09.03.2022 – Kategorie: Komponenten & Systeme

Subminiatursensor mit Blaulicht: Hohe Reichweite, zuverlässige Detektion

SubminiatursensorQuelle: SensoPart

Mit seiner hohen Reichweite und zwei Schaltausgängen bietet SensoParts neuer Subminiatursensor dem Anwender vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

  • Der südbadische Hersteller SensoPart gehörte zu den ersten, die optoelektronische Sensoren mit BlueLight-Technologie auf dem Markt einführten.
  • Mittlerweile bietet das Unternehmen ein umfassendes BlueLight-Portfolio in vier Baugrößen.
  • Der Subminiatursensor FT 10-BHD ist nun neu hinzugekommen.

Der Subminiatursensor FT 10-BHD zeichnet sich durch mehrere, in dieser Baugröße nicht selbstverständliche Leistungsmerkmale aus. Denn mit 150 mm auf Weiß/Grau und 120 mm auf Schwarz ist er nicht nur der reichweitenstärkste BlueLight-Subminiaturtaster auf dem Markt, sondern bietet auch eine einstellbare Tastweite statt der üblichen Fix-Fokus-Optik sowie zwei unabhängig voneinander einstellbare Schaltausgänge.

Andere Sensoren, die über einen zweiten Schaltausgang verfügen, nutzen diesen häufig zur Kabelbrucherkennung und stellen ihn fest auf „antivalent“ ein. Diese Option existiert zwar auch beim FT 10-BHD, der zweite Ausgang lässt sich jedoch auch anders einsetzen – beispielsweise zur Vorgabe eines zweiten Schaltfensters. Auf diese Weise lässt sich nicht nur die Anwesenheit eines Objekts feststellen, sondern auch, ob dieses zur Detektionsebene verkippt ist. Bei zwei unterschiedlichen Objekten kann der Sensor unterscheiden, ob beide anwesend sind oder nur eines oder gar keines. Da der zweite Ausgang IO-Link-fähig ist, lässt er sich darüber hinaus zur Parametrierung des Sensors oder zur Abfrage von Diagnosedaten nutzen, während der erste Ausgang die schnelle Datenübertragung übernimmt.

Subminiatursensor: Detect-all-Modus für stabile Objekterkennung

Eine besonders zuverlässige Anwesenheitskontrolle ermöglicht die Betriebsart „Detect-all“. Dabei wird der FT 10-BHD auf ein Referenzobjekt (zum Beispiel den Hintergrund) eingelernt, um das ein Schaltfenster gelegt wird. Dadurch entfällt die sonst einige Millimeter umfassende Blindzone. Der Subminiatursensor erkennt nun jede Abstandsänderung zur Referenz und kann somit beispielsweise Objekte unterschiedlicher Höhe unterscheiden. Zusätzlich ist eine Auswertung des Energiewerts und dadurch die Erkennung (größerer) Kontrast- oder Farbabweichungen möglich. Selbst im Fall, dass der Sendestrahl von schwierigem Tastgut – zum Beispiel einer metallischen Spitze oder einem gewellten Objekt – ausgespiegelt wird, schaltet der Sensor zuverlässig, da er jede Abweichung von der eingelernten Referenz erkennt.

Mit blauem Lichtstrahl ist auf lichtabsorbierenden oder glänzenden Objekten auch dann noch ein stabiler Prozess möglich, wenn übliche Rotlichttaster versagen. So ist etwa ein schwarz glänzendes Handy-Display auch aus größeren Detektionswinkeln von bis zu 40° noch sicher erkennbar. Ein vergleichbarer Rotlichtsensor ermöglicht hingegen lediglich einen Detektionswinkel von 5-10°. Diese hohe Detektionssicherheit, zusammen mit der in seiner Klasse ungewöhnlichen Reichweite und Funktionalität, heben den FT 10-BHD heraus und prädestinieren ihn für eine große Bandbreite von Automatisierungsaufgaben, zum Beispiel im Bereich Handling und Montage. Mit seinen winzigen Abmessungen (21 x 14 x 8 mm3) lässt sich der Subminiatursensor zudem platzsparend in unmittelbarer Nähe zum Prozess installieren – auch direkt in einem Robotergreifer.

Weitere Informationen: https://www.sensopart.com/de/

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