Digitales Gebäudemodell beschleunigt TGA-Projekte

BIM in der Haustechnik

Wer TGA-Projekte „vernünftig“ abwickeln will, muss auch Architekten und Statiker von Grund auf verstehen. Deshalb kam der Geschäftsführung der HL-Technik Engineering GmbH in München BIM gerade recht. MuM setzte für das Unternehmen einen strukturierten Prozess auf, um die Software einzuführen und die Mitarbeiter auszubilden. Fazit: Die Umstellung war anstrengend, aber sie hat sich gelohnt.

01 2018

AUTOCAD & Inventor Magazin 01/2018

Es geht voran!

Liebe Leser,keine Frage – das Thema Digitalisierung ist im Baugewerbe angekommen. Das untermauern auch die aktuellen Befragungen.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei das digitale Planen und Bauen. Mit Building Information Modeling (BIM) lassen sich deutlich mehr Informationen vernetzen als bisher und es entsteht eine synchronisierte Datenbasis, auf die alle Projektbeteiligten zugreifen können. Das führt zu vereinfachten und beschleunigten Prozessen in der Bauwirtschaft.

Zwar nimmt der Einsatz von BIM in Architektur- und Planungs­büros von Jahr zu Jahr zu. Allerdings sehen viele Planer nach wie vor zahlreiche Hindernisse für die Nutzung von BIM. Das zeigte auch die BIM-Umfrage unter den Teilnehmern der BIM World in München, die Ende November 2017 stattgefunden hat. Die Ergebnisse der Umfrage, die in Kooperation der BIM World Munich und dem CAFM Ring e.V. entstand, sind bemerkenswert, zumal die Besucher der Veranstaltung als BIM-affin gelten. Die Teilnehmer bemängeln unter anderem die fehlenden Regeln, Standards und Definitionen sowie Unsicherheiten bei Kostenübernahme und Budget. Im Bereich der Standardisierungen passiert allerdings bereits einiges – und zwar auf internationaler, europäischer sowie auf nationaler Ebene. Dies muss den Anwendern wahrscheinlich nur besser kommuniziert werden.

Als große Hindernisse werden aber auch das fehlende Know-how sowie der Bereich Aus- und Weiterbildung angesehen. Hier könnte aber die vor kurzem vereinbarte Kooperation zwischen der Bundes­architektenkammer (BAK) und der Bundesingenieurkammer (BIngK) Abhilfe schaffen. Beide Kammern wollen nämlich bei der BIM-Fort- und Weiterbildung eng zusammenarbeiten.

Viel Spaß mit der neuen Ausgabe!
Ihr Rainer Trummer, Chefredakteur

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