Proto Labs weiter auf Wachstumskurs mit neuer Betriebsstätte

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Proto Labs Limited, Gewinner des Queens Award, hat kürzlich eine größere, auf seine Dienstleistung zugeschnittene Betriebsstätte in Halesfield, einem der größten Industrieparks in Shropshire, bezogen. Das neue Werk mit 12.600 m2 Betriebsfläche verfügt über ausreichend Platz, um die wachsende Zahl an Spritzgießmaschinen und CNC Werkzeugmaschinen aufzunehmen. Zudem befindet sich das neue Werk in einer perfekten, verkehrsgünstigen Lage in unmittelbarer Nähe des Birminghamer Flughafens.


Im neuen Werk nimmt die Fertigung 85 Prozent der Betriebsfläche ein. Trotz dieses hohen Anteils konnte das Unternehmen den Umzug reibungslos innerhalb einer Woche im Spätfrühling 2011 durchführen.



Lee Ball, Werksdirektor bei Proto Labs erklärt wie der Umzug koordiniert wurde, um die Unterbrechung der laufenden Produktion so gering wie möglich zu halten: „Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten wurde zeitlich mit der Investition neuer CNC Werkzeugmaschinen und der Erweiterung unseres leistungsstarken, ultraschnellen Computer-Clusters abgestimmt, „sagt er. „Dadurch konnten wir in der Übergangszeit die Produktion am Laufen halten und unseren Service für hunderte von Kunden in England und Europa ohne Unterbrechung weiterführen.“ 


Der neue, erweiterte Ultra-Computer-Cluster ist das „Gehirn“, das die Online-Transaktionen und Dienste des Unternehmens steuert, einschließlich ProtoQuote und FirstQuote. Untergebracht in einem klimatisierten, umweltgeschützten Raum kann der Ultra-Computer-Cluster für das Unternehmen täglich tausende von 3D-CAD-Modellen analysieren und verarbeiten. Um die Aktivitäten in Europa zu unterstützen, hat Proto Labs in Deutschland und Frankreich Büros für den Verkauf und technische Unterstützung eingerichtet. Es ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Hightech-Fertigungsbetriebe in Europa trotz Billiganbieter aus Fernost erfolgreich bestehen können. 



John Tumelty, Managing Director bei Proto Labs hebt hervor, dass dieser Umzug ein deutliches Zeichen für das Wachstum des Unternehmens setzt:„Vor fünf Jahren als wir mit unseren Aktivitäten in England begannen, hatten wir uns sehr aggressive Wachstumsziele gesetzt. Jetzt bin ich sehr zufrieden sagen zu können, dass wir jedes dieser Ziele erreicht oder sogar übertroffen haben – und das nicht zuletzt deshalb, weil wir ständig in Technologie und Mitarbeiter investiert haben und den Fokus auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten richteten, einen Spitzenservice und ein Team hochqualifizierter Ingenieure zur Verfügung zu haben. Das Ergebnis zeigt, dass wir unsere Geschäfte in England und Europa in beeindruckender Weise ausweiten konnten. Die neue Betriebsstätte wird uns den Platz und die Vorteile verschaffen, die wir langfristig benötigen, um unsere weiteren Wachstumsziele zu verwirklichen.“


Proto Labs bietet zwei Dienstleistungen an: Firstcut eignet sich perfekt für CNC präzisionsgefräste Prototypen in Stückzahlen von 1 bis 10. Mit Protomold lassen sich spritzgegossene Kunststoffteile im Schnellspritzverfahren in Losgrößen von 10 bis 10.000+ herstellen. Für beide Verfahren kommen leistungsstarke Computer und firmeneigene Software zum Einsatz, die den Konstrukteuren dabei helfen ihr Bauteil für die Produktion zu optimieren. Dies bedeutet, dass selbst Kunden die über keinerlei Fertigungserfahrungen verfügen, das vom Unternehmen online zur Verfügung gestellte, automatisierte Angebots- und Bestellsystem nutzen können.



„In den vergangenen Jahren hat die Wirtschaftspresse in ihrer Berichterstattung viel Aufmerksamkeit der Auslagerung von Fertigungskapazitäten im Bereich Massenproduktion und geringwertiger Fertigung nach Asien gewidmet, „fügt John Tumelty hinzu. „Über was weniger berichtet wird, ist die Tatsache, dass viele Unternehmen in England und Europa als Weltmarktführer in den Bereichen Konstruktionswesen und Fertigung auftreten. Es sind Unternehmen, die in neue Technologien investiert haben, um bessere und schnellere Möglichkeiten für die Produktfertigung oder Serviceunterstützung anzubieten. England und speziell diese Region ist ein guter Standort für den Geschäftsbereich der Hightech-Fertigung – und deshalb haben wir entschieden, hier weiter zu investieren.“

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