Vernissage bei der Wittenstein AG: Getriebe werden zu Lebewesen

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Monika Lang im zeichnerischen Dialog zwischen Technologie und Unternehmenskultur: Ohne ihr Skizzenbuch sieht man die Reichenberger Künstlerin Monika Lang selten und selbst bei ihrem neuen Arbeitgeber, der WITTENSTEIN AG, konnte sie es nicht lassen: Mit Tusche hat sie gezeichnet, was sie beim Gang durch die Produktionshallen des Mechatronikspezialisten in Igersheim-Harthausen besonders fasziniert: die spannende Beziehung „Mensch-Maschine-Raum“. Unter diesen Titel hat sie auch ihre Ausstellung gestellt, die am 27. Januar mit rund 200 Gästen im Atrium der WITTENSTEIN AG eröffnet wurde. Noch bis Ostern können die Werke von Monika Lang werktags, nach telefonischer Voranmeldung, angeschaut werden.

Wenn eine Mitarbeiterin des Unternehmens einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen abseits des Berufsalltags gibt, mischen sich naturgemäß auch viele Kolleginnen und Kollegen unter die Gäste einer Vernissage. Und auch der „Chef“ lässt es sich da nicht nehmen, selbst die offizielle Begrüßung des Hauses zu übernehmen: Oliver Kössel, Personalleiter der WITTENSTEIN AG, zeigte sich äußerst beeindruckt von den Bildern und Zeichnungen seiner Mitarbeiterin Monika Lang. „Auf ihren Tuschezeichnungen sind unsere Produkte, die Planetengetriebe, zu Lebewesen geworden.“

Über einen Mangel an Motiven bei der WITTENSTEIN AG kann die gelernte Bankkauffrau und verheiratete Mutter dreier Kinder ganz sicher nicht klagen – aufgegriffen hat sie in ihren Schwarz-weiß-Zeichnungen neben der Darstellung von Produktionsabläufen, Arbeitsprozessen oder auch der detailgetreuen Wiedergabe von Bauteilen aus Stahl oder Aluminium insbesondere den scheinbaren Kontrast von Technologie und Unternehmenskultur. Vertrauen, Verantwortung, Innovation, Offenheit und Wandel – diese allgemeingültigen Werte hat WITTENSTEIN in seiner Unternehmens-philosophie fest verankert. Monika Lang hat diese Werte mit Leben erfüllt und sie in Beziehung gesetzt zu dem, was sie vor ihrem Skizzenbuch sah: Kollegen bei der Montage von Motoren, an der Endkontrolle oder beim Verpacken von Getrieben.

„Monika Lang hat ihre ganz persönliche Wahrnehmung auf die Ebene der Beziehungen und den Umgang der Menschen hier im Unternehmen transformiert“, so beschrieb der Würzburger Galerist Bernhard Schwanitz seinen Zuhörern – darunter auch Klaus Spitzley, ehemaliges Vorstandsmitglied der WITTENSTEIN AG und Manfred Schaffert, Igersheims Bürgermeister a.D. – am Freitagabend die Herangehensweise der Künstlerin an das Thema der Ausstellung.

Lernen und Üben, Innewerden und Verwirklichen  – das ist der Arbeitsansatz, dem Monika Lang seit ihrem ersten Malkurs im Jahre 1986 für sich selbst gewählt hat; seither malt oder zeichnet sie nach eigenen Worten den ganzen Tag und fast besessen, was sie „in der Welt findet“. Längst sind ihre künstlerischen Grenzen von ihren Acrylbildern, Aquarellen, von Mischtechnik-Gemälden oder nun jüngst den Tuschezeichnungen fließend – auch die für Harthausen getroffene Auswahl ihres Gesamtwerkes lädt zum genauen Hinschauen ein, lädt ein auf eine innere Reise. „Seien Sie mutig und absorbieren Sie die Wirkung, entdecken Sie die Botschaften der spannenden Beziehung zwischen Mensch, Maschine und Raum“, so schloss Bernhard Schwanitz seine Ausführungen.  Musikalisch umrahmt hat die 51. WITTENSTEIN-Vernissage Helmut Kandert am Marimbaphon.

Die Ausstellung „Mensch-Maschine-Raum“ kann noch bis Ostern jeweils an Werktagen – nach telefonischer Voranmeldung bei Andrea Riedwelski (Tel. 07931/493-10463) – im Atrium der WITTENSTEIN AG in Igersheim-Harthausen besucht werden.


Bild: In der Produktion der WITTENSTEIN AG fand die Künstlerin Monika Lang viele ihrer Motive für ihre Tuschezeichnungen, die in der aktuellen 51. WITTENSTEIN-Ausstellung „Mensch-Maschine-Raum“ in Harthausen ausgestellt sind.

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