Software beschleunigt 3D-Druck-Workflow

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An der Formnext 2017 präsentiert Materialise, Anbieter von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen, am Stand 3.0-C48 Updates seiner Materialise Magics 3D Print Suite. Ein Highlight verspricht Materialise Magics 22. Die Software bereitet Daten für die additive Fertigung mit jedem Material vor. Ihre verbesserten Werkzeuge zur Workflow- und Designoptimierung sollen Zeit und Material sparen helfen. 

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An der Formnext 2017 präsentiert Materialise, Anbieter von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen, am Stand 3.0-C48 Updates seiner Materialise Magics 3D Print Suite. Ein Highlight verspricht Materialise Magics 22. Die Software bereitet Daten für die additive Fertigung mit jedem Material vor. Ihre verbesserten Werkzeuge zur Workflow- und Designoptimierung sollen Zeit und Material sparen helfen.

Anwender können mit Materialise Magics unter anderem schneller Metallstützstrukturen generieren, Laser-Sinter-Plattformen dichter bepacken und mehr Bauteile auf Stereolithographie-, DLP- und FDM-Plattformen montieren. Die Software unterstützt den 3D-Druck-Workflow unabhängig von der Technologie, die der Anwender bevorzugt.
 
Die neuen Updates in der Materialise Magics 3D Print Suite werden zum Wachstum der Branche beitragen, indem sie die Integration aller am 3D-Druck beteiligten Produkte verbessern und für flüssige Übergänge zwischen den Technologien sorgen – von der CAD-Software bis hin zum Drucker. Fried Vancraen, CEO von Materialise, sagte auf dem World Knowledge Forum in Südkorea: „Die Automatisierung und Effizienz, die Software mit sich bringen kann, wird einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Industrie 4.0 haben.“

3D-Druck-Workflow und Integration der Simulation

„Die Reibungslosigkeit im Datenvorbereitungs-Workflow wurde von Beta-Testern als einer der größten Vorteile dieser neuen Version genannt“, so Thomas Moens, Senior Product Director bei Materialise. „Zu den Verbesserungen zählen Teileliste, Bauzeitabschätzung sowie Perforations- und Etikettenwerkzeuge – um nur einige zu nennen. Zeitsparende Erweiterungen im Sinter-Modul führten zu einer Geschwindigkeitssteigerung von 20 Prozent bei der 3D-Verschachtelung und von rund einer halben Stunde pro Bauteil bei einer Multiplattform-Verschachtelung.“
 
Magics 22 enthält auch neue Design-Features wie die Wabenstruktur, die das Gewicht reduziert, ohne dass die Stabilität darunter leidet, oder das Shelling-Feature, das den Materialverbrauch ohne Veränderung des funktionalen Designs senkt.
 
Das kommende Magics-Modul, das Simulationswerkzeuge in den Dateivorbereitungsprozess integriert, wird als Proof-of-Concept in Demo-Sessions während der gesamten Formnext gezeigt. Das Modul liefert dem Anwender ein umfassendes Verständnis des AM-Prozesses (AM = Additive Manufacturing), verbessert die Effizienz und reduziert die Ausschussrate während des Fertigungsprozesses.

Kosten senken und Qualität sichern

Die Software Materialise Inspector hilft, die besten Maschinenparameter zu definieren, die Anzahl der Iterationen für den Druck guter Bauteile zu begrenzen und den Zeit- und Materialaufwand zu reduzieren. Darüber hinaus unterstützt sie Anwender beim Nachweis, dass ihre Produktionsanlage die geforderten Qualitätsstandards erfüllt.
 
Die neue Software-Version ermöglicht eine Online-Fehlererkennung. Indem sie die Bauteil-Bilder in Echtzeit analysiert, kann der Maschinenbediener den Bauprozess sofort stoppen, wenn Fehler auftreten. Die Wirksamkeit der Software wird sowohl auf dem Messestand von Materialise als auch auf dem von GE Sensing & Inspection Technologies demonstriert werden.
 
„Die kombinierten Funktionalitäten der Materialise Prüf- und Simulationssoftware für additive Metallfertigung sind das fehlende Bindeglied, um 3D-Druck in Fertigungsumgebungen einzuführen“, so Tim van den Bogaert, Senior Director New Business bei Materialise. „Sobald ihre Parameter abgestimmt und validiert sind, können Unternehmen die Qualität ihrer Produktionsteile automatisch validieren. Materialise konzentriert sich auf die Entwicklung von Werkzeugen, die einen wissenschaftlichen Ansatz für den 3D-Druck nutzen und den Kreislauf der Produktentwicklung schließen.“

Schneller zum Multi-Optik-Drucker

Darüber hinaus kann der Maschinenbau von den bemerkenswerten Verbesserungen der Materialise Control Platform profitieren. Diese AM-spezifische Steuerung, die kürzlich für Multi-Optik-Drucker optimiert wurde, verbindet Drucker mit 3D-Druck-Software und ermöglicht einen schnellen Markteintritt für neue AM-Maschinen. Materialise bietet auch spezialisierte Beratung für OEMs an, die Unterstützung bei Kalibrierung, Lua-Scripting und mehr benötigen. Eine weitere interessante Lösung für Maschinenhersteller ist Materialise Magics Print Metal, eine maßgeschneiderte Version von Materialise Magics, die Anwendern von Metalldruckern eine grundlegende Datenvorbereitung und Job-Datei-Generierung bietet.
 
Die komplette Suite inklusive der Neuheiten sind auf der Formnext in Halle 3, Stand C48, zu sehen. 

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