Rückblick auf die Hannover Messe 2014

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Am 11. April schloss die Hannover Messe 2014. Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Next Steps“ waren die intelligente sich selbstorganisierende Fabrik und die Transformation der Energiesysteme Schwerpunkte der Messe. In Hannover informierten sich mehr als 180 000 Besucher insbesondere über das Zukunftsthema „Industrie 4.0“ bei den rund 5 000 Ausstellern. Partnerland der waren in diesem Jahr die Niederlande.

Dr. Dietmar Harting, Vorsitzender des Ausstellerbeirats erklärte zum Abschluss der Messe: „Hier schlagen die Digitalisierung und Vernetzung der Industrie ihre Wurzeln, um zu kräftigen Bäumen zu wachsen. Das ist der Ausgangspunkt, um die industrielle Entwicklung in allen Ländern des Globus voranzutreiben. Integrated Industry wird sich daher auch zu einem dauerhaften leitenden Thema für uns Aussteller entwickeln.“

Tatsächlich waren zahlreiche Demonstrationsanlagen zur Industrie 4.0 in den Messehallen zu finden und ein deutlicher Fortschritt zum vergangenen Jahr zu sehen. Viele Komponenten, die für die neue Welt der industriellen Fertigung entscheidend sind, wurden auf der Messe gezeigt. Auch für die großen Herausforderungen wie Standardisierung und IT-Sicherheit in der Produktion wurden in Hannover konkrete marktfähige Lösungen und Produkte vorgestellt. Die Demonstratoren zeigten, wie sich Produkte selbstständig durch Anlagen steuern, um anschließend individuell bearbeitet zu werden.

Bei aller Vernetzung war auch die Datensicherheit Thema auf der Messe: Über die Sicherheit von Prozessen und Daten wurde nicht nur in den Foren diskutiert, um Fabriken fit für die weitreichende Vernetzung zu machen, kooperieren Industrieunternehmen in Zukunft enger mit internationalen Anbietern von Cyber Security-Software. Ein Beispiel ist hier die Kooperation von Siemens und McAfee

Die mehr als 180 000 Besucher kamen aus gut 100 Ländern. Damit lag die Messe auf dem Niveau der vergleichbaren Veranstaltung in 2012 und überzeugte darüber hinaus mit einer starken Fach- und Entscheidungskompetenz der Besucher. Mehr als jeder vierte Besucher kam aus dem Ausland – die meisten aus der Europäischen Union (57 Prozent) sowie aus Süd- Ost-, und Zentralasien (20 Prozent). Das Partnerland Niederlande führt die Rangliste der Auslandsbesucher an. China folgt auf Platz zwei.

In den Energiehallen stand die Transformation der Energiesysteme im Mittelpunkt der Diskussionen. Dabei ging es um den künftigen Ausbau der erneuerbaren Energien, um dezentrale Energieversorgung und die intelligente Verteilung. Die Aussteller präsentierten Technologien und Lösungen für den Umbau und zeigten auf, wie das Energiesystem der Zukunft funktionieren wird. Beispielhaft dafür steht das mit dem Hermes Award ausgezeichnete Produkt der SAG, das einen schrittweisen Umbau des heutigen Verteilnetzes hin zum intelligenten Netz, dem Smart Grid, eröffnet. Ein weiterer Schwerpunkt waren innovative Energiespeichertechnologien. Damit wird nicht sofort benötigte Energie zwischengespeichert und in Zeiten hoher Stromnachfrage genutzt.

Im Ausstellungsbereich der industriellen Zulieferung zeigte sich, dass Zulieferer unverzichtbare Partner bei der Herstellung von Industrie 4.0- und Energietechnologien sind. Smart Factories brauchen smarte Zulieferkomponenten. Diese kommen von Zulieferern. Die enge Verzahnung macht die Unternehmen der Zulieferindustrie daher bereits heute zu Vorreitern integrierter Fertigungsprozesse.

Die nächste Hannover Messe findet vom 13. bis 17. April 2015 statt.

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