstützt nicht zuletzt auch die Zertifizierung nach ISO 9000ff.

Integration in Inventor

Als Multi-CAD-fähiges PDM-System beinhaltet HELiOS eine integrierte Komplettlösung zu unterschiedlichen CAD-Systemen. Verfügbar sind standardisierte Schnittstellen zu den relevanten CAD-Systemen wie HiCAD, AutoCAD, Inventor oder Solid Works. HELiOS unterstützt so auch heterogene Konstruktionsabteilungen.
Die Inventor-Schnittstelle steht in Inventor in Form eines zusätzlichen Moduls (Add-on) zur Verfügung. Dieses Add-on stellt dem Anwender je nach Kontext (Einzelteil, Baugruppe oder Zeichnung) unterschiedliche in der Inventor-Oberfläche integrierte Ribbons bereit. Die Inventor-Schnittstelle bietet dem Anwender diverse Funktionen:
•  umfangreiche Verwaltungsfunktionen für Inventor-CAD-Dateien als HELiOS-Dokumente mit eigenem Teilestamm;
•  automatisierte Funktionen für den Austausch von Informationen zwischen CAD und PDM;
•  bewährte Änderungs- beziehungsweise Ableitungsfunktionen auch für komplette Baugruppen;
•  flexible Visualisierungs- und Reporting-Funktionen;
•  komfortable Import- und Export-Funktionen;
•  zeitsparende Plot- und Konvertierungsfunktionen.

HELiOS verwaltet alle Inventor-CAD-Dateien als Dokumente mit eigenen Teilestämmen aus der Artikelverwaltung, wobei diese automatisch über die Schnittstelle miteinander verknüpft werden. Auch Katalogteile aus dem Inventor-Inhaltscenter werden im PDM integriert, in dem sie in der Teileverwaltung aufgenommen werden. HELiOS bietet die Möglichkeit, beliebige weitere Objekte wie zum Beispiel Office- und Archiv-Dokumente mit den Inventor-CAD-Dokumenten beziehungsweise den dazugehörigen Teilestämmen zu verknüpfen. Somit hat der Inventor-Anwender auch aus Inventor heraus Zugriff auf alle dazugehörigen Informationen.

Integration in IT-Strukturen

Nicht alle im Lebenszyklus eines Produktes anfallenden und benötigten Informationen entstehen im PDM-System, sondern werden in weiteren, unterschiedlichsten IT-Systemen – auch bei Kunden, Partnern und Lieferanten – vorgehalten. HELiOS lässt sich in die IT-Struktur eines Unternehmens integrieren. Mit den standardisierten Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Softwarekomponenten wie ERP, CRM, SCM (Supply Chain Management) und Archivsystemen lassen sich Informationen direkt an der Stelle verwalten, an der sie entstehen. Durch das offene Konzept eignet sich HELiOS als integraler Bestandteil von PLM-Konzepten. (anm) 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Im Remstal bei Stuttgart steht seit kurzem ein einzigartiges Holzgebäude: ein Turm aus selbst-geformten Fichtenplatten. Die an der Empa und ETH Zürich entwickelte Methode nutzt das natürliche Quellen und Schwinden von Holz unter Einwirkung von Feuchtigkeit und ermöglicht so eine ungewöhnliche Architektur.

Top Jobs

Vertriebspartner
BricsCAD, bundesweit
› weitere Top Jobs

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Neue Konzepte für Brückeninspektionen Mehr Sicherheit mit Drohne und digitalem Zwilling

Neue Konzepte für Brückeninspektionen

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.