03 2013

AUTOCAD & Inventor Magazin 2013/03

Liebe Leser,

dieses Jahr ist der Winter besonders hartnäckig. Immer neue Kaltluftvorstöße aus Nord- und Osteuropa sorgen dafür, dass der herbeigesehnte Lenz die Bühne noch nicht betreten darf. Aber vielleicht bekommen wir ja im April – wie schön öfter in den Vorjahren – einen wohltemperierten und sonnigen Monat. Dies wäre nicht schlecht, denn am 8. April beginnt die Hannover Messe und lockt wieder viele Fachbesucher in die niedersächsische Landeshauptstadt. Und eine Messe macht einfach mehr Spaß, wenn das Wetter mitspielt und man auf Mantel und Regenschirm verzichten kann.

Ein Besuch der Hannover Messe mit ihren vielen Leitmessen lohnt sich auf jedem Fall. Auch dieses Jahr wird die weltweit größte Messe wieder ein wichtiger Impulsgeber für Innovationen sein. Das Leitthema in diesem Jahr „Integrated Industry“ trifft auf ein weiteres Schlagwort, das man dieser Tage oft hört: „Industrie 4.0“. Damit greift die Hannover Messe den aktuellen Trend der zunehmenden Vernetzung aller Bereiche in der Industrie auf.

Für CAD-Anwender wird die Digital Factory in Halle 7 im Zentrum stehen. In direkter Nachbarschaft zu den Automationsthemen befindet sich mit der Digital Factory quasi das IT-Zentrum der Industrie mit Themen rund um die IT-Unterstützung in Produktentwicklung und Produktion. Beispielsweise werden dort Werkzeuge für integrierte Prozesse und vernetzte IT-Lösungen präsentiert.
Auch für Autodesk-Anwender lohnt sich der Besuch allemal. Neben seinen aktuellen cloudbasierten Lösungen unter dem Oberbegriff „Autodesk 360“ zeigt der Hersteller in Halle 7 am Stand C18 auch die brandneuen 2014er-Versionen seiner Softwarelösungen und Design Suites.

Interessieren Sie sich näher für das Thema „Engineering in der Cloud“? Dann sollten Sie vielleicht auch einen Stopp am Gemeinschaftsstand der BITKOM (Halle 7, Stand C04) einlegen. Dort zeigen Experten von HP anhand einer Live-Umgebung, wie eine Engineering-­Pri­vate-Cloud die Prozesse von verteilten Entwicklerteams optimieren kann. Konstruktionsanwendungen wie CAD werden im Rechenzentrum betrieben und lassen sich von beliebigen Endgeräten aus bedienen. Damit soll sich die Zusammenarbeit von verteilten Entwicklerteams, Vertragspartnern und Kunden spürbar verbessern, da alle Beteiligten mit den gleichen Software-Versionen, Daten und Komponenten-Bibliotheken arbeiten.

Trotz der vielerorts anzutreffenden Cloud-Euphorie auf Seiten der Anbieter sollten Sie aber bei diesem Thema immer auch mit einem gesunden Maß an Skepsis herangehen und sich von den Anbietern wichtige rechtliche Aspekte absichern lassen, zum Beispiel wo die Daten liegen, was bei einer Übernahme des Vertragspartners passiert oder wie es mit der Datenübernahme beim Wechsel des Cloud-Anbieters aussieht – um nur ein paar wichtige Fragen zu nennen.
 
Rainer Trummer, Chefredakteur
rt@win-verlag.de

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