30.01.2024 – Kategorie: Komponenten & Systeme

Radarsensor: Abstände messen auch unter rauen Bedingungen

Radarsensor für raue UmgebungenQuelle: ifm

Der neue Radarsensor von ifm misst Abstände auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Er eignet sich somit für Anwendungen im Außenbereich.

Der neue Distanzsensor R1D von ifm arbeitet mit Radartechnologie und kann so den Abstand zu Objekten auch bei widrigen Bedingungen zuverlässig erfassen. Der Radarsensor ist für Anwendungen im Außenbereich geeignet, wo beispielsweise Staub oder Dampf die Sicht behindern können.

Der neue Radarsensor R1D von ifm misst den Abstand von Objekten bis zu 50 Meter. Bild: ifm

Radarsensor für Anwendungen im Außenbereich

Da er mit einem fokussierten Radarstrahl arbeitet, erfasst er auch Objekte mit schlechten Reflexionseigenschaften. Dass er ideal für widrige Bedingungen geeignet ist, liegt auch an der hohen Schutzart IP69K, der Schock- und Vibrationsbeständigkeit sowie dem weiten Arbeitstemperaturbereich von -40 °C bis 80 °C. Der Messbereich des neuen Radarsensors reicht je nach Objekt bis zu 50 Meter. Neben dem Abstand zum Objekt lässt sich gleichzeitig auch die aktuelle Geschwindigkeit relativ zum Sensor ermitteln. Die Messergebnisse des Sensors werden über zwei parametrierbare Ausgänge übertragen. Zur Verfügung stehen dabei ein Analogausgang, der sich auch als Schaltausgang parametrieren lässt, sowie eine digitale IO-Link-Schnittstelle. Die Parametrierung des Sensors erfolgt ausschließlich über die IO-Link-Schnittstelle – idealerweise mit der Software Vision Assistant.

Die richtigen Objekte im Vision Assistant auswählen

Mit Vision Assistant hat der Anwender zahlreiche Möglichkeiten zur Konfiguration. Somit erscheinen in der Visualisierung der Software alle erkannten Objekte. Der Anwender kann hier sehr einfach die richtigen Objekte auswählen und den Sensor über Filter parametrieren. Die Schaltausgänge lassen sich beispielsweise so konfigurieren, dass sie bei vorgegebenen Abständen oder Geschwindigkeiten schalten.

Die Anwendungsbereiche des neuen R1D liegen überall dort, wo Abstände zuverlässig auch unter schwierigen Bedingungen zu messen sind. Eine typische Anwendung ist die Erfassung von Fahrzeugen wie LKW und Schiffen bei Andockvorgängen an Be- und Entladerampen. Der Radarsensor bestimmt auch die Beladung und Geschwindigkeit von Förderbändern und wird in Waschstraßen eingesetzt, da er robust gegenüber Sprühnebel ist.  

Bild oben: Widrige Umgebungsbedingungen stellen für den neuen Radarsensor R1D kein Problem dar. Bild: ifm

Weitere Informationen: https://www.ifm.com/

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