VDI-Fachkonferenz: BIM im Hoch- und Infrastrukturbau

Auf der VDI-Fachkonferenz „BIM im Hoch- und Infrastrukturbau“ erhalten die Teilnehmer von Praxis-Experten einen detaillierten Überblick, wie die Kollaboration und die Anwendungen verschiedener BIM-Software gelingt. Im Workshop können sie in kleinen Gruppen intensiv diskutieren und passende BIM-Lösungsansätze für ihr Unternehmen entwickeln.

Die Konferenz, die am 5. und 6. Juni in Düsseldorf stattfindet, will zeigen, mit welchen Strukturen und Informationsflüssen der Einsatz von BIM von der Planung bis zur Baustelle funktioniert. Ebenso gibt es Antworten auf die Fragen, wie der Mittelstand bei der öffentlichen Vergabe künftig berücksichtigt wird und wie sich das Vergaberecht in Bezug auf BIM verändert. Zudem stehen die Themen Inhalt und Aufbau einer Auftraggeber-Informations-Anforderung (AIA), der BIM-Abwicklungsplan (BAP) sowie die besonderen Vertragsbedingungen (BVB) auf der Agenda.

BIM-Kooperation in Objekt- und Tragwerksplanung

Die BIM-Methode basiert auf einem objektorientierten, digitalen 3D-Modell, das den Baubeteiligten konsistent zur Verfügung steht. Idealerweise enthält es auch Informationen zu den Kosten- und Zeitplänen (5D). Auf der VDI-Fachkonferenz erfahren die Teilnehmer, wie die BIM-Kooperation in Objekt- und Tragwerksplanung gestaltet wird und wie der Datentransfer von 3D nach 5D erfolgreich ablaufen kann: Welche Schnittstellen sind hierfür geeignet und wie werden Daten sinnvoll miteinander verknüpft. BIM-Experten präsentieren hierzu praktikable Maßnahmen, Lösungen und Verfahren, bei denen sich BIM in der Praxis bewährt hat.

Die Top-Themen sind:

  • Welche rechtlichen Veränderungen müssen wir zukünftig beachten?: AIA und BAP - BIM Haftung und Vertrag
  • Digitalisierung: Daten und Schnittstellen
  • BIM-Workshops zu Kollaboration und Software: BIM im Infrastrukturbau, BIM-Kollaboration Objektplanung/Tragwerksplanung, Datentransfer von 3D nach 5D, Koordination der Durchbruchsplanung mit BIM
  • Einführung von BIM: An was müssen wir denken? Strategieentwicklung zur Einführung und zertifizierte BIM-Ausbildung
  • Anforderungen aus Sicht des Betriebes und digitale Baustelle

Für Fach- und Führungskräfte

Veranstalter der Konferenz ist die VDI Wissensforum GmbH. Sie richtet sich speziell an Fach- und Führungskräfte aus dem Hoch- und Infrastrukturbau. Professor Dipl.-Ing. Rasso Steinmann hat die Leitung inne. Er vertritt das Fachgebiet Bauinformatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München und ist unter anderem seit 2013 Leiter des VDI-Koordinierungskreises BIM.

Als Fortbildung anerkannt

Die Konferenz wird von der Architekten- und Ingenieurkammer Nordrhein-Westfalen als Fortbildung anerkannt, so dass Planer mit der Teilnahme Punkte für ihre berufsständische Weiterbildungsverpflichtung sammeln können.

Die Veranstaltung findet parallel zur VDI-Fachkonferenz „BIM in der Gebäudetechnik" statt. Diese setzt sich mit den Fragen auseinander, wie Büros der technischen Gebäudeausrüstung BIM optimal implementieren und anwenden. Denn die Zielsetzung der digitalen Transformation im Bauwesen ist es, eine schlanke, datengestützte Projektabwicklung zu realisieren.

Die gemeinsame Eröffnungsrede beider Konferenzen hält Dipl.-Ing. Architekt Lutz Grimsel, Geschäftsbereichsleiter Bau- und Projektmanagement beim BLB NRW in Düsseldorf. Ergänzend dazu gibt es am 4. Juni in Düsseldorf den Spezialtag „Lean Construction in der Praxis“. Wer diesen zusammen mit „BIM im Hoch- und Infrastrukturbau“ bucht, erhält einen vergünstigten Kombipreis.

Nähere Informationen finden Sie hier.

  • BIM-Modell. Bildquelle: Koschany + Zimmer Architekten KZA
0
RSS Feed

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
Abonnieren Sie doch unseren Newsletter und verpassen Sie keinen Artikel mehr.

Mit einem * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder!

Neuen Kommentar schreiben

Entdecken Sie die Printmagazine des WIN-Verlags