28.09.2021 – Kategorie: Konstruktion & Engineering

Simulationsbasierte digitale Zwillinge: Erkenntnisgewinn durch erweiterte Konnektivität

simulationsbasierte digitale Zwillinge: Ansys und Rockwell Automation arbeiten zusammenQuelle: MONOPOLY919/Shutterstock.com
Die Zusammenarbeit von Rockwell Automation und Ansys ermöglicht es, simulationsbasierte digitale Zwillinge zu implementieren und somit vom Systemdesign bis zur Wartung viele Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Die Zusammenarbeit von Rockwell Automation und Ansys soll die Entwicklung, den Einsatz und die Leistung von industriellen Prozessen verbessern.
  • Die neueste Version der Studio-5000-Simulationsschnittstelle von Rockwell Automation lässt sich jetzt mit Ansys Twin Builder verbinden
  • Die erweiterte Konnektivität ermöglicht es Ingenieurteams, simulationsbasierte digitale Zwillinge zu implementieren.
  • So können sie eine Vielzahl von Erkenntnissen zu gewinnen, mit denen sich Systemdesign, Leistung und Wartung verbessern lassen.

Ansys und Rockwell Automation erweitern die Konnektivität des digitalen Zwillings auf industrielle Steuerungssysteme. Damit ermöglichen sie Anwendern die Optimierung von Design, Einsatz und Leistung industrieller Abläufe. Durch die simulationsbasierte digitale Zwillinge können Ingenieurteams neue Erkenntnisse gewinnen, Innovationen beschleunigen und die Kosten von der Entwurfsphase bis zur Produktion senken.

Die neueste Version der Studio-5000-Simulationsschnittstelle von Rockwell Automation lässt sich jetzt mit Ansys Twin Builder verbinden und ermöglicht es Automatisierungs- und Prozessingenieuren, simulationsbasierte digitale Zwillinge wirksam einzusetzen. Nutzer können Designs in einem virtuellen Raum erstellen und testen. So sparen sie Zeit und Kosten, die normalerweise mit der Herstellung und dem Test teurer physischer Prototypen verbunden sind. Die digitale Domäne lässt sich auch verwenden, um Prozessänderungen vor der Implementierung im Feld zu testen. Und das kann den Durchsatz und weitere Leistungsaspekte steigern.

Simulationsbasierte digitale Zwillinge ermöglichen vorausschauende Wartung

Ein weiterer wichtiger Vorteil simulationsbasierter digitaler Zwillinge ist die vorausschauende Wartung. Ansys Twin Builder ermöglicht den Anwendern Multiphysik-Analysen. Damit können sie verstehen, wie sich Kräfte wie Durchflussraten, mechanische Spannungen und thermische Profile auf Anlagen im Feld auswirken. Ingenieure können diese Erkenntnisse nutzen, um die verbleibende Lebensdauer der Geräte zu berechnen und die Wartung zu planen. Dadurch sinkt das Risiko kostspieliger ungeplanter Ausfallzeiten.

„Durch die Verbindung eines Steuerungssystems mit Ansys Twin Builder können Benutzer komplexe physikalische Prozesse simulieren und realistische Eingaben in das Steuerungssystem machen“, sagt Julie Robinson, Business Manager, Rockwell Automation. „Dies kann über den gesamten Lebenszyklus der Anlage hinweg relevante Erkenntnisse liefern. Wenn beispielsweise ein Simulationsmodell parallel zu einem physischen System während der Produktion läuft, können Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung in Echtzeit aufgedeckt werden.“

Verbindung mit emulierter Steuerung hilft, Produkte in der Entwurfsphase zu optimieren

Mit der verbesserten Studio-5000-Simulationsschnittstelle und Ansys Twin Builder können Benutzer simulationsbasierte digitale Zwillinge an emulierte oder physische Steuerungen anschließen. Die Verbindung mit einer emulierten Steuerung kann den Anwendern helfen, die Produktion in der Entwurfsphase zu optimieren, während es ihnen die Verbindung mit einer physischen Steuerung ermöglicht, die optimale Geräteleistung mit der tatsächlichen Leistung zu vergleichen.

„Die Verbindung der digitalen und physischen Welt mit dem Studio 5000 Simulation Interface schafft einen enormen Mehrwert für die Anwender“, sagt Shane Emswiler, Senior Vice President of Products bei Ansys. „Es kann ihnen dabei helfen, schneller und zu geringeren Kosten von konzeptionellen Entwürfen zu physischen Geräten zu gelangen. Es kann nützliche neue Erkenntnisse während der Produktion liefern. So können Benutzer beispielsweise Was-wäre-wenn-Szenarien anwenden, um die Auswirkungen von Änderungen auf einen Prozess zu verstehen. Sie können virtuelle Sensoren erstellen, um Werte zu schätzen, was sonst zu teuer wäre oder die gar nicht hätten erhoben werden können und sie können Auswirkungen wie Ausfälle vorhersagen, die sich negativ auf den Gewinn auswirken.“

Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Simulation World Session: https://www.simulationworld.com/agenda/session/543611

Erfahren Sie hier mehr über digitale Zwillinge und smarte Sensorik für mehr Fahrzeugsicherheit.

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