PDM | PLM

PDM PLM Definition – was ist der Unterschied?

Was ist PDM?

PDM (Produktdatenmanagement) ist eine Technologie zur Verwaltung von Produktionsdaten. Produkte werden schneller entwickelt – vom Entwurf zur Planung über Konstruktion und Produktion bis hin zum Vertrieb.

Ein Produktdatenmanagement (PDM) System organisiert den gesamten Produktlebenszyklus und dokumentiert Unternehmens-Daten und ihren Entstehungsprozess.
Wenn PDM richtig aufgesetzt  wurde, steigert es die Produktivität während der Entstehung, Fertigung und Konstruktion von Produkten. Das spart dem Unternehmen Zeit und Geld und verbessert die Qualität der Produkte.

Produktdatenmanagement, einst auch Engineering Data Management (EDM) genannt ist quasi das Fundament für das Product Lifecycle Management.

Was ist PLM?

PLM (Product Lifecycle Management) ist ein prozessorientierter und strategischer Ansatz, um die Produktivität eines Unternehmens zu steigern. Aufgabe des PLM ist die ständige Analyse und Optimierung von Prozessen im gesamten Produktlebenszyklus. Solch ein Zyklus beginnt bei der Marktforschung über die Rentabilität bis zur Produktentsorgung.

Denn jedes Produkt hat seinen eigenenLifecycle: Von der Entstehung über sein Wachstum, seine Reife, bis zum Rückgang oder seiner Einstellung. Dieser Zyklus sowie sein Markterfolg hängt von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel den Entwicklungskosten, dem Fertigungs- oder Montageaufwand, der Kundenzufriedenheit oder auch den Vertriebszahlen.

PDM und PLM zusammengefasst

PDM, Produktdatenmanagement, ist also ein Konzept, das produktdefinierende Daten sammelt, speichert, verwaltet und wieder verfügbar macht, während PLM, Product Lifecycle Management, den Lebenszyklus eines Produkts abbildet, indem es Daten über die ganze Lebensdauer hinweg sammelt und auswertet.

Passend zur aktuellen Diskussion um Kunststoffabfälle legt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) einen Spezialtag „Recyclinggerechtes Konstruieren von Kunststoffbauteilen“ ein. Am 18. Februar 2019 in Baden-Baden zeigt er auf, wie sich die Herstellung von Kunststoffprodukten so konzipieren lässt, dass Abfälle vermieden und Ressourcen in definierter Qualität wiedergewonnen werden können.

Die Schweizer Jansen AG, die Präzisionsstahlrohre und Stahlprofilsysteme sowie Kunststoffrohre für die Baubranche und die Industrie herstellt, hat mit Hilfe der Prostep AG die Herausforderung der Datenmigration bei der Konsolidierung ihrer heterogenen CAD/PLM-Landschaft gemeistert. 

Gerade im Maschinen- und Anlagenbau sind fehlerfreie Planungs- und Angebotsprozesse im Vertrieb entscheidend. Das Unternehmen SAE hat hierzu eine Software für Variantenkonfiguration mit interaktiver 3D-Visualisierung entwickelt, die dafür sorgen soll, dass der Vertrieb direkt mit dem Kunden überzeugende Lösungen erarbeiten kann.  von Daniel Knep

Diehl Aviation fertigt Ausrüstung rund um die Flugzeugkabine für Hersteller wie Airbus, Boeing, Bombardier und Embraer. Die Fertigungsunterlagen der Kunden werden bei Diehl Aviation in Laupheim im zentralen SAP-System abgelegt und in den Werken mittels Fertigungsinfosystem abgerufen. Nun hat sich der Hersteller für die Einführung von SAP Engineering Control Center entschieden.

Auf der SPS IPC Drives 2018 zeigt die Aucotec AG, wie sich mit ihrem neuen DCS-Portal der Weg vom Engineering zur Leitsystem-Programmierung erheblich verkürzt. Mit dem Portal lassen sich die Festlegungen aus dem Anlagen-Design automatisiert und direkt an die Programmierung gängiger Kontrollsysteme (Distributed Control System, DCS) übergeben.

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