Verbundwerkstoff im 3D-Druck: Belastbare Bauteile für Industriekunden

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Impossible Objects und Ricoh 3D machen starke und leichte gedruckte Teile aus Verbundwerkstoff für Kunden von Ricoh 3D in Europa verfügbar. Das Composite-based Additive Manufacturing (CBAM)-Verfahren von Impossible Objects ermöglicht die Herstellung sehr belastbarer Teile zu geringeren Kosten als andere 3D-Druckverfahren.
Verbundwerkstoff: Gedruckte Bauteile mit CBAM-Verfahren
  • Impossible Objects und Ricoh 3D kooperieren, um hochfeste, kostengünstige 3D-gedruckte Teile für Industriekunden in ganz Europa zu produzieren
  • Neue Materialoptionen für Verbundwerkstoff sollen die Hürden für den Druck von Teilen für Drohnen, Flugzeuge, Automobile oder Sportgeräte beseitigen helfen.
  • Der CBAM 2-Drucker von Impossible Objects kann feste, leichte, maßhaltige und temperaturbeständige Teile aus Verbundwerkstoffen herstellen.

Durch eine Partnerschaft zwischen dem 3D-Drucker- und Materialentwickler Impossible Objects und dem 3D-Druckspezialisten und -dienstleister Ricoh 3D werden erstmals extrem starke und leichte gedruckte Teile aus Verbundwerkstoff für Kunden von Ricoh 3D in Europa verfügbar sein. Das Composite-based Additive Manufacturing (CBAM)-Verfahren von Impossible Objects ermöglicht die Herstellung starker Teile zu geringeren Kosten als andere 3D-Druckverfahren. Teile aus Verbundwerkstoff bieten entscheidende Vorteile, darunter ein besseres Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, weniger geometrische Einschränkungen, eine bessere Leistung bei hohen Temperaturen und eine höhere chemische Beständigkeit.

„Verbundwerkstoffe werden in den kommenden Jahren ein Bereich mit enormem Wachstum in der additiven Fertigung sein. Diese neuen Materialien werden das Spiel in einer Reihe von Branchen verändern“, sagt Mark Dickin, Additive Manufacturing & Molding Engineering Manager bei Ricoh 3D. „Der CBAM-Prozess von Impossible Objects ist nicht weniger als eine Revolution in der Art und Weise, wie Verbundwerkstoffe hergestellt werden, und wir sind stolz darauf, mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten, um an der Spitze der europäischen Bewegung zu stehen.“

Der CBAM 2-Drucker von Impossible Objects kann Teile herstellen, die stärker, leichter, maßhaltiger und temperaturbeständiger sind als das, was mit herkömmlichen 3D-Druckverfahren möglich ist. Bildquelle: Business Wire

Verbundwerkstoffe wie Carbon Fiber PEEK und Carbon Fiber PA12 sind ab sofort über das AM-Servicebüro von Ricoh 3D erhältlich.

„Unser CBAM-Verfahren stellt einen bedeutenden Sprung nach vorne im 3D-Druck dar, mit schnelleren Geschwindigkeiten, besseren Materialeigenschaften und einer größeren Materialauswahl“, sagte Robert Swartz, Vorsitzender und Gründer von Impossible Objects. „Fortune-100-Unternehmen, Regierungsbehörden und viele mehr haben es bereits eingesetzt, um alles von Auto- und Flugzeugteilen bis hin zu Sportgeräten herzustellen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Team von Ricoh 3D, das das transformative Potenzial der additiven Fertigung erkannt hat, werden wir gemeinsam diese Wettbewerbsvorteile für mehr Unternehmen in Europa nutzbar machen.“

CBAM-Verfahren: Stabile und leichte Bauteile aus Verbundwerkstoff

Die proprietäre CBAM-Technologie von Impossible Objects kann Teile bis zu zehnmal schneller herstellen als der herkömmliche 3D-Druck mit Fused Deposition Modeling (FDM). Durch die Kombination von Hochleistungspolymeren wie Nylon und PEEK mit Kohlefaser- und Glasfaserplatten sind die mit Impossible Objects-Maschinen gedruckten Teile stabiler, leichter, haben eine bessere Maßgenauigkeit und ein besseres Temperaturverhalten als mit herkömmlichen 3D-Druckverfahren möglich. Mit dem CBAM-Verfahren können starke und belastbare feine oder flache Teile hergestellt werden, was für Systeme wie Drohnen wichtig ist; diese waren mit FDM- und FFF-Technologien aufgrund der kurzen, abgehackten Faserbildung und der Laminierung zwischen den Schichten nicht möglich, die dazu führen, dass die Teile unter Krafteinwirkung auseinanderfallen.

Ricoh 3D ist der neueste Industriepartner, der sich mit Impossible Objects zusammenschließt, um die additive Fertigung voranzutreiben. Andere Kooperationspartner sind der Chemieriese BASF und Tiger Coatings.

Bild oben: Im CBAM-Prozess 3D-gedruckte Bauteile. Bildquelle: Business Wire

Weitere Informationen:

Erfahren Sie hier mehr über Prozess- und Kostensimulation im Composite-3D-Druck.

Lesen Sie auch: „3D-Simulationsplattform verknüpft Konstruktions- und Produktionsplanung“

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