23.11.2022 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

Softwareplattform für jeden Schritt im Workflow der additiven Fertigung

CO-AM -- Softwareplattform für die additive FertigungQuelle: Materialise

Materialise erweitert die Softwareplattform CO-AM mit sieben neuen Technologiepartnern und Magics-Integration.

  • Materialise erweitert die Softwareplattform CO-AM mit sieben neuen Technologiepartnern und Magics-Integration.
  • Mit neuen Partnern werden die technologischen Möglichkeiten vom Design bis zur Nachbearbeitung in der additiven Fertigung ausgebaut.
  • Andererseits kommen über die Magics-Integration Datenvorbereitung und Workflow-Automatisierung hinzu.

Materialise, Anbieter von Software- und Servicelösungen für den 3D-Druck, gibt bekannt, dass sieben weitere Technologiepartner der Softwareplattform CO-AM beigetreten sind. Somit stehen nun Möglichkeiten zur Automatisierung von Design- und Pre-Print-Aufgaben sowie Unterstützung bei Fertigung, Nachbearbeitung und Rückverfolgbarkeit 3D-gedruckter Bauteile zur Verfügung. Ferner wurde Materialise Magics in CO-AM integriert, einschließlich dem Workflow-Automation-Modul.

Offene Ökosysteme grundlegend und notwendig

„Mit diesen neuen Partnerschaften wächst die CO-AM-Gemeinschaft weiter. Wir bieten die erste Softwareplattform, die einerseits alle Prozessschritte der additiven Fertigung umfassend abdeckt und gleichzeitig als offenes Ökosystem für die AM-Branche zur Verfügung steht“, sagt Bart van der Schueren, CTO von Materialise. „Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um das Potenzial der Additiven Fertigung auszuschöpfen und unseren Kunden einen nahtlosen Zugang zu einer breiten Palette von Softwaretools zu bieten, mit denen sie jeden Schritt ihres 3D-Druckprozesses planen, verwalten und optimieren können.“

Mehr als zehn Unternehmen haben sich seit dem Start der CO-AM-Plattform im Mai 2022 bereits als neue Technologiepartner angeschlossen. Hierzu zählen:

  • Trinckle bietet Design-Automatisierung für Vorrichtungen und Produktionswerkzeuge.
  • Twikit erlaubt die individualisierte Massenfertigung, einschließlich automatisierter Design- und Bestellabläufe.
  • Additive Marking ermöglicht die digitale Rückverfolgbarkeit durch automatische Beschriftungs- und Authentifizierungstechnologie.
  • Konnektivität mit 3D-Druckern von SLM Solutions zur Überwachung und Dokumentation von Maschinendaten.
  • Lösungen von AMT, DyeMansion und PostProcess zur Automatisierung und Rückverfolgung von Nachbearbeitungsprozessen.

Die Materialise CO-AM-Plattform bietet den Raum für Innovation und gemeinschaftliche Entwicklung sowohl für die AM-Lösungsanbieter als auch die produzierenden Unternehmen. Durch die offene Architektur der Plattform haben Fertigungsunternehmen einen direkten Zugriff auf unterschiedliche Hardware-Technologien und ihre bevorzugten Software-Tools von Materialise und anderen Softwareanbietern. Die CO-AM-Community kann gemeinsam Lösungen für die End-to-End-Fertigungsplattform entwickeln. Das schafft Wettbewerbsvorteile für jedes einzelne Unternehmen und stärkt ganze Branchen.

Kunden aus den großen Fertigungsbranchen wie Luft- und Raumfahrt, Automotive, Konsumgüter, Medizintechnik und Energieversorgung greifen immer auf die neuesten Innovationen der additiven Fertigung zu und können diese nahtlos anbinden und integrieren.

Softwareplattform verbindet und automatisiert alle Bereiche der AM-Fabrik

„Die End-to-End-Konnektivität von CO-AM bietet unseren Partnern und Kunden erhebliche Vorteile“, erläutert Vishal Singh, Senior Director für CO-AM. „Der Vorteil für unsere Partner liegt auf der Hand: Sie verbinden Ihre Applikationen mit der CO-AM-Plattform und erreichen neue Endkunden viel effizienter. Gleichzeitig profitieren unsere Kunden von der einheitlichen Bedienoberfläche für alle Lösungen, sowohl von Materialise als auch von unseren Partnern.“

Für produzierende Unternehmen rückt die additive Fertigung mehr und mehr in den Fokus für die individualisierte Massenfertigung. Parallel gilt es aber auch, wiederholbare Qualitätsstandards zu erreichen und manuelle Prozessinteraktionen zu minimieren.

Durch die sieben neuen Technologiepartner löst Materialise das Leistungsversprechen ein, alle Schritte des AM-Prozesses miteinander zu verbinden und zu automatisieren. Mit den neu hinzugekommenen Lösungen lassen sich Design, Beschriftung, Maschinenüberwachung und Nachbearbeitung automatisieren. Die CO-AM-Plattform bietet Nutzern die Flexibilität, einen exakt auf ihre Unternehmen zugeschnittenen Prozess zu entwickeln. Hierfür steht eine ständig wachsende Zahl von Tools zur Unterstützung für jeden Schritt im AM-Workflow zur Verfügung, aus denen sich die jeweils bevorzugte Lösung auswählen lässt.

CO-AM-Integration und Workflow-Automatisierung mit Magics 26

Materialise hat auch die CO-AM-Integration von Magics 26, der branchenführenden Daten- und Bauvorbereitungssoftware, erweitert. Dadurch wird die Rückverfolgbarkeit für die Nutzer verbessert: AM-Prozesse lassen sich über den gesamten Workflow – von der Datenvorbereitung über die Design-Iterationen bis hin zum fertig gedruckten Bauteil – überwachen und optimieren.

Das neue Workflow-Automation-Modul für Magics bietet außerdem Standardskripte zur Automatisierung allgemeiner Bauvorbereitungsprozesse. Für die Automatisierung von speziellen AM-Operationen können Skripte auch angepasst und automatisiert werden.

„Mit der Workflow-Automatisierung und der tiefen Integration von Magics in CO-AM wird eine digitale Verbindung zwischen Daten- und Bauvorbereitung sowie dem gesamten AM-Workflow hergestellt“, sagt Egwin Bovyn, Product Line Manager für die Magics 3D Print Suite bei Materialise. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Datenverwaltung innerhalb von CO-AM über alle Technologien hinweg. Gleichzeitig werden Produktionskosten gesenkt und der AM-BetrIeb effizienter gestaltet.“

Weitere Informationen: https://www.materialise.com/

Erfahren Sie hier mehr über ein Softwarepartner-Netzwerk für die additive Fertigung.

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