08/2015

Zeit und Kosten sparen in der Fabrikplanung

Digital Prototyping mit der Factory Design Suite

Feige Filling ist weltweiter Anbieter und Innovator im Bereich der Abfülltechnologie. Das Geheimnis des Erfolges könnte mit dem Einsatz der Factory Design Suite von Autodesk zusammenhängen: Durch Zeit- und Kosten­ersparnisse lassen sich die hohen Ansprüche an die Kundenzufriedenheit noch besser erfüllen.

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AUTOCAD & Inventor Magazin 08/2015

Die richtige Entwicklungsstrategie macht‘s

Liebe Leser,

hätten Sie gedacht, dass bei vier von zehn Entwicklungsprojekten im deutschen Maschinen- und Anlagenbau die Ziele verfehlt werden? Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine gemeinsame Studie der Unternehmensberatung Staufen und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), an der 138 Unternehmen der Branche teilgenommen haben.

Die Defizite in Forschung, Entwicklung und Konstruktion konnten sich auch mit Zahlen belegen lassen: 38,5 Prozent der Projekte schaffen die gesetzten Ziele nicht – und viele Neuentwicklungen verfehlen gleich in mehrerer Hinsicht die Vorgaben. Die größten Probleme bereitet den Maschinenbauern die Einhaltung des zugesagten Liefertermins (83 Prozent). Hinzu kommen die Überschreitung der Herstellkosten (59 Prozent) und des geplanten Entwicklungsbudgets (32 Prozent). Mit 13 Prozent deutlich niedriger ist die Nichteinhaltung der Qualitätsanforderungen. Dennoch ist dies  kein Ruhmesblatt. Auch wenn es sich hier um Zielverfehlungen unterschiedlicher Art handelt, haben sie doch eines gemein: Sie verursachen den Unternehmen meist hohe Kosten.

Die Studie zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, auf die richtige Entwicklungsstrategie zu setzen. So bieten bereits mehr Standardisierung und Modularisierung große Potenziale für eine zunehmende Effizienz in der Produktentwicklung. Themen, denen sich Unternehmen gegenüber aufgeschlossen zeigen sollten. Vor allem auch mittelständische Unternehmen können sich hier einen Wettbewerbsvorteil schaffen – gerade in Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen rund um Industrie 4.0.

Die zunehmende Digitalisierung in der Fertigungsindustrie stellt nämlich hohe Anforderungen an Konstrukteure und Ingenieure – besonders für kleinere und mittlere Unternehmen oftmals kein leichtes Unterfangen. Dies hat jetzt auch die Politik erkannt: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie startete vor kurzem die Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“. Ziel dabei ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Die neue Initiative soll den KMU helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Geschäftsfelder im Kontext von Industrie 4.0 und Digitalisierung zu erschließen. Dazu wurden fünf nationale Mittelstandszentren gegründet, die praxisrelevantes Wissen, zum Beispiel für Industrie 4.0, aufbereiten und bündeln sowie mittelständische Betriebe themenübergreifend bei der Digitalisierung durch Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten unterstützen. Darüber hinaus sollen auch Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gefördert werden. Die Anzahl dieser Zentren soll nach den Plänen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf bis zu sechzehn steigen.

Ich hoffe jedenfalls, dass die Mittelstandsinitiative von Erfolg gekrönt sein wird und die gesteckten Ziele erreicht. Denn wenn es um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland geht, brauchen wir starke mittelständische Unternehmen. Nur so können wir im internationalen Wettbewerb, der mit Industrie 4.0 einhergeht, langfristig bestehen.

Rainer Trummer, Chefredakteur
rt@win-verlag.de

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