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Digital Prototyping im Maschinenbau

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04 2016

AUTOCAD & Inventor Magazin 04/2016

Liebe Leser,

auch wenn es dieser Tage andere wichtige Ereignisse gibt, zum Beispiel die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich oder die Entscheidung der Briten für den Austritt aus der EU, sollten Autodesk-Anwender den ­
31. Juli nicht aus dem Auge verlieren und sich dick im Kalender anstreichen. ­Autodesk stellt nämlich an diesem Tag den Verkauf seiner Design & Creation Suites ein. Auch für andere Lösungen, unter anderem die Alias-Produkte, HSMWorks Premium, Moldflow, Vault und VRED, sind nach diesem Stichtag keine Dauerlizenzen mehr erhältlich.

Von vielen anderen Autodesk-Lösungen wie AutoCAD, Revit und ­Inventor lassen sich ja schon seit dem 1. Februar diesen Jahres keine Stand-alone-Desktop-Produkte mehr mit unbefristeter Lizenz erwerben. Diese Softwareprodukte gibt es seitdem nur noch im Abonnement. Und ab dem
1. August trifft es eben auch viele andere Produkte und die sechs Design & Creation Suites. Mich würde es deshalb nicht überraschen, wenn in den verbleibenden Julitagen einige Anwender ihren Pool an Dauerlizenzen noch aufstocken oder von ihrem bisherigen AutoCAD per Crossgrade auf eine Suite umsteigen.

Mit dem Verkaufsende am 31. Juli beerdigt Autodesk das Thema Suites. Danach bietet der Softwarehersteller seine neuen Produkt-Bundles unter dem Namen „Industry Collection“ an. Anstatt der sechs bisherigen „Design & Creation Suites“ gibt es dann nur noch drei „Industry Collections“: die „Architecture, Engineering & Construction Collection“ (BIM-Tools für Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau), die „Product Design Collection“ (Planungs- und Konstruktionswerkzeuge für die Produktentwicklung und Fabrikplanung) sowie die „Media & Entertainment Collection“ (3D-Animationstools für Visual Effects Artists und Game-Entwickler). Bei den Industry Collections, die sich nur noch über ein Abonnement einsetzen lassen, haben die Kunden die Wahl zwischen Single-User- und ­Multi-User-Zugriff. Die Pakete enthalten auch mehr Cloud-Services, als derzeit in den Design und Creation Suites enthalten sind.

Wer nun wissen will, wie man von den bisherigen Suiten oder von den bis zum 31. Juli neu erworbenen zu den Industry Collections wechseln kann, sollte sich über die verschiedenen Optionen am besten von seinem Fachhändler beraten lassen.

Rainer Trummer, Chefredakteur

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