Design

Design wird auch Gestaltung oder Entwurf genannt. Leitet sich von dem lateinischen „designare“ ((be-)zeichnen) her, Lehnwort aus dem Englischen. Planmäßige Gestaltung vor allem von Gebrauchsgegenständen. Beinhaltet insbesondere auch die Auseinandersetzung mit der Funktion eines Objekts und dessen Interaktion mit dem Benutzer. Im Design-Prozess kann Funktion, Bedienung und Lebensdauer des Objekts beeinflusst werden, was vor allem für industriell gefertigte Produkte von Bedeutung ist.

Faro, Anbieter von 3D-Messtechnik und Bildgebungslösungen für Fertigungsmetrologie, Produktdesign, BIM/CIM im Bausektor, öffentliche Sicherheit/Forensik sowie von 3D-Machine-Vision-Anwendungen, stellt den Faro Design ScanArm 2.0 vor. Er soll die anspruchsvollsten Aufgaben bewältigen helfen, mit denen Experten aus den Bereichen Produktdesign und Produktentwicklung konfrontiert werden.

In den Microsoft Mixed Reality Studios in London, zuständig für HoloLens-Entwicklungen in ganz Europa, haben die Mitglieder des Porsche-Design-Teams aus Weissach mit den CGI-Experten von Meyle+Müller und Mixed Reality-Entwicklern von medialesson demonstriert, wie sich die Modellierung von Design-Veränderungen an einem Clay-Modell mittels holografischer Elemente spürbar beschleunigen lässt. Bei diesem Modell im Maßstab 1:3 handelt es sich um eine originalgetreue Abbildung eines neuen Fahrzeugs.

​XYZprinting, Anbieter im Bereich 3D-Druck, will mit dem da Vinci Color eine neue 3D-Vollfarbdruck-Ära einleiten. Der da Vinci Color ist der erste 3D-Vollfarbdrucker, der in der Lage ist, Tintenstrahltechnologie mit Fused Filiament Fabrication (FFF) zu kombinieren. Dabei kommt die eigens entwickelte 3DColorJet-Technologie zum Einsatz, mit der sich CMYK-Farben mischen lassen. 

Wissenschaftler von BAE Systems und der City, University of London haben gezeigt, wie die Forschung zum Flug der Falken neue Technologien für die Luftfahrt inspiriert. Diese können Sicherheit, Aerodynamik und Treibstoffeffizienz verbessern helfen. Mit ihrer Anwendung rechnen die Fachleute in den kommenden 20 Jahren.

Die individualisierte Massenfertigung bis zum Einzelstück ist ein Zukunftsversprechen der Industrie 4.0. Es lässt sich nur umsetzen, wenn es geeignete Prüfverfahren für die Machbarkeit der individuellen Designs gibt. Fraunhofer-Forscher zeigen auf der Hannover Messe 2017 vom 24. bis 28. April 2017 eine Simulationslösung, die automatisch feststellt, ob sich das vom Kunden gewünschte Design überhaupt realisieren lässt (Halle 7, Stand D11).

Zwei neue Workstations von Fujitsu mit Nvidia-Grafikkarten machen Virtual Reality (VR) am Arbeitsplatz möglich. Die Celsius W570, die derzeit kleinste für VR-Anwendungen geeignete Desktop Workstation auf dem Markt, sowie die mobile Workstation Celsius H970 mit 17-Zoll-Display sollen damit mehr Kreativität und bessere Visualisierung ermöglichen. Designer, Ingenieure und Architekten können damit 3D-Designs in VR überführen – sowohl am Schreibtisch als auch unterwegs.

Helles Tageslicht flutet das Volkswagen Virtual Engineering Lab in Wolfsburg. Zwei Dutzend Bildschirme leuchten, einige zeigen Grafiken, auf anderen erscheinen Code-Zeilen. Mitten im Raum steht ein Golf-Modell aus Plastilin im Maßstab 1:4. Frank Ostermann mustert das Modell, dann wechselt er die Räder, tauscht die Rückleuchten, modifiziert die Außenspiegel. Das Design verändert Ostermann mit Gesten und Sprachkommandos in wenigen Sekunden. Die Software hierfür wurde im Virtual Engineering Lab entwickelt. Das Team könnte damit die Arbeit von Designern und Ingenieuren grundlegend verändern.

Am Autodesk Automotive Innovation Forum in München stellt X-Rite, ein Anbieter von Farbtechnologien, zusammen mit Tochterunternehmen Pantone LLC eine Lösung namens Virtual Light Booth (VLB) vor. Sie erlaubt den Konstrukteuren, Materialzulieferern und Marketingexperten 3D-Material-Renderings unter denselben Bedingungen akkurat und effizient mit physischen Materialproben zu vergleichen.

Die Designberatung und BMW Group Tochterfirma Designworks entwickelt seit über 40 Jahren Mobilitätskonzepte für die Zukunft. Nachdem das Unternehmen im Januar gemeinsam mit der Mutterfirma eine Vision für das vollautomatisierte Fahrerlebnis vorgestellt hat, ist die Designberatung dieser Tage wieder in Las Vegas zu Gast: Auf der Conexpo-Con/AGG, Amerikas größter Messe für Baugeräte, wird mit dem Backhoe of the Future (Bagger der Zukunft) ein Visionsfahrzeug präsentiert.

Ansys, Anbieter von CAE- und Multiphysik-Software mit den Schwerpunkten Strömungs- (CFD), Strukturmechanik- (FEM) und Elektromagnetiksimulation (EDA), führt mit AIM 17.2 neue Funktionalitäten ein, die es erlauben, das reale Verhalten von Produkte bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen noch besser vorauszusagen.
Ein weitere Runde Formula Student Germany (FSG) ist am Hockenheimring erfolgreich zu Ende gegangen: „TU Fast München“, das Team der TU München, und „KA RaceIng EAS“ vom Karlsruher Institut für Technologie konnten die Juroren von ihren Fähigkeiten in insgesamt acht statischen und dynamischen Disziplinen überzeugen und sind damit die Sieger der Formula Student Germany 2016.

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