Einfaches Drucken, Scannen und Kopieren

Neue DesignJet-Großformatdrucker von HP

HP bietet seit Ende letzten Jahres fünf neue HP-DesignJet-Großformatdrucker an. Die Geräte eröffnen den Anwendern neue Möglichkeiten zum Drucken, Scannen und Kopieren. Sie wurden dafür entwickelt, auch in rauen Umgebungen reibungslos zu funktionieren. Bei den neuen DesignJets hat man den Schwerpunkt unter anderem auf einfache Bedienung und hohe Druckgeschwindigkeiten gelegt.

01 2016

AUTOCAD & Inventor Magazin 01/2016

SimsalaBIM – kein fauler Zauber

Liebe Leser,

die Digitalisierung schreitet in vielen Bereichen und Branchen voran. Ein Beispiel dafür sind die zunehmenden Industrie-4.0-Projekte in der Fertigungsindustrie. Aber auch im Baubereich setzt man auf mehr Digitalisierung. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern sowie die Kosten- und Termintreue bei Bau- und Infrastrukturprojekten – insbesondere bei Großprojekten – spürbar zu verbessern. Dies ist auch dringend notwendig, denn so ein Trauerspiel wie beim neuen Großflughafen Berlin Brandenburg (BER) darf sich nicht wiederholen.

Selbst die Politik mischt inzwischen kräftig mit: Das Bundeskabinett hat im Dezember letzten Jahres einen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegten „Aktionsplan Großprojekte“ beschlossen.

Ein wichtiger Bestandteil dabei ist das digitale Planen und Bauen. Mit dem Building Information Modeling (BIM) lassen sich deutlich mehr Informationen vernetzen als bisher. Mit BIM entsteht eine synchronisierte Datenbasis, auf die alle Projektbeteiligten zugreifen können. Dies soll die Prozesse in der Bauwirtschaft vereinfachen und beschleunigen. Mitte Dezember 2015 hat dazu Minister ­Dobrindt auf dem „Zukunftsforum Digitales Planen und Bauen“ einen Stufenplan zur Einführung von digitalen Planungs- und Baumethoden (BIM) vorgestellt. Dieser gibt einen Zeitplan vor und soll den Beteiligten mehr Orientierung bieten.

Von einer durchgängig digitalen Prozesskette ist man allerdings im Baubereich noch weit entfernt. Dies zeigt auch eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Die meisten Planer sehen nämlich noch keinen Grund, mit Gebäudeinformationsmodellen zu arbeiten, oder sie assoziieren BIM mit hohen Softwarekosten. Mehr Aufklärung muss deshalb her, damit man das Potenzial von BIM besser erkennt. Und dazu möchte auch das ­AUTOCAD & Inventor Magazin beitragen und wird deshalb regelmäßig über BIM und das digitale Planen und Bauen berichten. In dieser Ausgabe finden Sie ab Seite 24 sieben Fachbeiträge zum Thema BIM inklusive einer Expertenumfrage auf den Seiten 26 und 27.

Viel Spaß mit der aktuellen Ausgabe!

Rainer Trummer, Chefredakteur
rt@win-verlag.de

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