Realistische Darstellung von CAD-Modellen

Professionelle Grafiklösungen für Konstrukteure

Vor einigen Wochen hat Nvidia eine neue Serie von Grafikkarten für Anwender im professionellen Umfeld vorgestellt. Im Gespräch mit dem AUTOCAD Magazin erläutert Lutz Eigenfeld, Sales Manager Professional Solutions bei Nvidia, was die neuen Modelle leisten.

01 2015

AUTOCAD & Inventor Magazin 01/2015

Liebe Leser, egal, wo 3D-Drucker im Einsatz sind, die Leute sind ganz versessen darauf, den Geräten bei der Arbeit zuzusehen. 3D-Drucktechnologien faszinieren nach wie vor und erleben derzeit einen wahren Boom. Besucher der Fachmesse EuroMold können dies Ende November wieder live erleben. Die Halle 11.0, wo das Gros der Aussteller aus dem Umfeld der additiven Fertigung und der 3D-Drucktechnologien seine Stände hat, dürfte sich vom Messestart weg zu einem großen Publikumsmagneten entwickeln. Der Besuch wird sich lohnen, denn so gut wie jeder namhafte Anbieter präsentiert dort neue Modelle und Materialien. Alleine elf neue 3D-­Drucker stellt das Unternehmen Stratasys vor (Seite 44). Zwei Anbieter können hingegen ihre 3D-Drucker noch nicht in einer marktreifen Variante zeigen: Autodesk und HP. Im Frühjahr hat Autodesk seine Pläne für eine neue offene 3D-Druck-Plattform namens Spark verkündet. Auf der Autodesk University in Darmstadt konnte der Hersteller nun auch den Hardware-Prototyp des neuen 3D-Druckers und von ihm gedruckte Bauteile präsentieren. Das Gerät arbeitet nach dem Stereolithografie-Prinzip. Darüber hinaus möchte Autodesk ein komplettes Ökosystem rund um den 3D-Druck mit Modellen und Materialien schaffen. Sowohl die Spark-Software als auch die zugehörige Hardware sollen Open Source werden. Die Autodesk-Strategie erinnert stark an das RapRap-Projekt, das vor rund sieben Jahren den ersten Open-Source-3D-Drucker präsentierte. Firmen wie Makerbot sind daraus entstanden und haben die Technologien aus der offenen Community weiterentwickelt. Dass es Autodesk mit seinem 3D-Druck-Engagement ernst meint, verdeutlicht jedenfalls sein millionenschweres Investment. Der Hersteller hat nämlich einen Investment-Fond für die 3D-Druck-Branche aufgelegt, der mit 100 Millionen US-Dollar Startkapital ausgestattet worden ist. Ich bin jedenfalls schon jetzt gespannt, was der neue 3D-Drucker made by Autodesk leisten kann. Ein Termin für die Markteinführung ist leider noch nicht in Sicht. Den nennt HP für seinen geplanten 3D-Drucker. 2016 soll es soweit sein. Dann will der Hersteller sein neues 3D-Drucksystem auf den Markt bringen. Damit startet HP nun einen zweiten Versuch, dessen Dreh- und Angelpunkt die selbstentwickelte MultiJet-Fusion-Technologie bilden soll (Seite 57). Auch HP setzt darauf, langfristig eine offene Plattform rund um den 3D-Druck zu schaffen, an der sich andere Unternehmen beteiligen. Mal sehen, was sich in nächster Zeit sonst noch im Bereich des 3D-Drucks tun wird. Es bleibt jedenfalls spannend und wir wollen Ihnen auch weiterhin die wichtigsten Informationen rund um diesen boomenden Technologiebereich präsentieren. Viel Spaß beim Lesen! Rainer Trummer, Chefredakteur

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