PLM und Simulation beflügeln Unternehmenserfolg

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Eine Studie des unabhängigen Forschungsinstituts Tech Clarity zeigt, wie und welche fortschrittlichen Konstruktionsverfahren und Technologien den Erfolg von Fertigungsunternehmen positiv beeinflussen. In Kooperation mit Autodesk wurden weltweit 378 Firmen aus dem Bereich Industrieausrüstung befragt und unter diesen die sogenannten Top-Performer ermittelt, also Unternehmen, deren Umsatz- und Gewinnsteigerung in den letzten 24 Monaten am höchsten war. Der augenfällige Unterschied: Während alle Betriebe ihren Umsatz in den letzten zwei Jahren im Durchschnitt um zehn Prozent steigerten, war bei den führenden Unternehmen die Steigerungsrate mehr als doppelt so hoch. Gründe für das bessere Abschneiden sind laut Studie unter anderem die Nutzung fortschrittlicher Konstruktionsverfahren und moderner Software-Technologie, beispielsweise für Produktlebenszyklus-Management (PLM) und Simulation.

Auffallend: Die Unternehmen im Spitzenfeld verfolgen die gleichen Strategien wie alle anderen und setzen beispielsweise auf die Entwicklung von Innovationen, eine kundenspezifische Fertigung sowie eine rasche Auftragsabwicklung. Sie schreiben jedoch zusätzlich den globalen Märkten einen höheren Stellenwert zu. Ein zentraler Unterschied zwischen Top-Performern und den restlichen Unternehmen liegt weiterhin darin, wie sie diese Strategien verfolgen. Voraussetzung für eine überdurchschnittliche Konstruktions- und Entwicklungsperformance ist laut Studie der Einsatz der richtigen Technologien. Demnach wird bei den führenden Fertigungsunternehmen wesentlich häufiger auf fortschrittliche Software für Simulation, automatisierte Konstruktion, Produktlebenszyklus-Management sowie für Fabrikplanung beziehungsweise -simulation zurück gegriffen. So beschleunigen Simulationswerkzeuge die Produktentwicklungsphasen, da sich Konstruktionsalternativen schnell und vielschichtig digital validieren und damit die Anzahl und die Kosten von Prototypen stark reduzieren lassen. Gerade bei Sonderfertigungen, die nur einmal oder nur in geringerer Stückzahl konstruiert werden, trägt das erheblich zur Effizienz, da weniger Korrekturschleifen notwendig sind, aber auch zur Absicherung von Garantierisiken. Denn durch Simulation erhalten die Entwickler auch detaillierte Erkenntnisse über das Verhalten eines Produkts während seiner Betriebszeit.  

Eine wichtige Rolle für den Unternehmenserfolg nehmen laut Studie außerdem PLM-Systeme ein. Firmen müssen ihre Prozesse so effizient wie möglich gestalten, Prozesssicherheit gewährleisten und Silodenken reduzieren, um angesichts des aktuell herrschenden Wettbewerbsdrucks bestehen zu können. Mit einem gut durchdachten Produktlebenszyklus-Management können Unternehmen Kundenaufträge schneller und kostengünstiger abwickeln. „Oft müssen aufgrund der Spezialisierung der Unternehmen komplexe Workflows und enorme Mengen an Koordinationsvorgänge beherrscht werden, beispielsweise auch im Bereich der Produktindividualisierung“, erklärt Karl Osti, Business Development Manager Manufacturing EMEA bei Autodesk. „Mit PLM-Software können diese erforderlichen Prozesse sowie Kommunikations- und Koordinationsaufgaben über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zentral verwaltet und nachvollziehbar beherrscht werden.“

Die Studienergebnisse zeigen, dass der Einsatz eines PLM-Systems den Unternehmenserfolg positiv beeinflusst: Die führenden Fertigungsunternehmen haben mit einer 34 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit ein PLM-System implementiert. Dennoch macht insgesamt knapp ein Viertel (23 Prozent) der befragten Unternehmen von Produktlebenszyklus-Management Gebrauch. „Bei traditionellen PLM-Lösungen dauert die Implementierung einfach zu lange und es sind hohe Kosten damit verbunden“, weiß Karl Osti. „Es muss in weitere IT-Infrastruktur wie zusätzliche Server oder externe Berater für die Anpassung der Systeme investiert werden. Für kleinere und mittelständische Unternehmen rechnet sich solch ein System deshalb erst sehr spät beziehungsweise gar nicht. Die klassischen Geschäftsmodelle mit dem signifikanten Vorabinvest mit fragwürdigem Return-of-Invest (RoI) kommen in der IT-Industrie mehr und mehr aus der Mode. Kunden sind bereit für den realisierten Mehrwert zu bezahlen, kehren aber davon ab die ’Katze im Sack’ zu kaufen. Im angelsächsischen spricht man hier von ‚pay-on-business-value-capture’-Geschäftsmodellen. Ein Ansatz den Autodesk mit PLM 360 verfolgt.“

Mit Autodesk PLM 360 ermöglicht der Softwarehersteller auch kleineren und mittelständischen Unternehmen, Produktlebenszyklus-Management einzusetzen. Die Lösung ist Cloud-basiert und wird in der „digitalen Wolke“ als Software-as-a-Service angeboten. Die Firmen können das Programm sofort nutzen, ohne lokal Software installieren oder die eigenen Server aufrüsten zu müssen. Durch die simplen Konfigurationsmöglichkeiten per Drag-and-drop kann Autodesk PLM 360 außerdem ohne Programmierkenntnisse eingerichtet werden. Auch das Lizenzmodell unterscheidet sich von den traditionellen PLM-Anwendungen: Es fällt ein fixer Monatspreis pro Nutzer an, in dem der volle Funktionsumfang der Software enthalten ist. „Damit lässt sich unsere PLM-Lösung einfach skalieren und ist deshalb für jede Unternehmensgröße perfekt geeignet“, sagt Karl Osti.

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Ohne Simulationen sind moderne Produkt- und Materialentwicklungen in der Industrie kaum noch denkbar. Die oft riesigen Datenmengen müssen meist über das Internet übertragen und anschließend visualisiert werden. Lange Ladezeiten führen dabei zu erheblichen Verzögerungen und Unterbrechungen bei der Analyse und Aufbereitung der Daten. 

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