Uhrenmanufaktur verkürzt Entwicklungszeit mit Autodesk Inventor

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Autodesk zeichnet Schweizer Uhrenhersteller für innovative Verfahren im Digital Prototyping als “Inventor of the Month” aus.

Normalerweise brauchte Ulysse Nardin, einer der führenden Hersteller feinster mechanischer Armbanduhren, bis zu vier Jahre für die Entwicklung des komplexen Innenlebens einer neuen Uhr, das aus nicht weniger als 400 beweglichen Teilen besteht. Dieser Prozess konnte jetzt mit Autodesk Inventor auf die Hälfte der Zeit reduziert werden. Im Mai 2009 wurde Ulysse Nardin für seine innovativen Uhren mit dem Inventor of the Month ausgezeichnet.
 
Nur wenige Produkte sind mit einer solch komplexen Mechanik auf einer so geringen Fläche ausgestattet wie feine Luxusarmbanduhren. Mit einem 3D-Modell in Autodesk Inventor können die Designer von Ulysse Nardin während der Entwicklung dreidimensional visualisieren, wie Getriebe und Federn mit den anderen Teilen der Uhr zusammenpassen. So können Störungen bereits im Entwicklungsprozess rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. Außerdem ist es den Designern möglich, die Position mechanischer Teile zu optimieren, die zunächst von einem Konzeptdesigner in 2D entworfen wurden und in andere Teile der Uhr einzugliedern sind, wie etwa das Gehäuse oder das Uhrarmband.

Mit dem Programm "Inventor of the Month" zeichnet Autodesk die innovativsten Entwicklungs- und Technikfortschritte aus, die mit Autodesk Inventor, der Basis für Digital Prototyping – entwickelt wurden. Ein digitaler Prototyp ist ein 3D-Modell des fertigen Endprodukts, der dazu benutzt wird, ein Produkt vor der tatsächlichen Fertigung virtuell zu analysieren und zu optimieren, um den Bau physischer Prototypen auf ein Minimum zu reduzieren.

"Eine präzise 3D-Ansicht des Produkts zu haben, ist ein wesentlicher Fortschritt für uns", sagt Loic Pellaton, technischer Leiter bei Ulysse Nardin. "Mit Autodesk Inventor können wir sehr schnell Teile platzieren und unterschiedliche Optionen ausprobieren. Diese Lösung hat die komplexen Aspekte des Uhrendesigns enorm beschleunigt."

Digital Prototyping beschleunigt die Entwicklung neuer Produkte

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Autodesk Vertriebs- und Schulungspartner HURNI ENGINEERING SARL analysiert und verfeinert Ulysse Nardin seine digitalen Prototypen nun mit Autodesk Inventor und reduziert somit mehrere bisher notwendige physische Prototypen auf ein Minimum. Weil die Uhrbewegungen jetzt größtenteils in der Entwicklungsphase verfeinert werden können, produziert das Unternehmen nur noch einen physischen Prototyp–statt ursprünglich drei. Mit dieser Rationalisierung kann Ulysse Nardin seine Visionen in der Entwicklung und Einführung neuer Produktlinien jetzt doppelt so schnell realisieren.

Zur Verfeinerung des Uhrgehäuse-Designs arbeiten die Designer von Ulysse Nardin auch mit Autodesk Showcase. So können sie exakte, fotorealistische Bilder von erstellten digitalen Prototypen anfertigen. Das erleichtert die Entscheidungsprozesse enorm, weil die Design-Teams beispielsweise ein breites Spektrum an unterschiedlichen Dekor-Versionen und Uhrbandoptionen darstellen können, ohne einen einzigen physischen Prototypen herstellen zu müssen.

"Digital Prototyping hilft uns dabei, vom wunderschönen Gehäuse bis hin zur Uhrwerksbewegung, alles so zu gestalten, dass eine besondere Uhr entsteht, die man gerne besitzen möchte", sagt Pierre Gygax, Executive Vice President of Production bei Ulysse Nardin.

"Ulysse Nardin setzt mit Erfolg Autodesk Inventor ein, um über die 3D-Modellierung hinaus zum Digital Prototyping zu gelangen und seine Innovationstradition in der Kunst der Herstellung mechanischer Uhren fortzusetzen", erläutert Robert "Buzz" Kross, Senior Vice President der Manufacturing Industry Group von Autodesk.

Weitere Informationen: www.autodesk.de

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