03.02.2021 – Kategorie: Konstruktion & Engineering

Virtuelle Meetingräume: Kollaborative Produktentwicklung im Homeoffice

Quelle: WeAre GmbH
Virtuelle Meetingräume eröffnen Ingenieuren und Konstrukteuren die Möglichkeit, auch im Lockdown gemeinsam mit allen Projektbeteiligten weiterzuarbeiten.
  • Immer striktere Regeln sorgen zwar für mehr Sicherheit, zwingen aber Unternehmen dazu, neue Wege bei der Steuerung ihrer Projekte zu finden.
  • Mit WeAre Rooms bietet ein Berliner Start-up Ingenieuren und Konstrukteuren die Möglichkeit, kollaborativ mit allen Projektbeteiligten weiterzuarbeiten.
  • Virtuelle Meetingräume sind umweltfreundlich und sparen Zeit und Kosten.

Aktuell wurde von Kanzlerin und Ministerpräsidenten ein strengerer Lockdown bis zum 14. Februar beschlossen: Weniger Kontakte, härtere Maskenpflicht, mehr Homeoffice. Laut einer VDMA-Umfrage bei 1’004 Mitgliedsunternehmen aus Anlagen- und Maschinenbau arbeiten aktuell 30 Prozent der Mitarbeiter im Homeoffice, jedes dritte Unternehmen plant in den kommenden Wochen eine weitere Reduktion der Anwesenheitsquote (aktuell bei 56 Prozent). Ob sich die Lage weltweit im Februar bereits wieder normalisiert, bleibt leider zu bezweifeln. Natürlich müssen aber aktuelle Projekte und bereits begonnene Vorhaben trotzdem umgesetzt werden. Dass dabei Absprachen zwischen den unterschiedlichen Gewerken und mit allen Stakeholdern eines Projektes mindestens ebenso wichtig sind wie die Arbeit auf der Baustelle oder an der Fertigungsanlage selbst, steht außer Frage. Eine immer weiter fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz neuartiger Tools bieten Krisensicherheit und Resilienz für die Industrie.  Mit WeAre Rooms hat ein junges Berliner Unternehmen ein Werkzeug für die Krise parat: virtuelle Meetingräume, in denen man auf die Avatare seiner Partner und Kollegen trifft und in denen man am oder sogar auf dem virtuellen Projektmodell kommunizieren, entwickeln und arbeiten kann.

Virtuelle Meetingräume: Zusammenarbeit mit Abstand

Basierend auf allen gängigen CAD-Skizzen entstehen virtuelle Modelle ‒ vom kleinen filigranen Einzelteil bis zur tonnenschweren Industrieanlage ‒ einfach per Drag & Drop.
Die Software macht es möglich, auch von zu Hause so zu arbeiten, als wäre man direkt vor Ort. Mit einer handelsüblichen VR-Brille und einem aktuellen PC, und das ohne jedes Ansteckungsrisiko und natürlich mit mehr als ausreichendem Abstand zu seinen Gesprächspartnern. 

Kostenersparnis und Fehlervermeidung

Darüber hinaus hilft die Betrachtung in 3D auch bei der Fehlervermeidung. Planungsprobleme, die auf dem Papier nur schwer zu erkennen sind, werden in der virtuellen Realität plastisch und greifbar. Ein Rundgang auf oder am Modell ist möglich, bevor irgendetwas gebaut wurde.
Jan Buchner, Head of Project Planning bei der SMS group, einem der weltweit agierenden Kunden im Anlagen- und Maschinenbau von WeAre, beschreibt die Vorteile durch das Arbeiten mit diesem Tool wie folgt: „Mit WeAre erhöhen wir die Effizienz bei Design- und Review-Meetings unserer Anlagen. Dadurch kann die SMS group signifikant sowohl Produktentwicklungszeit verkürzen als auch Fehlerkosten auf der Baustelle senken.“
In einer Schätzung der SMS group ergeben sich durch den Einsatz von VR-Tools bei der Kommunikation zwischen allen Stakeholdern und Kunden bis zu 70 Prozent Zeitersparnis, eine rund 20-prozentige Fehlerkosteneinsparung sowie weitere 20 Prozent Kostensenkung durch weitere mögliche Optimierungen bei allen Projekten.   

Nachhaltig und mitarbeiterfreundlich

Neben diesen Vorzügen leisten virtuelle Meetingräume auch einen wichtigen Beitrag, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Unnötige Dienstreisen, Flüge und Übernachtungen lassen sich vermeiden. In der Praxis können bedenkenlos 20 Prozent aller Präsenzmeetings in den virtuellen Raum verlegt werden, was bei international agierenden Unternehmen nicht nur signifikant CO2 einspart, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigert und die jährlichen Kosten für das Unternehmen senkt. Mit Tools wie WeAre Rooms kann man schon heute erleben, wie der Arbeitsplatz der Zukunft in vielen Branchen aussehen könnte.

Bild: Virtuelle Meetingräume, in denen man auf die Avatare seiner Partner und Kollegen trifft und in denen man am oder sogar auf dem virtuellen Projektmodell kommunizieren, entwickeln und arbeiten kann. Quelle: WeAre GmbH

Weitere Informationen: https://weare-rooms.com/

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