Digitaler Zwilling

Ein Digitaler Zwilling steht repräsentativ für ein reales Objekt in der digitalen Welt. Es kann sich dabei um materielle oder immaterielle Objekte handeln, wie etwa Prozesse, Produkte oder gar Dienstleistungen. Digitale Zwillinge bestehen aus Algorithmen und Daten, sie sind über Sensoren mit der realen Welt gekoppelt. Dies kommt besonders in der Industrie 4.0 zum Einsatz.

Digitaler Zwilling  – verschiedene Formen

Ein digitaler Zwilling hat verschiedene Formen: Verhaltensmodelle der Systementwicklung, ein 3D-Modell oder ein Funktionsmodell, das mechanische, elektronische und andere Eigenschaftenmit sich bringt.

Der TÜV Süd und das britische Bauanalytik-Unternehmen Contilio haben eine Qualitätskontrolle für Bauprojekte entwickelt, die auf künstlicher Intelligenz beruht. Sie soll Generalunternehmern, Entwicklern, Eigentümern und Investoren einen aussagekräftigen Überblick über den Stand des Bauvorhabens und präzise datenbasierte Entscheidungen ermöglichen.
Die offene, skalierbare Cloud-Plattform Bentley iTwin Services nutzt nun die Rendering-, KI- und Simulationsfähigkeiten der neuen 3D-Simulationslösung Nvidia Omniverse für digitale Zwillinge in der Infrastruktur. Lori Hufford, Vice President, Application Integration bei Bentley Systems, und Richard Kerris, General Manager Media and Entertainment bei Nvidia, erklären, wie die Integration funktioniert, wie die Anwender im Infrastrukturbau davon profitieren und was den digitalen Zwilling der Zukunft ausmacht.
Das vergangene Jahr war in jeder Hinsicht außergewöhnlich und hat viele Branchen stark beeinträchtigt. Auch in der Baubranche waren diese Auswirkungen spürbar: Auch 2021 wird erneut eine Herausforderung. Frank Weiss, Senior Director für neue Produkte, BIM und Innovation bei Oracle Construction and Engineering, Léon van Berlo, Technischer Leiter bei Buildingsmart International und Aidan Mercer, Marketingleiter bei Buildingsmart International, beschreiben die drei wichtigsten Veränderungen für BIM im Jahr 2021.
Der Mobilfunkspezialist Ericsson treibt mit 5G-Technologien die Virtual-Reality-basierte Produktentwicklung und Fertigung beim britischen Batteriehersteller Hyberbat voran. Der digitale Zwilling mit VR soll die Zusammenarbeit von Design-, Konstruktions- und Fertigungsexperten an einem 3D-Konstruktionsentwurf von verschiedenen Standorten aus ermöglichen und hilft, die physischen Produkte im Produktionskomplex des Unternehmens in Coventry zu optimieren.
Die Softwareplattform Fuzzy Studio, die zur Hannover Messe 2021 vorgestellt wird, soll die robotergestützte Produktion einfacher und flexibler machen. Die Lösung von Fuzzy Logic Robotics deckt Aufgaben wie Vorprojektierung, Konstruktion, Inbetriebnahme, Echtzeit-Produktionssteuerung, In-System-Programmierung und Wartung ab.

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