Um Faktor 10 besserer Gleichlauf

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
KML

Eisenloses Linearmotorsystem von KML Linear Motion Technology GmbH.

Immer mehr Antriebstechnik-Anwendungen, vor allem in der Elektronikindustrie, in der Messtechnik und in der Kameraführung, verlangen eine Gleichlaufgüte, die mit der Präzision handelsüblicher Linearmotorsysteme nicht zu erreichen ist.

Mit der Serie LMS 2.IL gelang der KML Linear Motion Technology GmbH mit Sitz in Wien die sprunghafte Steigerung der Gleichlaufgüte. Dieses eisenlose Linearmotorsystem verbindet Gleichlaufgenauigkeit mit den Kostenvorteilen eines Modulsystems. Das System weist eine um 15 Prozent geringere bewegte Masse auf und bietet einen um den Faktor 10 exakteren Gleichlauf als die gleichlaufoptimierten eisenbehafteten Mitglieder der selben Produktfamilie.

Schon bisher galt die LMS 2-Serie der KML-Standard-Linearmotorsysteme als hoch dynamische und zugleich äußerst präzise Möglichkeit, kleinere bis mittlere Lasten zu bewegen und zu positionieren. Der Einsatz leistungsstarker eisenbehafteter Linearmotoren sorgt für eine hohe Leistungsdichte, begrenzt jedoch auch die Gleichlaufgüte. Wie bei allen Motoren mit Wicklungen um einen Eisenkern weist die Bewegung eine gewisse Geschwindigkeitswelligkeit auf, das so genannte Cogging.

Eliminiert wird das Cogging durch Aufbau der Motorspulen ohne Eisenkern. Allerdings waren derart aufgebaute Linearmotorsysteme bislang sehr teuer, nicht zuletzt wegen der meist begrenzten Stückzahlen. Das eisenlose Linearmotorsystem kann höchste Dynamik und kompromisslose Gleichlaufeigenschaften mit überschaubaren Kosten kombinieren, da es unter Verwendung von Großserienteilen der LMS 2-Serie hergestellt wird. Daher ist LMS 2.IL auch kurzfristig verfügbar, und von Beginn an in zahlreichen Bauvarianten, mit unterschiedlichen Wegmeßsystemen und einer breiten Zubehörpalette erhältlich. Zudem ist durch den gleichen Formfaktor ohne konstruktive Änderung die wahlweise Verwendung der eisenbehafteten oder eisenlosen Ausführung möglich, sodass Maschinenbauer ohne Zusatzaufwand Varianten derselben Konstruktion mit unterschiedlicher Gleichlaufgüte für ähnliche Anwendungen anbieten können.

1994 gegründet, steckte das innovative Wiener Mechatronik-Unternehmen KML mit einem F&E-Anteil von über drei Prozent erhebliche Entwicklungsanstrengungen in die Entwicklung von Linearantrieben. Zuerst nach den harten Anforderungen der Elektronik-, Halbleiter- und Medizintechnik spezifiziert, genügen diese höchsten Ansprüchen an Dynamik und Präzision. Das bereits in sechs europäischen Ländern vertretene Unternehmen erwirtschaftete 2010 mit zirka 50 Mitarbeitern einen Gruppenumsatz von rund 12 Millionen Euro.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Um das das Potenzial und den Nutzen von BIM für die beteiligten Branchen besser zugänglich zu machen, trafen sich jetzt die Repräsentanten von BTGA, buildingSMART, CAFM RING, Facility Management Austria, GEFMA, planenbauen 4.0 und RealFM zu ihrem 2. BIM Roundtable. Ihr Ziel: Harmonisierung ihrer Initiativen für BIM im Gebäudebetrieb und Förderung von Wissenstransfer, Orientierung und Verlässlichkeit für die betroffenen Branchen: BIM einfach machen! Dazu gaben die beteiligten Verbände diese gemeinsamen Positionen bekannt.

Werbung

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.