simus systems bei AZO: Mit leichterer Datenpflege zu weniger Gleichteilen

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simus systems bei AZO: Mit leichterer Datenpflege zu weniger Gleichteilen

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simus_azo-group

Die AZO GmbH + Co. KG, Marktführer in der automatisierten Mischerbeschickung, vereinfacht mit Unterstützung der simus systems GmbH die Pflege ihrer Konstruktionsdaten. Parallel zu einer SAP-Einführung entwickelte der Karlsruher Dienstleister, in Zusammenarbeit mit der AZO-Normabteilung, fristgerecht eine kundenspezifische Klassifikation mit etwa 1’300 Klassen. Die circa 100’000 vorhandenen Norm- und Kaufteile wurden anhand des patentierten simus-Verfahrens automatisch aufbereitet. Gleichzeitig erweitert die Software simus classmate die Verwaltungs- und Suchmöglichkeiten des ERP-Systems. Von dem Projekt erwartet sich AZO eine höhere Wiederverwendungsrate und daraus resultierend niedrigere Kosten.


Mit einem Wechsel auf die ERP-Lösung von SAP im Januar 2011 stellte AZO die Verwaltung der Konstruktionsdaten von einem sprechenden Nummernsystem auf eine klassenbasierte Struktur um. simus systems unterstützte das Migrationsprojekt mit dem Aufbau einer SAP-kompatiblen, rund 1’300 Klassen umfassenden Klassifikation und der automatisierten Aufbereitung der etwa 100’000 Materialstämme für die Norm- und Kaufteile. Das patentierte Verfahren des Dienstleisters ermöglicht die Neustrukturierung großer Teilebestände in vergleichsweisen kurzen Projektzeiten. Die Definition und der Aufbau der Klassifikation erfolgten parallel zu den Vorbereitungen des ERP-Systemwechsels. Die Daten wurden fristgerecht migriert und die Klassifikation war ab dem Einsatzbeginn von SAP produktiv verfügbar.


Zusätzlich führte der Anlagenbauer die Software simus classmate an zwei Arbeitsplätzen der Normierungsabteilung ein. Damit können die Qualitätskontrolleure den Altbestand mit bisher nicht vorhandenen Informationen leichter manuell ergänzen. Eine Direktsynchronisation zwischen SAP und der Klassifikation von simus systems sichert die Aktualität der Daten. Gleichzeitig bietet die Software flexiblere Suchfunktionen als das ERP-System, beispielsweise lässt sich nach jedem beliebigen Merkmal frei suchen. „Das Werkzeug ist komfortabler, intuitiver und daher effizienter zu nutzen als die SAP-Möglichkeiten“, bestätigt Arno Brunner, Projektleiter bei AZO. „Vor allem die Massenpflege mehrerer Datensätze gleichzeitig brachte uns sehr voran.“


Durch die neue Klassenstruktur finden sich die rund 60 Konstrukteure und Entwickler bei ihren Bauteilsuchen besser zurecht. In der Datenbank stehen pro Teil wesentlich mehr Informationen als zuvor zur Verfügung. Seit dem Einsatz von SAP und der Klassifikation von simus systems ist die Anzahl neu angelegter Gleichteile erkennbar gesunken.


Im Oktober 2011 integrierte AZO ebenfalls mit der Unterstützung von simus systems das Tochterunternehmen zoatec GmbH in die neue SAP-Klassifikation. Beide Firmen greifen nun auf eine gemeinsame Wissensbasis zu. Weitere Tochterunternehmen sollen bald in den Datenverbund folgen. Die AZO Gruppe zielt darauf ab, durch das Entfernen von Gleichteilen das Datenmanagement intern möglichst weit zu standardisieren. Eine optimierte Koordination innerhalb der Gruppe sowie mit Lieferanten soll helfen, Lager- und Beschaffungskosten zu reduzieren.



Bild: AZO-Firmengelände mit Blick auf das Kundencenter

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