Rapid Prototyping

Rapid Prototyping nutzt verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von prototypischen Bauteilen, wobei CAD-Daten möglichst direkt in Werkstücke transformiert werden.

Auf der diesjährigen Hannover Messe (23. – 27. April) zeigt Stratasys, Anbieter additiver Fertigungstechnologien, seine FDM- und PolyJet-Technologien gemeinsam mit seinem deutschen Großhändler Alphacam und seinem strategischen Partner Siemens. Neuerung gibt es bei den Multimaterial-Druckern und der Voxel-Technologie, mit der sich Materialeigenschaften punktuell anpassen lassen. Informationen erhalten Interessierte bei Vertretern von Stratasys am Stand von Alphacam (Halle 6, Stand L16).

Das Team der Emm! solutions GmbH hat in nur vier Monaten ein eigenes Auto entwickelt und den Prototypen des „ILO 1“ auf die Räder gestellt. Über eine webbasierte Software wurde die Produktion und Entwicklung der Teile für das Konzeptleichtbaufahrzeug gesteuert, und Konstruktionsaufgaben wurden in einem Netzwerk aus Lieferanten verteilt. Mit einheitlicher digitaler Kommunikation entlang der gesamten Prozesskette ließen sich viele Teile gleichzeitig entwickeln und beispielsweise im Gewicht optimieren.

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc und globaler Distributor für Ingenieure und Techniker, hat den Hat-Adapter DesignSpark Raspberry Pi Pmod (Peripheral Module) vorgestellt. Der von Digilent hergestellte Adapter ermöglicht es Nutzern des Einplatinencomputers im Kreditkartenformat, schnell elektronische Designprototypen zu entwickeln.

Proto Labs, weltweit tätiger Hersteller für individuell gefertigte Prototypen- und Produktionsteile in Kleinserien, kann auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Laut dem Hersteller ist die Nachfrage nach 3D-Druck-, CNC- und Spritzguss-Teilen weiter gestiegen und das Unternehmen hat in die europäischen Werke und neue Mitarbeiter investiert. Zudem hat Protolabs einen neuen Vice President und Managing Director mit Sitz in Deutschland ernannt.

ESI Group,  Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie, stellt die neue Version der ESI Virtual Performance Solution (VPS) vor. Neue Anforderungen haben zu einer Umgestaltung dieser Lösung geführt, die damit die aktuellen Bedürfnisse der Automobilindustrie besonders gut abdecken soll, etwa im Hinblick auf Multi-Material-Konstruktionen.

Das Thema additive Fertigung gewinnt zunehmend an Bedeutung: Bei der Herstellung von kleinen Serien und Prototypen sowie im Bereich Industrie 4.0. Auch Bosch Rexroth setzt auf diese Zukunftstechnologie. Aktuell qualifiziert das Unternehmen gemeinsam mit Trumpf und Heraeus Additive Manufacturing ein weiteres additives Fertigungsverfahren für die wirtschaftliche Herstellung von Hydraulikkomponenten.

Stratasys, ein Anbieter für Lösungen der Additiven Technologien, zeigt im kommenden Monat auf der Formnext in Frankfurt (14. – 17. November), wie das Unternehmen, mit einem leistungsstarken Lösungsangebot für kontinuierliche Fertigung, Rapid Prototyping und fortschrittliche Materialien, unmittelbar auf die anspruchsvollen und vielfältigen Bedürfnisse von Herstellern, Designern und Forschern eingeht.

ESI Group, Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie, gibt die Veröffentlichung der neusten Version von SYSTUS bekannt – einer Softwarelösung für die thermomechanische Entwicklung und regulatorische Analysen im Nuklearbereich. Das Release erweitert die Software um signifikante neue Möglichkeiten, wie beispielsweise die innovative Differential Method (RCCM-MD). 

Das israelische Unternehmen Eviation Aircraft entwickelt ein komplett elektrisch angetriebenes Kleinflugzeug und setzt dabei auf 3D-Druckverfahren, um kurze Flüge erschwinglicher und umweltfreundlicher zu machen. Der 3D-Druck hilft den Entwicklungsprozess beschleunigen, vom Prototypen über den Werkzeugbau bis zur Evaluierung der Bauteile für die Produktion. Eviation Aircraft konnte durch den Einsatz entsprechender Technologien mehrere hunderttausend Euro und monatelange Arbeitszeit einsparen.

Ein komplettes Fahrrad im 3D-Druck herzustellen, übersteigt die Bauraumgrenzen der derzeitigen Lasersinter-Stationen – Hersteller wie Canyon Bicycles setzen deshalb auf die Zusammenarbeit mit dem Prototyping- und Fertigungsspezialisten Kegelmann Technik, der das Manko der Anlagen mit Erfahrung ausgleicht.  von Stephan Kegelmann

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