Verkehrsfluss: Wie eine neue Software die Auswirkungen von Baumaßnahmen simuliert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Verkehrsfluss: Wie eine neue Software die Auswirkungen von Baumaßnahmen simuliert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Eine neue Software simuliert die Auswirkungen von Baumaßnahmen auf den zu erwartenden Verkehrsfluss. Damit können Verkehrsplaner, Koordinatoren und andere Entscheidungsträger Baustellen intelligenter planen.
Verkehrsfluss

Quelle: Rainer Fuhrmann/Shutterstock.com

Die Software Trias ermöglicht es, Baustellen unter Berücksichtigung von Verkehrsprognosen intelligenter zu planen. WPS – Workplace Solutions (WPS) und die PTV Group kooperieren für Trias (Traffic Roadworks Impact Assessment) und schaffen damit eine neuartige Lösung, mit der sich der Verkehrsfluss optimieren lässt.

Den Verkehrsfluss weniger behindern: Baustellen intelligent planen

Die PTV Group, Mobilitätssoftware-Unternehmen, und WPS, Spezialsoftwareanbieter im Bereich der digitalen Baustellenkoordinierung, haben in einer Kooperation die Software entwickelt. Verkehrsplaner, Koordinatoren und Entscheider simulieren und analysieren damit den Einfluss geplanter Baumaßnahmen auf den zu erwartenden Verkehrsfluss und haben so die Möglichkeit, Baustellen intelligenter zu planen. Für die Kooperation stellt WPS das intuitiv bedienbare Front-end und PTV das leistungsfähige Backend.

Verkehrsfluss
Trias unterstützt alle, die Verantwortung tragen für Baumaßnahmenplanung und Verkehrsflussverbesserung.
Bild: PTV Planung Transport Verkehr AG

Anwender aus dem städtischen und behördlichen Umfeld sollen damit eine leicht zu verstehende und einfach zu bedienende Softwarelösung erhalten, die eine strategische Baustellenplanung auf operativer Ebene optimieren hilft. Die Bedienung ist auch für Laien ohne Hintergrund im Verkehrsingenieurswesen möglich. So kann der Verkehrseinfluss geplanter Baumaßnahmen analysiert, und Alternativen können bewertet werden.

Verkehrsfluss: Prognosen als Basis für bessere Entscheidungen

Trias unterstützt alle, die Verantwortung für Baumaßnahmenplanung und Verkehrsflussverbesserung tragen. Die Software liefert eingängige Entscheidungshilfen für unterschiedliche Planungsvarianten von Baumaßnahmen auf Basis verlässlicher und intuitiv verständlicher Verkehrsflussprognosen. Darüber hinaus soll der Einsatz der Software einen langfristigen, positiven Nebeneffekt zeitigen: Intelligentere Planung trägt effektiv zur Senkung von CO2-, Stickoxid- und Feinstaubemissionen in Städten bei.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) Hamburg, städtischer Dienstleister für die Realisierung und die bedarfsgerechte Erhaltung baulicher Anlagen der technischen Infrastruktur Hamburgs, hat die Software bereits im Einsatz und erzielt damit nachweislich Erfolge. Die Lösung dient hier der Stauprognose und soll einerseits langfristig die Verkehrsplanung und damit dauerhaft auch den Verkehrsfluss verbessern. Die Bauverantwortlichen können die Auswirkungen der Baumaßnahmen und die dafür notwendigen Eingriffe in die Verkehrslenkung in mehreren Varianten simulieren und untersuchen, wie sie sich mit dem Verkehrsfluss vertragen.

Aber auch in der kurzfristigen Verkehrsplanung setzt der LSBG die Software ein. Damit können Polizisten vorausschauend den Verkehr regeln und Ausweichempfehlungen an die Radiosender weitergeben.

Smarte Planung von Baumaßnahmen

Verkehrsfluss
Bild: WPS

Holger Breitling, Mitglied der Geschäftsleitung bei WPS, sieht den Einsatz eines solchen Tools angesichts städtischer Verdichtung bei gleichzeitiger Zunahme des innerstädtischen Verkehrs als zwingend erforderlich an: „Städte brauchen Unterstützung für eine smarte Baumaßnahmenplanung: Mit der Simulationssoftware Trias können die Verantwortlichen sofort sehen, wie sich Planungsalternativen von Baumaßnahmen auf den Verkehrsfluss auswirken – und das bevor die Maßnahmen im Detail geplant sind.“


Verkehrsfluss
Bild: PTV Planung Transport Verkehr AG

Peter Möhl, Director Sales Traffic – DACH & East Europe PTV Group, pflichtet Holger Breitling bei: „Großstädte wachsen und verdichten, bei vielen Mittelstädten ist das Bild ähnlich – Planungssoftware muss hier mithalten können. Trias verbindet die Validität und Leistungsfähigkeit von PTV Visum mit einem intuitiven Frontend. So können Verwaltungen für Planungsszenarien die beste Lösung finden und gleichzeitig die Lernkurve für leistungsfähige Simulationssoftware flach halten.“

Lesen Sie auch: Realistisch und detailliert: Fahrzeugentwicklung mit komplexen Szenarien

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Wer mit der Digitalisierung Schritt halten will, muss die aktuellsten Technologien beherrschen und täglich dazu lernen. Doch bei der IT-Weiterbildung in den Unternehmen hapert es genau dort: Laut einer Umfrage des Personaldienstleisters Gulp unter 265 IT-Professionals sind über 70 Prozent der Befragten mit ihrem Weiterbildungsniveau unzufrieden. Mehr als 50 Prozent sehen den Grund dafür bei der mangelnden Unterstützung durch ihre Arbeitgeber.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Wie KI neue Ideen in die Produktentwicklung bringt

Künstliche Intelligenz: Sechs Experten im Gespräch

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.