Digitale Transformation | Digitalisierung

Die digitale Transformation beschreibt einen Wandel, der eng mit der zunehmenden Einbindung digitaler Technologien in Unternehmen und der Wirtschaft einhergeht. Dieser Wandel ist geprägt von strategischen wie strukturellen Veränderungen und einem Umbau der Betriebsprozesse und Geschäftsmodelle mit dem Ziel, die Performance und Reichweite von Unternehmen und Organisationen deutlich zu steigern. Hinzu tritt die Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses.

Um die digitale Transformation in einem Unternehmen erfolgreich zu gestalten, bedarf es einer ganzheitlichen Einführung neuer Prozesse und moderner Medien. Es gilt, zuvor als Insellösungen bestehende Anwendungen und Prozesse – etwa per Cloud Computing – konsequent zu vernetzen, um mehr Flexibilität zu gewinnen und die Effizienz und Transparenz zu erhöhen.
Wettbewerbsvorteile durch die digitale Transformation und Digitalisierung
Wissen und Informationen im Unternehmen müssen zirkulieren und sofort benutzt werden können – auch auf mobilen Geräten. Wettbewerbsvorteile durch die digitale Transformation ergeben sich auch über das besser als je zuvor mögliche Sammeln und Analysieren von Daten mittels digitaler Tools, um auf diese Weise fundiertere Vorhersagen und Entscheidungen treffen oder ein präzises Kundenprofil (etwa, wie Kunden mit einer Marke interagieren) erstellen zu können.

In der industriellen Wertschöpfung spielt die Automatisierung eine große Rolle. Rationalisierungseffekte ergeben sich hier besonders durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. So lässt sich die Geschwindigkeit erhöhen; Fehler können besser vermieden werden. Roboter, die sich selbst steuern, übernehmen Teile der Produktion. Digitale Transformationen werden hier zur Grundlage von Industrie 4.0.

Kugelhähne für chemische und pharmazeutische Anlagen gibt es in schier unendlicher Vielfalt. Die Peter Meyer & Co. AG in Schaffhausen löst den bisherigen umfangreichen, analogen Katalog durch eine digitale Konfigurationslösung mit CustomX ab. Weil das Unternehmen mit der Vertriebsfirma Avintos AG eng zusammenarbeitet, lassen sich dadurch die Abläufe in beiden Unternehmen und vor allem auf Kundenseite ganz erheblich vereinfachen.
Eigentlich war die Hymer-Leichtmetallbau GmbH auf der Suche nach einem neuen 3D-Produktkonfigurator, um den alten Konfigurator abzulösen. Den haben sie auch gefunden und „nebenbei“ noch die Anbindung an das ERP-System und Autodesk Inventor geschafft. Mit dem neuen Konfigurator von Acatec haben sie somit gleichzeitig eine Durchgängigkeit des Geschäftsprozesses erreicht, quasi Industrie 4.0 durch die Hintertür.
Brücken sind enormen Belastungen ausgesetzt und müssen deshalb regelmäßig auf ihre Betriebssicherheit überprüft werden. Die kontinuierliche Zustandsüberwachung der Bauwerke hat sich inzwischen als Alternative zu teuren Begehungen vor Ort etabliert. Leistungsfähige Datenerfassungssysteme von Dewesoft und hochgenaue Inertialsensoren der ASC GmbH kommen bereits an vielen Brücken zum Einsatz – unter anderem an der gigantischen Hong Kong – Zhuhai – Macau-Bridge in China.
Visual Components hat sich mit den Münchner Technologieexperten von VR-On zusammengetan, um eine Echtzeit-3D-Konferenzplattform – Stage – bereitzustellen, die Visual Components-Simulationen live streamt und so die Zusammenarbeit in Projekten verbessern soll. Stage kann unterschiedlichen Kunden mit optimierten Projektlaufzeiten in einer risikofreien interaktiven virtuellen Umgebung bei ihren Projekten unterstützen.
Der Werkzeugbau des Automotive-Zulieferers Erxleben Verformungstechnik hat CAD teilweise auf CAM umgestellt. Seither agiert man schneller und flexibler, auch was die Zusammenarbeit mit den externen Werkzeuglieferanten betrifft. Seit kurzem werden die Umformprozesse direkt aus dem CAD-Workflow heraus mit Stampack Xpress simuliert und Fehler sofort entdeckt. Ausprobieren auf der Presse und Umfräsen von Ziehstufen sind seither Vergangenheit.
Bislang ging es bei der digitalen Transformation hauptsächlich darum, Technologien der Industrie 4.0 nutzbar zu machen. Damit waren durchaus ehrgeizige Ziele verbunden. Leider erfüllten die Projekte die hohen Erwartungen oft nicht. Vor allem große Unternehmen kämpfen mit der Modernisierung ihrer über Jahre gewachsenen Technologie-Stacks und den Kosten für die Vereinfachung ihrer IT-Anwendungen und der IT-Infrastruktur. Wie sich das ändern lässt.
Die Produktionsanlagen für GFK-Rohre beeindrucken in erster Linie durch ihre Größe. Rund 50 Tonnen wiegt ein frisch gegossenes Rohrstück mit 3.600 mm Durchmesser – ohne Matrize. Die Ingenieure der Hobas AG konstruieren diese Anlagen mit Autodesk Inventor. Für PDM und PLM als zentrales Datenrückgrat nutzt das Unternehmen die Software Pro.file von Procad.

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