SPS/IPC/Drives 2010: High-Speed-Vertrieb und Entwicklung mit 3D-Anlagensimulation

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Visual Components präsentiert auf der SPS/IPC/Drives 2010 die 3D Product Suite mit erweiterten PLC-Features sowie direkter Schnittstellenanbindung für die S-7er Serie von Siemens und TwinCAT von Beckhoff.

Zur SPS/IPC/Drives 2010 präsentiert der finnische Softwarehersteller Visual Components Oy ein erweitertes Portfolio der 3D-Simulationssoftware für Anlagenbauer und System-Integratoren in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik. "Die 3D Simulation von Fertigungs- und Anlagenkonzepten steigert die Effektivität bereits in der Akquisitions- und Verkaufsphase. Anlagenhersteller können Kundenanfragen bis zu 80 Prozent schneller bearbeiten", verspricht Ricardo Velez, Manager Research & Development des finnischen Softwareherstellers. Die 3D Product Suite von Visual Components bietet hierfür 4 Module: 3DCreate, 3DSimulate, 3DRealize R und 3DRealize. "Unsere erweiterten PLC-Features für die Steuerungs- und Automatisierungstechnik erleichtern die Ausarbeitung verschiedener Konzepte mit Standardsystemen oder kundenspezifischen Lösungen und beschleunigen die Umsetzung und Testphase des 3D Anlagen-Replikats vor der eigentlichen Inbetriebnahme", so Velez weiter. Die Ankopplung an Steuerungen erfolgt über das PLC-Add-on. "Der Anwender greift über das PLC-Add-on unmittelbar auf die Steuerungsschnittstelle zu und kann die IOs direkt verbinden", erklärt Ricardo Velez. Mit dem Software-Release 2010 bietet Visual Components neben der OPC-Schnittstelle zusätzlich die direkte Schnittstellenunterstützung der S-7er Serie von Siemens sowie der TwinCAT Serie von Beckhoff.

Marketing und Vertrieb in 3D

"Heute zählt auch für langfristige Investitionen Schnelligkeit in Vermarktung, Vertrieb und Umsetzung", sagt Ricardo Velez. Die Anlagenbauer müssten, so Velez weiter, innerhalb sehr kurzer Zeit mit einem Konzept überzeugen, um Aufträge zu gewinnen. Visual Components bietet Herstellern und System Integratoren ein leistungsstarkes Simulations- Tool, um schnell und effektiv aussagekräftige 3D-Präsentationen ihrer Konzepte zu realisieren. Diese eignen sich zur Video-Präsentation auf Messen ebenso wie zum E-Mail- Versand an Kunden und Interessenten.

Alle relevanten Daten und Hardware-Komponenten werden hierfür in die 3D Product Suite eingelesen und in definierten Auswahlbibliotheken angelegt. Die Bibliotheken sind beliebig erweiterbar und weiter verwertbar. Einmal erstellte Anlagen-Simulationen lassen sich zudem sehr schnell auf aktuelle, kundenspezifische Anfragen anpassen und überzeugend präsentieren. Kostenreduktion durch 3D-Simulation und virtuelle Inbetriebnahme Die virtuelle Inbetriebnahme ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Kostenreduktion und Zeitersparnis bei der Entwicklung neuer Anlagen sowie für die Neukonfiguration bestehender Fertigungslinien.

"Die 3D Simulation erlaubt, verschiedene Ideen und konzeptionelle Ansätze transparent und im Vergleich zueinander darzustellen", erklärt Velez. Dabei werden die Verbesserungspotenziale für die gewünschten Produktionsziele, Möglichkeiten zur Kostensenkung sowie zur Vermeidung von Produktionsengpässen bereits im 3D-Modell ermittelt. Dies umfasst umfangreiche Tests von Steuerungsalgorithmen ebenso wie die Fehlerbehebung bei Steuerungssystemen. Im 3D Simulationsmodell werden die verschiedenen Maschinen- und Anlagenkomponenten miteinander verbunden sowie deren Interaktion mit anderen Fertigungskomponenten getestet. Auswahl und Einbindung geeigneter Systemkomponenten wie Industrie-Roboter, Förderbänder oder Drehtelleransteuerungen werden durch die 3D Simulation und die virtuelle Inbetriebnahme dabei deutlich optimiert.

Von der ersten Idee über Planung, Konstruktion und Validierung einer Anlage bietet der 3D Product Suite eine umfangreiche Präsentations-, Simulations- und Testumgebung zur Echtzeit-Präsentation kundenspezifischer Lösungen, die auch das Einbeziehen tatsächlicher PLC-Codes erlaubt. "Anlagenbauer integrieren ihr spezifisches Know-how der Steuerungs- und Automatisierungssysteme mit allen relevanten Daten, Schnittstellen oder Hardwarekomponenten in unsere Software und bilden im 3D Modell dann das Verhalten und Aussehen der echten Maschinen realitätsgetreu ab", fasst Ricardo Velez den Prozess der 3D Anlagenplanung zusammen.

3D Schulung der Anlagenbedienung spart Zeit und Geld

Mit ihrem 3D Anlagenmodell können Anlagenbauer und System-Integratoren zusätzlich das Bedienpersonal ihrer Endkunden für die neuen Fertigungslinien bereits vor der Inbetriebnahme der Maschine am 3D Modell schulen. "Das spart Zeit und hilft Stillstandzeiten zu reduzieren", erklärt Ricardo Velez.

Ein kostenloses Testpaket der Visual Components Product Suite 2010 kann unter http://www.visualcomponents.com/Forms/FreeTrial angefordert werden. Visual Components ist über den deutschen autorisierten Vertragspartner

DUALIS GmbH IT Solution auf der SPS/IPC/Drives 2010 vertreten:
SPS/IPC/Drives – Nürnberg, 23. – 25. November 2010, Halle 7a, Stand 106

Weitere Informationen: www.visualcomponents.com; www.dualis-it.de

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