Simulationssoftware macht automatisierte Fahrzeuge fit für die Stadt

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Eine Simulationssoftware unterstützt im Rahmen eines Forschungsprojekts das entwicklungsbegleitende Testen autonomer Fahrzeuge mit der Integration von Sensormodellen und Fahrfunktionen.
Simulationssoftware für die Entwicklung automatisierter Fahrzeuge

Quelle: IPG Automotive

  • Das Forschungsprojekt SET Level 4to5 bildet eine Plattform für simulationsbasiertes Entwickeln und Testen automatisierter Fahrzeuge mithilfe der Simulationssoftware CarMaker.
  • Im Rahmen des Projekts sollen Fahrzeuge mit Automatisierungsgrad Level 4 und 5 entstehen.
  • Dabei gilt es noch zahlreiche Hürden zu meistern.

Für den möglichen Einsatz als automatisierte Car-Sharing oder Pooling-Fahrzeuge bis hin zu Transportdienstleistungen im Sinne voll-automatisierter People-Mover oder Lieferfahrzeuge sollen Fahrzeuge mit Automatisierungsgrad Level 4 und 5 entwickelt werden. Die Entwicklung und insbesondere das Testen solcher Fahrzeuge ist eine große Herausforderung. Im Projekt SET Level 4to5 (Simulationsbasiertes Entwickeln und Testen von Level 4 und 5 Systemen) wird die Grundlage für ein effizientes entwicklungsbegleitendes Testen mittels simulationsbasierter Methoden und Werkzeuge geschaffen. Dies ermöglicht eine umfassende Überprüfung automatisierter Fahrzeuge in komplexen Verkehrssituationen. Die Simulationssoftware CarMaker von IPG Automotive unterstützt das Projekt bei der Integration von Sensormodellen und Fahrfunktionen.

Das Fahrzeug der Zukunft bringt seine Fahrgäste sicher, effizient und komfortabel ans Ziel. Dank automatisierter Fahrfunktionen steigert es den Fahrkomfort und bietet immer mehr Sicherheit. Der Grad der Automatisierung solcher Funktionen kann dabei durchaus unterschiedlich sein. Fahrzeuge auf dem Niveau von Level 4 sind in der Lage, sich für den überwiegenden Teil der Reise, auch in urbanen Räumen, selbst zu steuern. Der Fahrer kann Aufgaben übernehmen, muss dies im Allgemeinen aber nicht. Steuert sich das Fahrzeug jederzeit selbstständig durch den Verkehr, ohne Eingriffsmöglichkeiten über Lenkrad und Pedalerie, spricht man von Level-5-Fahrzeugen. Die Konzeption und Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen sind in den vergangenen Jahren zwar schon sehr weit fortgeschritten, für eine Freigabe und Zulassung dieser Fahrzeuge bedarf es neben dem rechtlichen Rahmen jedoch zahlreicher Tests. Simulationen sind dafür ein adäquates Mittel, um den Entwicklungsprozess zu beschleunigen und Kosten zu sparen.

Simulationssoftware für das Testen von Level 4- und -5-Fahrzeugen in urbanen Situationen

Im Forschungsprojekt arbeiten Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft eng zusammen, um praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten und Standardisierungsaktivitäten vorzubereiten. Ziel ist eine offene, flexible und bedarfsgerecht erweiterbare Plattform, die simulationsbasierte Untersuchungen und das simulationsbasierte Testen von Level 4- und -5-Fahrzeugen in urbanen Verkehrssituationen unterstützt. „Der Fokus unserer Arbeit im Forschungsprojekt liegt auf der Demonstration der Machbarkeit eines simulationsbasierten Entwicklungsprozesses, der Mitwirkung bei den Standardisierungsaktivitäten sowie der Sicherstellung der Austauschbarkeit von Modellen zwischen Zulieferer und OEM“, fasst Marina Liebich, Junior Business Development Managerin ADAS & Automated Driving bei IPG Automotive zusammen.

Durch die Weiterentwicklung simulationsbasierter Methoden und Werkzeuge soll die Grundlage für ein effizientes, entwicklungsbegleitendes Testen und eine umfassende verlässliche Überprüfung automatisierter Fahrzeuge in komplexen Verkehrssituationen geschaffen werden. Ziel ist es, eine wichtige Basis für die Verifikation und Validierung sowie spätere Freigabe und Zulassung von automatisierten Level 4- und -5-Fahrzeugen zu schaffen.

Das Projekt SET Level 4to5 knüpft unmittelbar an die Ergebnisse des Forschungsprojektes PEGASUS an, welches sich auf das Testen von automatisierten Fahrfunktionen des Levels 3 auf Autobahnen fokussiert hat.

Bild: SET Level 4to5 ist eine Weiterführung und Vertiefung des BMWI-geförderten Projektes PEGASUS und greift zentrale Ergebnisbausteine der PEGASUS-Methodik auf. Bildquelle: IPG Automotive

Weitere Informationen: https://ipg-automotive.com/de/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie selbstfahrende Autos via Deep Learning Szenen besser verstehen.

Lesen Sie auch: „Vernetzte Maschinen: Kongressmesse CMM 2020 zeigt, wie es geht“

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