18.01.2017 – Kategorie: Hardware & IT

Simulation: Verbesserte Werkzeuge für Modellentwicklung und FMI-Import

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Maplesoft hat eine neue Version von MapleSim, einer Plattform für die Modellierung und Analyse auf Systemebene, angekündigt. Sie hilft den Ingenieuren, die Entwicklungszeiten zu verkürzen und gibt ihnen bessere Einblicke in das Systemverhalten. Die Software eröffnet den Entwicklern die Vorteile moderner Techniken zur Modellierung und Simulation für eine wesentlich schnellere Erzeugung der Modelle und ein geringeres Entwicklungsrisiko.

Die neueste Version enthält Werkzeuge, die die Produktivität während der Entwicklung der Modelle steigern, und wesentliche Verbesserungen bei der Konnektivität innerhalb der Werkzeugkette für eine noch höhere Kompatibilität zwischen den verschiedenen Werkzeugen und noch mehr Möglichkeiten zur gemeinsamen Simulation.

Um die Produktivität bei der Entwicklung zu unterstützen, liefert MapleSim 2016.2 Live-Simulationen, bei denen die Ingenieure die Ergebnisse bereits während der laufenden Simulation sehen, sodass sie den Fortschritt verfolgen und unerwartete Ergebnisse sofort untersuchen können. Zu den weiteren Verbesserungen gehören ein neues 3D-Overlay zum Vergleich der Visualisierungen von Simulationen, mit dem sich Änderungen im Verhalten des Modells unter verschiedenen Bedingungen sehr leicht erkennen lassen, sowie Werkzeuge zur Versionskontrolle, die große Entwicklungsprojekte, bei denen mehrere Ingenieure am selben Modell arbeiten, erheblich erleichtern.

Die neue Version enthält außerdem wichtige Verbesserungen bei der Konnektivität innerhalb der Werkzeugkette. Neben dem Export der Modelle im international anerkannten FMI-Format unterstützt MapleSim nun auch den direkten Import von Modellen aus anderer FMI-kompatibler Software für den Modellaustausch und die gemeinsame Simulation. Modelle, die aus FMI-kompatiblen Modellierungswerkzeugen, zum Beispiel LMS Imagine.Lab Amesim oder Dymola exportiert worden sind, lassen sich einfach in MapleSim importieren und wie jedes andere Modell oder Untersystem verwenden. So können die Ingenieure Modelle aus anderen Softwareprogrammen sofort übernehmen und die Vorteile der fortgeschrittenen Werkzeuge zur Modellierung und Analyse in MapleSim bei der Entwicklungsarbeit auf der Systemebene nutzen. Bei dynamischen Modellen, an denen mehrere Simulationswerkzeuge beteiligt sind, können die Ingenieure in MapleSim nun Modelle, die in anderen Werkzeugen laufen, nahtlos in ihre MapleSim-Simulationen auf der Systemebene einbinden.

„Maplesoft arbeitet mit viel Engagement daran, offene Standards zu unterstützen, damit unsere Kunden nicht ständig das Rad neu erfinden müssen, indem sie Modelle oder Bauteilebibliotheken, die bereits für andere Werkzeuge verfügbar sind, nochmals neu erstellen“, erklärte hierzu Dr. Laurent Bernardin, Executive Vice-President und wissenschaftlicher Leiter bei Maplesoft.  „Mit der umfassenden Unterstützung des FMI-Standards, das weiterhin auf Modelica aufbaut, können die Ingenieure bei ihrer Arbeit modernste Entwicklungstechnologien nutzen, ohne auf proprietäre Werkzeuge beschränkt zu sein.“

Weitere Verbesserungen in der Produktfamilie von MapleSim sind erweiterte Analysewerkzeuge für die MapleSim Batterie-Bibliothek und bessere Importfunktionen für die MapleSim CAD-Toolbox. Außerdem sind der MapleSim Connector für die Anbindung an Simulink sowie der MapleSim Connector für FMI zum Export der MapleSim-Modelle in andere FMI-kompatible Werkzeuge erweitert worden. Die Ingenieure können nun die Simulationsergebnisse mit exportierten MapleSim-Modellen aus MapleSim heraus untersuchen, auch wenn die Simulation im Zielwerkzeug erfolgt ist.

MapleSim ist in Englisch, Japanisch und Französisch verfügbar.


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