Robotergestützte Produktion: Vom CAD-Programm zur Steuerung

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Robotergestützte Produktion: Vom CAD-Programm zur Steuerung

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Die Softwareplattform Fuzzy Studio, die zur Hannover Messe 2021 vorgestellt wird, soll die robotergestützte Produktion einfacher und flexibler machen. Die Lösung von Fuzzy Logic Robotics deckt Aufgaben wie Vorprojektierung, Konstruktion, Inbetriebnahme, Echtzeit-Produktionssteuerung, In-System-Programmierung und Wartung ab.
Robotergestützte Produktion: Mit Fuzzy Studio Roboter noch flexibler einsetzen

Quelle: Fuzzy Logic Robotics

  • Fuzzy Logic Robotics kündigt für die Hannover Messe 2021 die erste Version der Softwareplattform Fuzzy Studio für die robotergestützte Produktion an.
  • Mit dieser Lösung lassen sich Roboter in der Produktion noch flexibler einsetzen.
  • Aus einem CAD-Teil können Anwender über die Drag & Drop-Funktion einfach einen digitalen 3D-Zwilling erstellen, automatisch komplexe Werkzeugbahnen berechnen und mit einem Mausklick auf den Roboter in der Produktion übertragen.

Von der Offline-Simulation bis hin zur Echtzeitsteuerung: Fuzzy Studio verspricht die Lücke zwischen Simulation und Realität zu schließen. So könnten Ausfallzeiten reduziert und die robotergestützte Produktion optimiert werden. Die Software wurde eigens so konzipiert, dass ein digitaler Zwilling auch ohne Code in Echtzeit erstellt werden kann. Folglich muss der Anwender nicht mehr über so umfassende Robotik-Kenntnisse verfügen wie es bisher der Fall war. Mit nur zwei Klicks kann man zwischen allen hinterlegten Robotermarken und -modellen hin- und herwechseln, um den richtigen Roboter für die jeweilige Anwendung zu finden – und das alles mit nur einer Software. Dadurch muss nichts mehr neu konstruiert werden, wenn man den Robotertyp wechselt. Die Software, die auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt wird, soll sich selbst für sehr komplexe Roboteranwendungen eignen und kann in jedem Unternehmen unabhängig von dessen Größe eingesetzt werden.

Ein Problem, das viele Unternehmen bis heute beschäftigt: Die meisten Software-Anwendungen sind heute hochkomplex und dadurch schwer zu integrieren. Folglich sind Industrieroboter und kollaborative Roboter oft so kostspielig, dass sie bisher nur in begrenztem Umfang in der Produktion eingesetzt werden. Darunter leidet die Flexibilität in den Betrieben.

Bislang kann die robotergestützte Produktion nur in kleinen Teilbereichen, wie zum Beispiel Pick-and-Place-Aufgaben von Nicht-Experten gesteuert werden. Hier ist bereits eine flexible Produktion zu geringen Kosten möglich. Die überwiegende Mehrheit der Robotik- und Cobotik-Anwendungen erfordert jedoch komplexe und heterogene Softwaretools, die nur von qualifiziertem Fachpersonal bedient werden können. Soll ein Mitarbeiter diese Softwaretools einsetzen, muss er sich in kosten- und zeitaufwendigen Schulungen zunächst die entsprechenden Fachkenntnisse aneignen. In der Regel machen diese Schulungen und sonstige Dienstleistungen über 75 Prozent der Gesamtkosten eines Roboters (Total Cost of Ownership – TCO) aus. In der flexiblen Produktion fällt die Bilanz sogar noch ungünstiger aus: Hier entfallen manchmal über 90% der TCO auf die Qualifizierung der Mitarbeiter. Dies führt dazu, dass sich die Investition in ein Rotobersystem oft nicht lohnt.

Intuitiv zu bedienende Plattform für die gesamte robotergestützte Produktion

Fuzzy Studio ist eine einfach zu bedienende und universell einsetzbare Softwareplattform, mit der sich nach Angabe des Anbieters die Kosten für die Roboterprogrammierung um 90% senken lassen. Mit Fuzzy Studio könnte so jeder Betrieb die Unternehmensabläufe schnell, einfach und kostengünstig automatisieren. Dies gilt auch für komplexe Anwendungen wie das Dosieren oder Schweißen. Zu den Leistungsmerkmalen gehören

  • einfache Bedienung vergleichbar einem Videospiel;
  • eine Standardschnittstelle für alle Robotermarken;
  • hohe Präzision und Leistung auf Industrieniveau für die Echtzeitsteuerung aller Roboter.

Fuzzy Studio deckt unterschiedliche Aufgaben ab, die in einer Roboterzelle anfallen können. Diese reichen von der Vorprojektierung über die Konstruktion und Inbetriebnahme bis hin zur Echtzeit-Produktionssteuerung, In-System-Programmierung und Wartung.

Die Lösung wurde entwickelt, um die Umstellung auf eine robotergestützte Produktion für alle Beteiligten zu vereinfachen und zu beschleunigen. Es sollen große Hersteller gleichermaßen wie kleine und mittlere Unternehmen sowie Systemintegratoren profitieren, und sogar OEMs aus dem Bereich der Robotik. Die Funktionen umfassen:

  • Zugriff auf umfangreiche Roboter-Bibliothek. Der Anwender hat Zugriff auf eine umfangreiche Bibliothek, in der alle Robotermodelle verschiedener Hersteller enthalten sind. Zur Vereinfachung der Arbeitsabläufe können unterschiedliche Suchfiltereingestellt werden.
  • einfacher Import von CAD- und 3D-Dateien. Durch den Import originalgetreuer und interaktiver CAD- und 3D-Objekte kann der Anwender schnell das gewünschte Robotersystem konstruieren. Unterstützt werden über 40 Formate, einschließlich der in der Industrie verbreiteten Formate STEP und IGES.
  • große Auswahl an Produkten und Lösungen für die Greifer von Robotern. Man kann aus den unterschiedlichen Werkzeugoptionen wichtiger Hersteller die für den eigenen Betrieb passende Anwendung auswählen oder die eigenen Greiferlösungen importieren. Alle unterstützten Werkzeuge sind Plug-and-Play-kompatibel.
  • Visuelles Erstellen und Ändern von Werkzeugbahnen. Die Werkzeugbahnen lassen sich einfach visuell erstellen. Auch eine nachträgliche Änderung ist in Echtzeit möglich. Anschließend können sich Anwender die Änderungen in einer 3D-Simulation ansehen.
  • Automatisches Erstellen der Werkzeugbahnen über die Drag & Drop-Funktion. 3D-CAD-Objekte können nun einfach per Drag & Drop-Funktion in die Konstruktion übertragen werden. Die hinterlegten Algorithmen generieren automatisch Werkzeugbahnen, die Kollisionen vermeiden, Zeit sparen, die Leistung verbessern und die Sicherheit erhöhen sollen.
  • Bewältigung aller Aufgaben ohne Code. Werkzeugbahnen, Werkzeuge und Sensoren lassen sich programmieren und alle Ein- und Ausgänge synchronisieren, ohne eine einzige Codezeile zu schreiben.
  • Einfacher Austausch von Robotern. Über die hinterlegten, firmeneigenen Algorithmen können Anwender in allen Teilbereichen der Produktion einen Roboter mit nur zwei Klicks austauschen und so die richtige Lösung für die jeweilige Aufgabenstellung finden. Alle Werkzeugbahnen und Arbeitsabläufe werden automatisch neu berechnet. Etwaige Schwierigkeiten lassen sich leicht beheben.
Quelle: Fuzzy Logic Robotics

Mit einem Klick von der Simulation zur Realität

Wegen der deterministischen Echtzeit-Steuerungsalgorithmen gilt: «Alles, was die Simulation zeigt, lässt sich auch tatsächlich umsetzen». Jede Aufgabenstellung lässt sich mit einem Klick auf den Roboter übertragen. Dadurch kann die Lücke zwischen Simulation und Realität geschlossen werden. Dies ermöglicht eine direkte Überwachung und Anpassung der Arbeitsabläufe für die robotergestützte Produktion in Echtzeit.

Weitere Informationen: https://www.flr.io/

Erfahren Sie hier mehr über ein automatisiertes Roboterdesign, das im Gelände optimal funktioniert.

Lesen Sie auch: „Antriebstechnik: Wie Ersatzteile in der Schwerelosigkeit entstehen“

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