16.06.2021 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

Studie zur additiven Fertigung zeigt Bedarf an Aus- und Weiterbildung

Aus- und Weiterbildung: Studie von Essentium zeigt Bedarf im industriellen 3D-DruckQuelle: MarinaGrigorivna/Shutterstock.com
Eine neue Umfrage zeigt den zunehmender Bedarf an mehr Aus- und Weiterbildung und Fachwissen für die industrielle additive Fertigung.
  • Essentium, Inc., ein weltweit tätiges Unternehmen in der industriellen additiven Fertigung (AM), gibt ein weiteres Ergebnis einer Reihe unabhängiger globaler Untersuchungen zum aktuellen und zukünftigen Einsatz des industriellen 3D-Drucks bekannt.
  • Aus der Umfrage lässt sich ein zunehmender Bedarf an mehr Aus- und Weiterbildung, Fähigkeiten und Schulungen in den Organisationen der Hersteller entnehmen.
  • Obschon sich die Industrie in Richtung AM voranschreitet, attestierten 28 Prozent der Hersteller ihrem Personal einen Mangel an AM-Kenntnissen.

Die Umfrage spiegelt den anhaltenden Optimismus unter den Führungskräften der Fertigungsindustrie wider, was das Potenzial des 3D-Drucks im industriellen Maßstab betrifft, Milliarden an Fertigungskosten einzusparen (90 % Zustimmung), Wettbewerbsvorteile zu erzielen [84 % Zustimmung] und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen (85 % Zustimmung). Die Studie zeigt, dass die Realisierung dieses Potenzials Veränderungen und Entwicklungen in der gesamten Belegschaft erfordert. Das betrifft die Aus- und Weiterbildung der Konstrukteure und Ingenieure genauso, wie der Fachleute in Finanzwesen und Beschaffung.

Die am häufigsten genannte notwendige organisatorische Veränderung war das Fachwissen von Designern (55 %), gefolgt von einer veränderten Denkweise der Produktionsteams (44 %) und sich entwickelnden Beschaffungsstrategien (38 %).

Fast ein Drittel der Befragten (29 %) gab an, dass ihre Finanzteams ein tieferes Verständnis für die Kosten- und Wertflüsse von AM entwickeln sollten, während 26 % sagten, dass es wichtig sei, die Beschaffungsteams umzuerziehen, um Materialien für den 3D-Druck zu kaufen, anstatt sich auf die Vermögenswerte von Komponenten zu konzentrieren.

Fachkräfte durch gezielte Aus- und Weiterbildung gewinnen

Da AM weltweit immer weiter verbreitet ist, unterstützt Essentium Industriepartner, Kunden und Hochschulen dabei, qualifizierte Arbeitskräfte durch gezielte Aus- und Weiterbildung zu gewinnen. Dazu gehört auch, Konstrukteure zu befähigen, für AM zu konstruieren, indem sie neue Prinzipien zur Optimierung der Funktionalität eines Teils bei gleichzeitiger Reduzierung von Material, Zeit und Kosten übernehmen. Essentium unterstützt seine Kunden auch durch die Vermittlung von Kenntnissen über Beschaffungs- und Finanzstrategien, über neue Kostenstrukturen und darüber, wie AM die Lieferkette beeinflussen wird.

Blake Teipel, Ph.D., CEO von Essentium, erklärt: „Um den wahren Wert der additiven Fertigung im industriellen Maßstab zu realisieren, bedarf es qualifizierter Arbeitskräfte in der Fertigung, die über das Fachwissen verfügen, um AM-Prozesse zu verfeinern, zu verbessern und zu unterstützen. Wir unterstützen Kunden, Partner und Universitäten dabei, auf den dringenden Bedarf der Industrie an AM-bereiten Arbeitskräften zu reagieren, die in der Lage sind, die Welt der Fertigung und die daraus entstehenden Produkte zu transformieren, um sowohl Wettbewerbsvorteile als auch wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.“

Weitere Informationen: https://www.essentium.com/

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