POOL4TOOL: Collaboration in der Produktentwicklung

Das Projektmanagement-Tool POOL4TOOL Collaboration setzt auf eine flexible GANTT-Chart-Planung, volle SAP-Anbindung und eine integrierte Produktkosten-Kalkulation mit „Produkt Lifecycle Costing“.

Die Kosten- und Terminkontrolle ist ein Schlüsselthema in der Produktentwicklung und der Produktion, stellt jedoch hohe Anforderungen an das Projekt- und Kostenmanagement. Die POOL4TOOL Collaboration-Software unterstützt die Abläufe in komplexen Produkt-Entstehungsprozessen. Neben einem professionellen Projekt- und Dokumenten-Management umfasst das Tool auch eine Produktkosten-Kalkulation (PLC), um die Kostentreiber eines Produktes oder Projektes einfach zu identifizieren und Simulationen für zukünftige Mengen- und Preisänderungen zu ermöglichen.

Internationale Produktentwicklungen, mehrere parallel laufende Projekte und ein hoher Steuerungs- und Koordinationsaufwand: Die Kommunikation zwischen Konstrukteuren, Controlling, Qualitätsmanagern, Einkäufern und externen Partnern muss funktionieren, um Projektverzögerungen zu vermeiden. "Zusätzliche Kosten im Produktentstehungsprozess sowie ein verspäteter Markteintritt sind die häufigsten Gründe für unrentable Projekte", erklärt Thomas Dieringer, Geschäftsführer der Selected Services GmbH, die POOL4TOOL entwickelt und als SaaS-Lösung (Software as a Service) vertreibt. "Mit dem neuen POOL4TOOL Collaboration-Tool geben wir Projektmanagern daher ein Werkzeug an die Hand, um Projekte gemeinsam mit den Lieferanten professionell zu steuern, Kostentreiber zu identifizieren, mehrere Abteilungen über Workflows einzubinden und letztendlich mit innovativen Produkten im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein."

Mit POOL4TOOL kann der Projektmanager die Projektstruktur erstellen, Dokumente verwalten, Meilensteine und Aufgaben definieren und diese den verfügbaren Mitarbeitern zuordnen. Das Collaboration-Tool basiert auf der integrierten GANTT-Chart-Planung, mit der Projektpläne im Projektverlauf flexibel geändert werden können. Um den Projektstatus oder Teilergebnisse zu kommunizieren, stehen umfangreiche Reporting-Möglichkeiten zur Verfügung, etwa generische Templates oder projektübergreifende Reports als Basis für Steering Committees.

Interne und externe Aufgaben können über frei konfigurierbare Workflows systematisch abgearbeitet werden. Die Aufgaben oder Tasks im Projektmanagement müssen dabei nicht mehr manuell rückgemeldet werden, da diese über den Workflow-Status automatisch aktualisiert werden. Zum Beispiel legt der Entwickler eine neue Aufgabe an, um ein Angebot bei den Lieferanten einzuholen. Der verantwortliche Projekteinkäufer und/oder der Lead Buyer werden mittels Workflow informiert, wobei alle im POOL4TOOL-System vorhandenen Projekt-Informationen, Spezifikationen und Zeichnungen automatisch hinzugefügt werden. Ebenso werden die erhaltenen Lieferanten-Angebote automatisch wieder in das Projektmanagement-Modul übernommen. Damit ist der Workflow beendet und die Aufgabe erledigt.

Product Life Cycle Costing (PLC): Transparenz über die Herstellkosten

Um ein Produkt kostengünstig zu produzieren, müssen die Kostentreiber bereits in der Entwicklungsphase bekannt sein. Daher ist in POOL4TOOL eine Produktkosten-Kalkulation integriert, um die Material-, Personal-, Maschinen-, Rüst-, Werkzeug- und Gemeinkosten des Produktes von der ersten Idee über den SOP (Start of Production) bis zum EOP (End of Production) einfach zu planen und zu überwachen.

Für die Kalkulation einzelner Arbeitsschritte, wie zum Beispiel Drehen, Fräsen oder Schleifen, kann der Projektmanager entweder auf bestehende Kalkulations-Algorithmen in der Software zurückgreifen oder eigene Templates auf Basis vorhandener Excel-Sheets hinterlegen. Dies hat den Vorteil, dass das Tool sehr einfach an individuelle Anforderungen angepasst werden kann. Die Kalkulationswerte können entweder als Schätzung, technische Kalkulation, warengruppenspezifische Angebote oder Ist-Daten erfasst und vorhandene Informationen direkt aus anderen POOL4TOOL-Modulen oder aus SAP übernommen werden.

Mithilfe vielfältiger Auswertungen kann der Projektmanager im Projektverlauf analysieren, wie sich die Kosten entwickeln und diese mit früheren Kalkulationen und anderen Stücklisten-Varianten vergleichen. Zudem kann für jede Kostenart ein Zielpreis definiert werden, der bei Überschreitung einen Workflow auslöst. Um den Aufwand für die Datenerfassung bei Neuprojekten gering zu halten, kann der Kostenverantwortliche bestehende Daten einer Kalkulation für eine (Unter-)Variante des gleichen Produktes oder ein Nachfolgermodell übernehmen.

Kostenreduzierung durch Wertschöpfungsanalysen

In den Krisenjahren 2008 und 2009 haben Wertschöpfungsanalysen in vielen Unternehmen als wirksames Instrument zur Kostenreduzierung einen starken Auftrieb erfahren. Jedoch können sich nicht alle Unternehmen den Aufwand und die Ressourcen leisten, um detaillierte Kostenanalysen durchzuführen. Daher wird diese Aufgabe oft auf besonders wichtige Projekte beschränkt oder von externen Dienstleistern übernommen. POOL4TOOL verfolgt den Ansatz, alle beteiligten Personen inklusive der Lieferanten und Entwicklungspartner aktiv in den Prozess zu integrieren. Indem bestehende Daten aus dem ERP-System, einem Ausschreibungs-Tool oder weiteren Quellen automatisch übernommen werden, reduziert sich der interne Aufwand auf ein Minimum. Bestehende Kalkulationsstandards und Reports werden beibehalten, was die interne Akzeptanz erhöht und zu einer flächendeckenden Nutzung des Tools beiträgt.

Weitere Informationen: www.pool4tool.com

 


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