05.12.2016 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Hardware & IT, Management

Vernetzte Lösungen für die Industrie von Infoteam Software

Die infoteam Software AG hat auf der SPS IPC Drives 2016 in Nürnberg ein vereinfachts Modell einer vernetzten Kommissionierungsanlage vorgestellt. Über eine Weboberfläche können Besucher individuelle Aufträge konfektionieren und an die Datenbank der Anlage übermitteln.

Die infoteam Software AG hat auf der SPS IPC Drives 2016 in Nürnberg ein vereinfachts Modell einer vernetzten Kommissionierungsanlage vorgestellt. Über eine Weboberfläche können Besucher individuelle Aufträge konfektionieren und an die Datenbank der Anlage übermitteln.

In der Kommissionierungsanlage kommt als intelligente, dezentrale Steuerung das Multiagentensystem iAgent zum Einsatz und ermöglicht mittels Interaktion digitaler Schatten den flexiblen Umgang mit Produktionsaufträgen ab Losgröße eins. Dabei können die Nutzer per Android-App über ein Tablet oder eine Datenbrille die Prozess- und Produktdaten live auslesen. Für die Objektidentifizierung kommen RFID-Tags, QR-Codes und Bluetooth-Beacons zum Einsatz.

Augmented Reality in der Industrie

„Wir wollen die unterschiedlichen, vernetzten Softwarelösungen zeigen, die sich für zukunftsfähige Konzepte aus den Bereichen Industrie, Maschinenbau und Transportation Hand-in-Hand realisieren lassen“, so Michael Sperber, Vorstand der infoteam Software AG. Insbesondere Augmented-Reality-Lösungen seien bei Endkunden im Consumer-Bereich bereits etabliert, bieten aber auch für das Industrieumfeld zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

„Wir sprechen hier von bislang ungenutztem Optimierungspotenzial für Visualisierungskonzepte von Live-Datenanalysen oder Data-Mining-Anwendungen bis hin zu neuen Fernwartungskonzepten, wie einem Remote Help Desk für Industrieanlagen.“, führt Sperber aus. Ein Szenario ist dabei, das ein Experte an eine Anlage an einem anderen Standort das Livebild übertragen bekommt – per Augmented Reality kann er Mitarbeitern vor Ort die nötigen Arbeitsschritte erklären.

Sicherheit muss her

Bei aller Flexibilität, Effizienz und Zukunftssicherheit der neuen Systeme und Konzepte für Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge dürfe eine Herausforderung jedoch nicht übersehen werden, mahnt Sperber: Durch die zunehmende Vernetzung von Subsystemen vergrößere sich die Angriffsfläche auf komplexe Gesamtsysteme enorm: „Wir sensibilisieren unsere Kunden deshalb, dem Thema Angriffssicherheit (Security) gesteigerte Aufmerksamkeit zu widmen“. Insbesondere wenn in dem vernetzten Gesamtsystem auch funktional sichere Komponenten (Safety) integriert sind, ist die gemeinsame Betrachtung von Safety und Security erforderlich. Dies gelte sowohl für die Industrieautomation wie auch das Transportwesen, speziell die Bahntechnik.


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