17.11.2021 – Kategorie: Konstruktion & Engineering

Prozessmanagement: Die passenden Rezepte für die additive Fertigung

Prozessmanagement: Software für den 3D-DruckQuelle: GE Additive

Auf der Messe Formnext stellt GE Additive eine cloud-basierte Softwareplattform für das optimale Prozessmanagement im 3D-Druck vor.

  • GE Additive führt Werkzeuge zur Vorbereitung der additiven Fertigung in einer integrierten Softwareplattform für das Prozessmanagement zusammen.
  • Die Amp-Softwareplattform und die ersten beiden Module, Print Model und Simulation & Compensation, sind ab diesem Monat verfügbar
  • Kunden der Concept Laser M2-Serie sind eingeladen, an einer sechsmonatigen kostenlosen Testphase teilzunehmen.

GE Additive stellt auf der Formnext seine cloud-basierte Softwareplattform für das Prozessmanagement vor. Darüber hinaus kündigte das Unternehmen an, dass die ersten beiden Module, Print Model und Simulation & Compensation, ab Mitte November 2021 in begrenztem Umfang für Anwender von Concept Laser M2-Maschinen bereitstehen. Dabei ist eine größere Markteinführung für das zweite Quartal 2022 geplant. 

Innovation für Anwender der Additiven Fertigung

„Unsere Vision ist einfach. Wir wollen es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, Teile schnell und effizient zu entwickeln und in 3D zu drucken.  Auf diese Weise können sie schneller zur Produktion und Industrialisierung gelangen. Amp ist neben Maschinen, Materialien und Dienstleistungen die vierte Säule in der Komplettlösung von GE Additive“, sagt Igal Kaptsan, General Manager Software bei GE Additive.

Die Software nutzt das Wissen der Experten von GE Additive, GE Aviation und GE Global Research. Dabei greifen die Entwickler auf Best Practices, Erfahrungen und Know-how aus realen Anwendungen zurück. AM-Anwender können nun mit einem wiederholbaren, konsistenten und gestrafften Prozess zur Industrialisierung übergehen.

„Wir bei GE sind in der beneidenswerten Lage, sowohl der größte Anwender der Metall-Additiv-Technologie als auch ein Hersteller von Maschinen und Pulvern zu sein. Somit kennen wir aus erster Hand die Herausforderungen, denen sich andere Anwender bei der Industrialisierung der Metall-Additiv-Technologie gegenübersehen. Und als wir keine Softwarelösung finden konnten, die unseren Anforderungen entsprach und einfach zu bedienen war, haben wir eine entwickelt. Bei der Entwicklung von Amp hat mein Team von der engen Zusammenarbeit mit den Teams von GE Aviation und GE Global Research profitiert — also den tatsächlichen Anwendern von additiven Verfahren, die in industriellem Maßstab arbeiten — um deren Sichtweise und wertvolles Feedback zu erhalten“, fügt Kaptsan hinzu.

Prozessmanagement: Schneller zur Produktion und Industrialisierung

Amp entstand exklusiv für Kunden von GE Additive Machines und integriert die Werkzeuge, die Ingenieure für die Verwaltung, Verarbeitung und Herstellung von additiv hergestellten Metallteilen benötigen. Von der Entwicklung bis zur Druckproduktion bietet die Software einen flexiblen, optimierten Arbeitsablauf. So können Hersteller die Teileproduktion und die für die Entwicklung druckfertiger Teile erforderlichen Versuche und Fehler erheblich reduzieren.

Die Software soll die Silos zwischen CAD, Bauvorbereitung, Simulation, Kompensation und Prüfdaten durchbrechen und somit die Teileproduktion verbessern. Mit den zentralisierten Daten können die Benutzer auf Tools zugreifen, die den Ablauf des Fertigungsprozesses in Echtzeit simulieren und die Kosten- und Zeitschätzungen für ein Bauteil während des gesamten Prozesses anzeigen.

Datenbank und Fachwissen

Amp rationalisiert das Prozessmanagement. Es verwendet eine einzige Datenbank, die einen nahtlosen Datenübergang von einer Aufgabe zur nächsten ermöglicht. Zusätzlich zur Datenbank umfasst Amp auch das industrielle Wissen, Best Practices und Arbeitsabläufe sowie Zeit-/Kostenanalysen.

Die Berechnungen für diese Aufgaben hängen stark vom Material und der verwendeten additiven Maschine ab. Um eine genaue Simulation zu erstellen, müssen die Anwender heute Informationen über die Herstellung eingeben, die von der Laserleistung und -geschwindigkeit bis hin zur Pulvergröße und -verteilung reichen. Amp löst dieses Problem, indem es eng mit den eigenen Laserdruckern von GE Additive verbunden ist. Das gilt zunächst für den Concept Laser M2, dann für die Lösungen M Line und Binder Jet und schließlich die anderen Laser- und EBM-Systeme. Somit verfügt Amp über genaue Informationen zu den Druckerparametern und -fähigkeiten.

Durch die Kombination mit GEs Wissen über die Materialeigenschaften kann Amp „Rezepte“ anbieten. Diese sind mit allen Parametern vorausgefüllt, die für den Druck ihres Teils benötigt werden.

Weitere Informationen: https://www.ge.com/additive/

Erfahren Sie hier mehr über eine Designsoftware für 3D-gedruckte Gitterstrukturen.

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