Sekundenschnell zum individualisierten Produkt

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Ein Bauteil in Echtzeit individuell anpassen, optimieren und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, können Besucher der Hannover Messe bereits heute am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 5, Stand D46, erleben. 

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Ein Bauteil in Echtzeit individuell anpassen, optimieren und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, können Besucher der Hannover Messe bereits heute am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 5, Stand D46, erleben.

Dort wird unter dem Titel „live mass customization“ erstmalig eine komplett digitalisierte Entwicklungskette zu sehen sein, die zeigt, wie sich Entwicklungszeit und time-to-market drastisch verkürzen lassen. Der Demonstrator knüpft dabei direkt an das diesjährige Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ der Hannover Messe an.

Als Demonstrator am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ dient ein additiv gefertigter Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon: Um die Prozesskette in Gang zu setzen, ermitteln Sensoren zunächst das individuelle Gewicht der Person. Dieser Wert wird dann an ein Product-Lifecycle-Management-System (PLM) weitergegeben, das als Schnittstelle zum Datenaustausch dient. Dort sind auch die CAD-Daten des Sitzes hinterlegt. Mittels Simulation wird dann die Struktur des Sitzes dem individuellen Gewicht angepasst und zeitgleich einer Optimierung unterzogen. Man erhält dadurch nicht nur ein verbessertes Produkt, sondern reduziert auch den Materialeinsatz. Die optimierten CAD-Daten werden über das PLM-System an eine Online-Plattform weitergegeben, die automatisch Angebote für Preise und Lieferzeiten von Lieferanten einholt. 

Nicht einfach nur leichter

Der Demonstrator ist ein gemeinsames Projekt von sechs Unternehmen: Rosswag GmbH, INTEC International, Cassini Systems Europe GmbH, TECOSIM Technische Simulation GmbH, Altair Engineering GmbH und fabrikado GmbH – zwei der aufgeführten Unternehmen sind dabei auch als Aussteller am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ vertreten: Das PLM-System, das beim Demonstrator zum Einsatz kommt, stammt vom jungen Unternehmen Cassini Systems Europe und Rosswag GmbH hat den Sitzschlitten additiv hergestellt.

Am Stand D46 in Halle 5 zeigen 16 Aussteller ihre neuartigen Leichtbaulösungen. Die beteiligten Unternehmen repräsentieren dabei ein breites Spektrum an Lösungen, um Teile oder Produkte nicht nur leichter, sondern auch besser zu machen – angefangen von der Simulation und Optimierung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen, über Additive Fertigung bis hin zu hybriden Werkstoffen.

Bild: Unter dem Titel „live mass customization“ können Besucher am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 5, Stand D46, erstmals eine komplett digitalisierte Entwicklungskette erleben, die zeigt, wie sich Entwicklungszeit und time-to-market drastisch verkürzen lassen. Vor Ort wird ein Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon individuell an das Gewicht von Messebesuchern angepasst und der Schlitten gleichzeitig optimiert. Quelle: Rosswag GmbH.

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