Rockwell Automation: Neue Version des Prozessautomatisierungssystems PlantPAx

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Die neue Version des PlantPAx-Prozessautomatisierungssystems von Rockwell Automation bietet erweiterte Funktionen für eine einfachere Bedienung, sowie neue Werkzeuge zur Projekt-Implementierung und Virtualisierung des Systems. Anwender können dank der neuen Tools die Skalierbarkeit Ihres Prozessleitsystems verbessern und ihre Produktivität und Effizienz erhöhen.

„Unser Ziel ist es, das dezentralste, kosteneffektivste und performance-orientierteste System am Markt anzubieten“, erklärt Norbert Nohr, Sales Manager Process Automation bei Rockwell Automation. „Unsere Investition in das PlantPAx-System vereinfacht die Nutzung von Virtualisierungs-Technologien in der privaten Cloud-Infrastruktur des Anwenders. Es bietet zudem weitere Optionen für die Systemarchitektur, vereinfacht und strafft die Arbeitsabläufe für das Bedienpersonal in der Fabrik und steigert die Konstruktions-Effizienz.“

Virtualisierung: Die Virtualisierung des Automatisierungssystems vereinfacht die Sicherung und Wiederherstellung des Systems, reduziert Risiken im Zusammenhang mit Patches und Upgrades, optimiert Rechen-Ressourcen und senkt die Management- und Administrationskosten. Dazu hat Rockwell Automation vor kurzem die industrieweit ersten produktionstauglichen Virtual Image Templates vorgestellt. Mit ihnen können Anwender vorinstallierte System-Server, Bediener-Arbeitsplätze und Entwicklungs-Workstations einfach in ihrer Virtualisierungs-Infrastruktur installieren. Die Installation, Aktualisierung und Aktivierung eines neuen Systems dauert nur wenige Minuten.

Systemarchitekturen: Hinsichtlich der Gesamtkosten ist PlantPAx das am weitesten skalierbare Prozessleitsystem auf dem Markt. Neue Auslegungs-Tools steigern zusätzlich die Flexibilität, indem sie Systemingenieuren helfen, die Auslastung und Leistungsfähigkeit ihres Systems abzustimmen. In der neuen Version wird zudem die Server-Kapazität erhöht. Über die EtherNet/IP-Netzwerkarchitektur können Informationen im gesamten Unternehmen in Echtzeit verfügbar gemacht werden, da die Architektur 2,5-mal mehr Server unterstützt als bisher. Die Zahl der pro System unterstützten Arbeitsplätze wurde auf 50 angehoben. Dieser vergrößerte Systemumfangs gibt den Anwendern mehr Client/Server-Optionen an die Hand. Unter anderem kann das System entsprechend den einzelnen Fabrikbereichen aufgeteilt werden, um Betrieb und Instandhaltung zu vereinfachen.

Effizientere Bedienung: Das PlantPAx-System beinhaltet neue Funktionen, um die Bedienung effizienter zu gestalten. Dazu gehören ein neues Sequencer-Tool, ein verbessertes Zustandsmodell für Alarmsysteme, einfachere Faceplates für gängige Steuerungsobjekte und neue Trending-Tools für eine präzisere Navigation. Das Sequencer-Tool hilft Anwendern, einfach und effizient die richtige Abfolge von Aktionen festzulegen. Dies geschieht unabhängig davon, ob es um das Hochfahren einer Anlage, eine massive Änderung von Betriebsparametern oder den Umstieg auf ein anderes Produkt bzw. eine andere Sorte geht. Das neue Zustandsmodell ermöglicht ein produktiveres Laufzeit-Management von Alarmen, um Stillstandzeiten zu reduzieren und Störfälle abzuwenden. Verbesserte HMI-Faceplates präsentieren die jeweiligen Informationen angepasst an die Funktion des jeweils eingeloggten Anwenders, so dass rasche und effiziente Entscheidungen möglich sind.

Projekt-Implementierung: Die neuen Quick Start-Implementierungs-Tools verringern den Zeitaufwand für Anwender beim Neuprojektstart und bei der Systemverwendung. Die Tools dokumentieren gängige Aufgaben und enthalten vorkonfigurierte Steuerungs- und HMI-Inhalte. Systemdiagnosen sind somit vorgefertigt, und verbreitete HMI-Komponenten wie die Alarmierungs-Einrichtung und Navigation lassen sich auf Basis der Vorlagen einfach konfigurieren. Effizienzsteigernd wirken darüber hinaus die bequeme Such- und Ersatzfunktion in der Designumgebung, die für einfacheres Zusammenführen von Projekten sorgt, ein neues Werkzeug für die System-Dimensionierung, zur leichteren Anpassung der Architekturen, sowie ein neues Alarm-Builder-Tool für eine straffere Alarmkonfiguration.

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