Simulationsanbieter COMSOL: Erfolgreiche Anwenderkonferenz in Versailles

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Bei der COMSOL Konferenz, einer der bedeutendsten Veranstaltungen für Ingenieure und Wissenschaftler im Umfeld der multiphysikalischen Analyse, trafen sich vom 17. – 19. Oktober an die 350 Teilnehmer in Versailles, Frankreich. Sie informierten sich über den neuesten Stand der multiphysikalischen Simulation.

Die diesjährige Konferenz bot mit über 200 Anwendervorträgen aufgeteilt in 8 Sessions und einen großen Bereich für Postervorträge, sowie 35 Minikursen zu 22 verschiedenen Themen eine breite Übersicht multiphysikalischer Anwendungen aus einer Vielzahl von Industrie- und Forschungsbereichen.

Die behandelten Themengebiete waren u.a. Akustik, Biotechnologie, CFD (Computational Fluid Dynamics), Verfahrenstechnik, Wärmeübertragung, elektromagnetische Felder, Strukturanalyse, mikroelektromechanische Systeme, Mikrofluidtechnik, Optik und piezoelektrische Effekte.

Ein Highlight der Konferenz war die Präsentation der neuen Version von Comsol Multiphysics. Das Hauptaugenmerk der Version 4.1 liegt auf der Steigerung der Produktivität. Dieses neue Release baut auf der in Version 4 eingeführten modernen Architektur auf. Erweitert um eine Vielzahl zweckmäßiger neuer Funktionen, lässt sie den Modellierungs- und Simulationsprozess produktiver werden.

Durch wesentliche Verbesserungen des interaktiven Model Builders in Version 4.1 lässt sich der gesamte Modellierungsprozess intuitiver handhaben. Besonders hervorzuheben ist, dass sogenannte Knoten innerhalb des Modelbaums kopiert und einfügt werden können – dies bietet ein enormes Potential für Zeiteinsparungen, da diese Funktion das Wiederholen von Befehlssequenzen vermeidet.

„Die Comsol Konferenz in Versailles bot für uns viele spannende Vorträge aus dem Forschungs- und Universitätsumfeld und war geprägt von einer guten Stimmung und interessanten Gesprächen unter den Teilnehmern“, sagte Dr. Thomas Frommelt, Projektmanager Modellierung & Simulation bei SGL Carbon.

„Insbesondere von der neu vorgestellten COMSOL Version 4.1, mit ihren neuen Funktionen und verbesserten Arbeitsabläufen, konnten ich viele Anregungen mitnehmen. Wir werden dieses Release in unserem Hause so schnell wie möglich zum produktiven Einsatz bringen“, so Frommelt.

Als Keynote-Vortragende präsentierten führende Ingenieure und Wissenschaftler ihre Arbeit rund um multiphysikalische Simulationsanwendungen, darunter Mitarbeiter von SGL Carbon, CSEM, BD Medical, CNRS/Saint-Gobain, Microsoft und COMSOL.

Auch dieses Jahr wurden wieder Preise für die besten Präsentationen und Poster vergeben. Als beste Vorträge wurden “ Prediction of Transformer Load Noise“ von ABB aus Schweden/Kanada, “ Pore-scale Phase Field Model of Two-phase Flow in Porous media“ von der Pau Universität aus Frankreich und „Ultrasound Piezo-disk Transducer Model for Material Parameter Optimization“ von ESAOTE aus Italien ausgezeichnet.

Die diesjährigen Minikurse wurden von den Teilnehmern sehr gut besucht und behandelten eine große Themenbandbreite, unter anderem wurden Minikurse zu den Themen AC/DC und magnetische Modellierung, Batterien- und Brennstoffzellenanalyse, Fluid-Struktur Interaktion und Plasmaphysik angeboten. Die Minikurse zeigten den Teilnehmern darüber hinaus, wie sie die assoziative Verbindung der COMSOL LiveLinks mit MATLAB, Autodesk Inventor, Pro/ENGINEER und SolidWorks nutzen können, um ihre Produktivität zu steigern. Ein weiterer interaktiver Kurs verdeutlichte, wie der SpaceClaim 3D Direct Modeler angewendet werden kann, um 3D Konzeptmodelle für eine COMSOL Multiphysics Analyse zu erstellen.

Über COMSOL Multiphysics

COMSOL Multiphysics ist eine Software-Entwicklungsumgebung für die Modellierung und Simulation physikalisch-basierter Systeme. Ihre besondere Stärke ist ihre Eigenschaft, gekoppelte Phänomene zu berechnen. Optional verfügbare Module bieten anwendungsspezifische Tools für Akustik, Batterie- und Brennstoffzellensysteme, chemische Verfahrenstechnik, Geowissenschaften, Elektromagnetik, Strömungsdynamik, Wärmetransport, Mikrosystemtechnik, Plasma und Strukturmechanik.

Weitere Informationen sowie die Abstracts der Vorträge erhalten Sie unter: www.comsol.com/conference2010/europe

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