Simulation: Verbundwerkstoff-Bauteile leichter fertigen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Simulation: Verbundwerkstoff-Bauteile leichter fertigen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

ESI Group, Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie, gibt die Veröffentlichung von ESI PAM-Composites 2017 bekannt. Die neue Version der Simulationslösung für Fertigungsprozesse von Bauteilen aus Verbundwerkstoffen deckt die Herstellung faserverstärkter struktureller und semi-struktureller Komponenten sowie thermogeformter Akustik- und Bauteile für die Innenausstattung und Verkleidung von Fahrzeugen und Flugzeugen ab.

esi_pam_composites

ESI Group, Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie, gibt die Veröffentlichung von ESI PAM-Composites 2017 bekannt. Die neue Version der Simulationslösung für Fertigungsprozesse von Bauteilen aus Verbundwerkstoffen deckt die Herstellung faserverstärkter struktureller und semi-struktureller Komponenten sowie thermogeformter Akustik- und Bauteile für die Innenausstattung und Verkleidung von Fahrzeugen und Flugzeugen ab.

Sowohl im Automobil- als auch im Flugzeugbau müssen Prozess- und Design-Ingenieure, leichte, stabile und haltbare Komponenten aus Verbundwerkstoffen entwickeln, die noch dazu bei vertretbaren Kosten allen Qualitätsanforderungen genügen. Mit PAM-Composites 2017 können sie simulierte, genau auf die Eigenschaften des verwendeten Verbundmaterials abgestimmte Teile erzeugen, die Prozess-Stabilität steigern und Fertigungsdefekte für eine breite Palette von Materialtypen und Fertigungsprozessen deutlich reduzieren.

Während sich in der Vergangenheit die Verbesserungen in der Software vor allem auf endlosfaserverstärkte Verbundbauteile mit hohen strukturellen Anforderungen konzentrierten, zielt PAM-Composites 2017 auf die Fertigung thermogeformter akustischer und kosmetischer Multi-Material-Komponenten, wie sie typischerweise bei der Innenausstattung von Fahrzeugen und Flugzeugen verbaut werden. Die neue Version ermöglicht Anwendern die präzise Vorhersage des Geräusch- und Schwingungsverhaltens (NVH oder Noise, Vibration & Harshness) des gefertigten Produkts, indem Steifigkeit und Materialstärke für jede Position des geformten Bauteils vorhergesagt werden können. Typische Defekte, wie durch den Fertigungsprozess hervorgerufene Rissbildung oder Veränderungen der Oberflächentextur, können vorhergesehen und mittels Simulation korrigiert werden. Diese kosteneffiziente Lösung versetzt Entwicklungs- und Prozessingenieure in die Lage, die Fertigung von Bauteilen aus Verbundwerkstoffen wesentlich präziser zu untersuchen und zeit- und kostenintensive Versuche auf ein Minimum zu reduzieren.

Entsprechend den zunehmend schärferen Vorschriften im Automobilsektor hat bei den für die Innenausstattung verwendeten Materialien eine deutliche Evolution stattgefunden. Erst kürzlich musste Kotobukiya Fronte, ein japanischer Hersteller von Bodenteppichen, in kurzer Zeit von der Verwendung von Gummi auf neue synthetische Materialien wechseln – eine Herausforderung, die sie dank ESI PAM-Composites schnell realisieren konnten.

Takumi Fujino, Acoustic & Simulation Group / R&D Department, Kotobukiya Fronte Co., Ltd konstatiert: “ESI PAM-Composites ist mit allen für die Analyse von Teppichen notwendigen Funktionen und Parametern ausgestattet. Die Genauigkeit der Analyse und die Benutzerfreundlichkeit sind exzellent und die grafische Darstellung der Analyseergebnisse ist leicht verständlich, weshalb wir die Lösung außerordentlich schätzen. Wir kommunizieren täglich mit ESI über unterschiedliche Themen, beispielsweise wie sich die Rechenzeit verkürzen lässt oder welche Art der Modellierung benötigt wird. ESI Japan ist ausgesprochen aktiv und versorgt uns regelmäßig mit Informationen. Wir sind uns bewusst, dass der frühe praktische Einsatz der Simulation geräuschabsorbierender Teppiche zu einem Großteil der Unterstützung durch ESI Japan zu verdanken ist.“

Erstmals verfügt PAM-Composites 2017 über ein Werkzeug zum Grid-Tracing, wodurch es Ingenieuren ermöglicht wird, die Längenveränderung jedes Netzsegments zu analysieren – genauso wie sie es bei physischen Prototypen durchführen würden. Darüber hinaus erlaubt eine neue Funktionalität zur Element-Eliminierung die Visualisierung physischer Löcher oder von Fasertrennung, wie sie während des Thermoformens von Produkten aus Verbundwerkstoffen auftreten können.

Die Anwendung ist darauf zugeschnitten, Designer für die Innenausstattung von Fahrzeugen und Flugzeugen zu unterstützen ebenso wie Prozessingenieure, die dank der prozessorientierten grafischen Benutzeroberfläche nicht länger auf die Hilfe von FEM (Finite Elemente Methode)-Experten angewiesen sind.

Bild: Bild: Vergleich zwischen einem mit ESI PAM-COMPOSITES simulierten Gitter (links) und einem physischen Gitter (rechts) bei einem synthetischen Fahrzeug-Teppichboden.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Moderne Architektur setzt häufig auf eine Formgebung mit glatten, ebenen Flächen und schallharten Materialien wie Glas und poliertem Naturstein. Dass sich Design und angenehme Akustik auch in solchen Räumen verwirklichen lassen, soll eine neue Deckenlösung von Knauf beweisen: das Cleaneo Systexx-System.

In der Umformtechnik, der spanenden Formgebung und Verfahrenstechnik werden extrem harte Werkzeuge benötigt, die konventionell über Pulverpressen hergestellt werden. Damit wird zwar eine hohe Härte erzielt, es ist jedoch eine aufwändige und somit teure Nachbearbeitung erforderlich. Additive Verfahren ermöglichen komplexe Geometrien von Hartmetallwerkzeugen, sind bislang jedoch hinsichtlich Härte und Bauteilgröße eingeschränkt. 

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Wie ERP, CAD und PDM zusammenspielen

PLM sorgt für durchgängige Prozessqualität

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.