Scansoftware: Röntgenmodus findet Scanfehler bereits in Rohdaten

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Artec 3D, Entwickler und Hersteller von 3D-Hard- und Software, kündigt die Einführung von Artec Studio 13 an. Leistungsfähige Algorithmen ermöglichen es, 3D-Daten unabhängig von Größe und Auflösung eines Objektes einfach zu erstellen, zu be- und verarbeiten. Datensätze mit 500 Millionen Polygonen stellen für die Software keine Herausforderung dar. 

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Artec 3D, Entwickler und Hersteller von 3D-Hard- und Software, kündigt die Einführung von Artec Studio 13 an. Leistungsfähige Algorithmen ermöglichen es, 3D-Daten unabhängig von Größe und Auflösung eines Objektes einfach zu erstellen, zu be- und verarbeiten. Datensätze mit 500 Millionen Polygonen stellen für die Software keine Herausforderung dar.

Die globale Registrierung, ein Tool, das für die Erstellung jedes Modells erforderlich ist, kann bis zu 250 Prozent mehr Objekttypen zusätzlich zusammenfügen – und dies selbst bei suboptimalen Scan-Bedingungen. Zudem arbeitet das Tool doppelt so schnell wie zuvor. Die Geschwindigkeit der Feinregistrierung hat sich um das 20-fache erhöht, so dass die User schneller zum nächsten Datenverarbeitungsschritt übergehen können.

Neuer Röntgenmodus

Artec Studio 13 bietet darüber hinaus einen neuen Röntgenmodus: Es ist der erste seiner Art, der es erlaubt, die Rohdaten eines Scans noch vor der Verarbeitungsphase auf potenzielle Problembereiche zu untersuchen. In diesem Modus werden die Rohdaten halbtransparent dargestellt und das Rauschen in der Umgebung des gescannten Objekts wird entfernt, so dass nur die gewünschten Daten sichtbar sind. Auf diese Weise lässt sich die Qualität der Scan-Daten gleich nach ihrer Erfassung beurteilen, ohne sie zuvor verarbeiten zu müssen. So fällt sofort auf, wenn bestimmte Bereiche eines Objekts fehlen oder während des Scanprozesses Löcher, Ausrichtungsfehler oder andere Probleme aufgetreten sind. Dies erleichtert das Scannen selbst hochkomplexer Objekte enorm.   

„Artec Studio bewältigt nun auch umfangreiche Datensätze vollkommen problemlos. Sogar große Objekte können ohne Einschränkung in hoher Auflösung erfasst und verarbeitet werden. Einfach unglaublich“, sagt Artyom Yukhin, President und CEO von Artec 3D. „Vom Röntgenmodus über neue Algorithmen bis zur optimierten globalen Registrierung – all diese neuen Features sorgen dafür, dass die Arbeit mit Scans von großen oder extrem detaillierten Objekten einfach und rasch von der Hand geht, unabhängig von der Erfahrung des Nutzers. Die neue Software ist perfekt, um das Potenzial unserer 3D-Scanner-Serie voll auszuschöpfen.“

3D-Radar für optimale Scanentfernung

Bereits in Artec Studio 11 wurde der Autopilot eingeführt, ein vollautomatisches Tool zur Verarbeitung von 3D-Daten. Artec Studio 13 bietet jetzt außerdem den Modus 3D-Radar, der den Scanprozess insgesamt noch intuitiver gestaltet. 3D-Radar projiziert eine Abstandskarte auf die erfassten Daten und gibt auf diese Weise darüber Auskunft, ob sich der Scanner in optimaler Entfernung vom Objekt befindet, um Geometrie und Farbtreue optimal wiederzugeben. Während des Scanprozesses werden die Daten in unterschiedlichen Rot-, Grün- oder Blaustufen angezeigt, je nachdem, ob sich der Scanner zu nah, im richtigen Abstand, oder zu weit vom Objekt entfernt befindet. Diese Funktionalität ist auch mit älteren Artec Scanner-Versionen kompatibel und erlaubt sowohl Neulingen als auch erfahrenen Nutzern eine noch einfachere Handhabung. Für die weitere Gewährleistung bestmöglicher Qualität wurde zusätzlich der Modus „Max Error“ so optimiert, dass automatisch alle Bereiche geprüft und markiert werden, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen – eine Neuerung, die den Workflow weiter beschleunigt.

3D-Rendering passt sich Rechenleistung

Das intelligente 3D-Rendering von Artec Studio 13 erlaubt es, die Spezifikationen des Nutzerrechners automatisch zu ermitteln. Reicht dessen Rechenleistung nicht aus, wird der Verbrauch entsprechend angepasst, sodass selbst bei großen Daten-Volumen die bestmögliche User Experience garantiert wird. Darüber hinaus kann jedes 3D-Modell im DXF-Format gespeichert werden.

Selbst offene Konturen lassen sich in CAD-Software wie Design X oder Solidworks exportieren. Artec Studio 13 unterstützt die gesamte Artec-Palette an Long-Range- und Handscannern, einschließlich der neuesten Versionen von Artec Ray und Artec Leo.

Bild: Im Röntgenmodus werden die Rohdaten halbtransparent dargestellt und das Rauschen in der Umgebung des gescannten Objekts wird entfernt, so  dass nur die gewünschten Daten sichtbar sind. Bild: Artec 3D

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