CAD | CAM

Die Abkürzung CAD steht für Computer Aided Design (engl., computergestützter Entwurf), CAM für Computer Aided Manufacturing (engl., computergestützte Herstellung). CAD und CAM eignen sich als neue Planungs- und Herstellungsmethoden besonders für die in den letzten Jahren enorm gestiegenen Anforderungen durch die  industrielle Massenproduktion.

CAD & CAM ersetzen herkömmliche Planungsmethoden

Statt wie früher Zeichnungen, Holz oder Tonmodelle heranzuführen, funktioniert das neue Entwurfverfahren nicht materiell, sondern als Computerbild-Simulation. Dadurch kann man beliebig viele Korrekturen machen sowie rechnerunterstütztes Konstruieren und Fertigen eines Produkts. Kosten- und Zeitersparnis durch die Automatisierung der Konstruktion und den Zugriff auf genormte Teile  ist das Ziel, ebenso eine Erleichterung von Konstruktionsänderungen. CAD läuft in den Phasen Konzipierung – Gestaltung – Detaillierung ab und kann in 2D oder 3D erfolgen.

Das .dwg-Datenformat gibt es bereits seit den 1970er-Jahren. Dass es ursprünglich als Abkürzung von Drawing (Zeichnung) gemeint war, hindert aktuelle CAD-Softwaresysteme nicht daran, dieses als Basis für moderne Technologien zu verwenden. Parametrische Modellierung und Building Information Management sind zwei der wichtigsten Beispiele, die etwa die Software BricsCAD auf Basis dieses Formats ermöglicht. Von Dr. Jörg Lantzsch

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